Montag 26. Juni 2017
10. Februar 2016

"Barmherzigkeits-Missionare" beim Papst

Papst empfing am Dienstag insgesamt 726 Sondermissionare des "Jahres der Barmherzigkeit" - Sechs österreichische Priester bei Audienz dabei

Dompfarrer Peter Allmaier und Künstler Werner Hofmeister bei der 'Pforte der Barmherzigkeit' beim Klagenfurter Dom

Papst Franziskus hat am Vorabend des Aschermittwoch im Vatikan 726 seiner Sondermissionare für das Heilige Jahr - "Missionare der Barmherzigkeit" - in Audienz empfangen. Unter ihnen waren auch die österreichischen Priester Norbert Burmettler, Johannes Cornaro, Michael Hüttl, Leonhard Obex, Martin Sinnhuber und Andrzej Skoblicki. Am Aschermittwochabend bestätigt der Papst bei der Messe im Petersdom den 726 anwesenden Missionaren und weiteren 414 in ihren Ländern gebliebenen ihre Sondervollmachten. Insgesamt sendet Franziskus 1.142 Missionare der Barmherzigkeit aus. Sie kommen aus über 60 Ländern der Welt.

In seiner Audienzansprache rief der Papst die Seelsorger auf, bei der Beichte stets den "Wunsch nach Vergebung in den Herzen der Sünder" zu sehen. Deren Scham sollten sie mit "Respekt und Ermutigung" begegnen. "Missionar der Barmherzigkeit" zu sein sei eine große Verantwortung, die einem Priester anvertraut werde, und sie verlange von ihm, "höchstpersönlich Zeuge der Nähe und Liebe Gottes zu sein".

Die "Missionare der Barmherzigkeit" können von Sünden lossprechen, von denen normalerweise nur der Heilige Stuhl freisprechen kann. Dazu gehören etwa Hostienschändung, Attentat auf den Papst, unerlaubte Bischofsweihe, Bruch des Beichtgeheimnisses oder versuchte Priesterweihe einer Frau.

Weiter rief der Papst die Seelsorger auf, sich bei der Beichte zu vergegenwärtigen: "Es ist Christus, der aufnimmt, es ist Christus, der hört, es ist Christus, der vergibt, es ist Christus, der den Frieden schenkt." Gute Beichtväter müssten Worte und Gesten richtig zu deuten wissen, ergänzte Franziskus in freier Rede. Manchmal bereuten Sünder, aber sie hätten Angst oder Scham, über ihre Sünden zu sprechen, etwa im Bereich der Sexualität. Wenn die Priester das merkten, sollten sie nicht nachbohren, sondern dies verstehen, so Franziskus.

 

 

Quelle: kathpress

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