Montag 1. Mai 2017
16. April 2014

Papst: Auferstehung war demütiger Sieg

Franziskus bei Generalaudienz: "Wir sehen keine triumphalen Sieger über das Böse in der Welt"

Wenn alles verloren scheint, dann handle Gott und bewirke "einen demütigen Sieg, der menschlich als ein Scheitern daher kommt", sagte Papst Franziskus bei der Generalaudienz am Mittwoch auf dem Petersplatz. Er äußerte sich im Blick auf Verrat, Leiden, Tod und Auferstehung. "Wir sehen keine triumphalen Sieger über das Böse in der Welt", sagte der Papst.

 

Die Auferstehung sei vielmehr ein Eingreifen Gottes in einer Situation, in der menschliche Hoffnung zerbrochen sei. Jesus erscheine am Kreuz als Besiegter. Mit der Kreuzigung und Auferstehung seines Sohnes zeige Gott hingegen, dass sein Sieg gerade im Scheitern seines Sohnes liege. Dessen Leiden seien ein Spiegel für die Leiden der Menschheit. Gottes Heilsplan für die Menschen sprenge alle menschlichen Vorstellungen. Die Auferstehung sei weder das "freudige Ende einer schönen Geschichte" noch das "Happy-End in einem Film", so der Papst.

 

Jesus habe sich für diesen Weg des Leidens entschieden. Er rufe auch die Menschen von heute auf, ihm auf demselben Weg der Demütigung zu folgen.

 

"Wenn wir in einigen Momenten unseres Lebens keinen Ausweg aus unseren Schwierigkeiten finden, wenn wir in einem tiefen Dunkel leben, dann ist das der Augenblick unserer Demütigung und völligen Entkleidung, die Stunde, in der wir uns zerbrechlich und sündig empfinden. Und genau dann dürfen wir unser Scheitern nicht zudecken, sondern uns voller Vertrauen der Hoffnung auf Gott öffnen, wie Jesus es getan hat", so Franziskus.

 

Franziskus rief dazu auf, in der Karwoche häufig ein Kruzifix in die Hand zu nehmen. Jesus nehme das Böse und das Leiden auf sich, so der Papst. "In dieser Woche tut es gut, das Kruzifix zu betrachten und die Leiden Jesu zu küssen, hier am Kreuz".

 

Scherz zum hustenden Assistenten

 

"Du bist altgeworden, eh?" Mit diesen Worten überraschte Franziskus während der Generalaudienz einen seiner Assistenten, der die Verlesung der anwesenden italienischen Gruppen wegen eines Hustenanfalls unterbrechen musste.

 

Unter den mehreren Zehntausend Zuhörern auf dem Petersplatz löste der päpstliche Scherz spontanes Gelächter aus. Anschließend gab es einen aufmunternden Applaus für den geplagten italienischen Mitarbeiter des vatikanischen Staatssekretariats.



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