Sunday 29. May 2016
04. November 2014

"Freue mich auf mich auf Besuch beim Papst"

Bundespräsident unterstreicht positives Verhältnis zur Kirche - Einstellung zu Flüchtlingen und Stellenwert der Familie wichtige Berührungspunkte zwischen Staat und Kirche.

Die Beziehungen zwischen dem Staat und der Katholischen Kirche haben in Österreich ein "erfreulich hohes Niveau erreicht" und beruhen auf "gegenseitigem Vertrauen". Das betonte Bundespräsident Heinz Fischer bei einem Mittagessen mit den Mitgliedern der Bischofskonferenz am Dienstag in der Wiener Hofburg. Sowohl das Staatsoberhaupt als auch Kardinal Christoph Schönborn nannten den gesellschaftlichen Stellenwert von Familie und die Einstellung gegenüber Flüchtlingen als beispielhafte Themen, in denen Staat und Kirche zusammenwirken. Von daher danke er den Bischöfen und auch den Vertretern anderer Religionsgemeinschaften "für viele wichtige Diskussionsbeiträge und klare Standpunkte im Bereich des menschlichen Zusammenlebens", so Fischer an den noch bis Donnerstag in Wien tagenden Episkopat.

 


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Der Bundespräsident erinnerte, dass seit dem letzten derartigen Zusammentreffen im November 2010 durch den überraschenden Pontifikatswechsel in der Kirche viel in Bewegung gekommen sei und es weltweit großes Interesse daran gebe. "Ich bin neugierig auf den Besuch bei Papst Franziskus und freue mich darauf", sagte Fischer mit Blick auf seinen offiziellen Besuch im Vatikan am 13. November. In diesem Zusammenhang erinnerte das Staatsoberhaupt an den Besuch des Papstes in Redipuglia am Isonzo, wo Franziskus der Opfer des Ersten Weltkriegs gedacht und auch die Gräber am Österreichisch-Ungarischen Soldatenfriedhof besucht hat: "Es war ein Bild von großer Symbolkraft", so Fischer, der gleichzeitig die gemeinsame Erklärung der Bischöfe zum Weltkriegsgedenken und die "klaren Worte gegen jede Form von Gewalt, Nationalismus, Hass, Verachtung und Arroganz gegenüber anderen Völkern" würdigte.

 

Bischofskonferenz auch für Staat wichtig

 

Die Beratungen der Bischöfe "sind auf für den Staat wichtig" führte der Bundespräsident weiter aus. Als Beispiele für Themen von gemeinsamen Interesse nannte er die Konflikte im Nahen Osten, die Situation von verfolgten Christen und die Einstellung gegenüber Flüchtlingen und Menschen mit Migrationshintergrund. Bei allen diesen Fragen müsse der Grundsatz ernst genommen werden, dass "alle Menschen gleich an Rechten und Würde geboren sind", die es zu achten gelte.

 

Fischer kam bei seiner Rede vor den Bischöfen auch auf das Thema der jüngsten Sitzung der Bischofssynode zu sprechen. Familie sei ein "wichtiges Thema" auch für die Politik. Hier könne man "voneinander lernen und soll aufeinander hören". Papst Franziskus habe mit der Themenstellung Familie "ein zentrales Thema der Pastoral" angegangen, bei dem es "eine besonders große Erwartungshaltung der Öffentlichkeit auf Änderung gibt und andererseits auch die kircheninternen Positionen durchaus unterschiedlich sind".

 

Der Bundespräsident hielt abschließend fest, dass sich der Staat "auch um gute und faire Beziehungen zu den anderen gesetzlich anerkannten Religionsgemeinschaften und um einen funktionierenden interkulturellen und interreligiösen Dialog bemüht". In diesem Zusammenhang verwies Fischer auf eine für Freitag geplante hochrangige Begegnung anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums der Stiftung "Pro Oriente".

 

Quelle: Kathpress

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