Sunday 31. July 2016
04. March 2016

Alle fünf Minuten wird ein Christ ermordet

Christian Solidarity International: Weltweit werden rund 100 Millionen Christen verfolgt

Elmar Kuhn, CSI-International Österreich
Alle fünf Minuten wird ein Christ wegen seines Glaubens ermordet. Weltweit werden rund 100 Millionen Christen verfolgt. - Auf diese dramatischen Zahlen hat Elmar Kuhn, Generalsekretär von Christian Solidarity International Österreich (CSI), aufmerksam gemacht. Gegenwärtig spiele sich die zahlen- wie flächenmäßig umfangreichste Christenverfolgung der Geschichte ab, betonte Kuhn im Interview in der aktuellen Ausgabe der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag".

Keine Religion werde so verfolgt wie das Christentum, "und dazu hat leider die Fundamentalisierung der islamischen Welt massiv beigetragen". In nahezu allen islamischen Ländern im Nahen Osten, Asien und Afrika seien Christen Bürger zweiter Klasse," von Willkür auch mancher Ortsrichter und durch aufgestachelten Mob bedroht und verfolgt", so Kuhn. Er führte aber auch positive Gegenbeispiele für islamische Staaten an: Tunesien, Marokko, Jordanien, den Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Auch der "galoppierende Säkularismus" in den Industriestaaten macht es laut dem CSI-Generalsekretär bekennenden Christen oft sehr schwer, "ein freies Leben zu führen".

Zur Frage, warum die Christenverfolgung kaum ein Thema in Mitteleuropa sei, meinte Kuhn wörtlich: "Weil wir selbst völlig verunsichert sind über unseren Glauben. Ist Christentum überhaupt noch in einer säkularen Welt angebracht, wo doch eh alles in Frieden lebt? Gehören Religionen in Europa nicht ganz in die Privatsphäre vertrieben und leben wir öffentlich nur noch als Bürger in Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit?"

Das offene Anprangern der Christenverfolgung würde ein christliches Bekenntnis im eigenen Leben voraussetzen, so Kuhn und weiter: "Eigentlich müssten sechs Millionen Österreicher lauf aufschreien, wenn Christen um des Glaubens willen vertrieben und ermordet werden. Muslime stehen auf, wenn Muslime diskriminiert werden. Und Christen?"

Sowohl die Politik wie auch jeder einzelene Bürger könne zur Eindämmung der Christenverfolgung beitragen, zeigte sich der CSI-Generalsekretär überzeugt: "Im Großen könnte Europa anfangen, Waffenlieferungen nach Syrien und Geldwäsche effizient zu kontrollieren. Das würde schon viel bewirken." In Europa müsste die Politik zudem mit mehr Mut die Integration von Muslimen einfordern.

Im Kleinen wiederum könne jede Pfarre ein Beispiel für Integration geben, so Kuhn: "Wir können auf islamische Familien und Gemeinden zugehen und in Dialog treten. Aber bevor wir das tun, sollten wir uns über unseren eigenen Glauben sicher sein und ein wenig Bescheid wissen. Denn blutleere Gutmenschen ohne religiöse Überzeugung werden meiner Erfahrung nach von gläubigen Muslimen nicht ernst genommen."

Am 13. März lädt CSI um 12 Uhr zu einem Gottesdienst in den Wiener Stephansdom, in dem besonders für die verfolgten und ermordeten Christen gebetet werden soll. (Infos: www.csi.or.at)
Quelle: Kathpress
Gudrun Kugler
15. January
2016
Kugler

Intoleranz gegen Christen in Europa auf Vormarsch

Politikerin und Theologin Gudrun Kugler warnt vor Beschneidung von Erziehungsrecht der Eltern

13. January
2016
"Open doors"

Radikaler Islam Hauptursache für Christenverfolgung

Leiter des Österreichbüros des internationalen überkonfessionell-christlichen Hilfswerks, Igler: Schätzungsweise 100 Millionen Christen weltweit aufgrund ihres Glaubens verfolgt

Der Weltverfolgungsindex des Hilfswerks 'Open Doors' ist eine Rangliste von 50 Ländern, die anzeigt, wo Christen wegen ihres Glaubens am stärksten verfolgt und diskriminiert werden. 2015 steht Nordkorea bereits zum 13. Mal auf dem ersten Platz, es fo
19. September
2015
Hilfswerk "Open Doors"

Zahl verfolgter Christen so groß wie nie

Tagung zum 60-jährigen Bestehen des überkonfessionellen Hilfswerks in Wien - 100 Millionen Christen weltweit verfolgt - Nordkorea an der Spitze des "Weltverfolgungsindex"

comments powered by Disqus
Fotogalerien zurück #weiter#
Papst in Polen
Österreichertreffen
Weltjugendtag 2016
Praytrain
Weltjugendtag 2016
Weltjugendtag 2016
Erste Impressionen
Gesandter des Papstes
Schönborn in Weißrussland
Videos zurück #weiter#
image
Papst Franziskus
Videobotschaft zum Weltjugendtag
image
Weltjugendtag 2016
Jugendbischof Turnovszky
image
Weltjugendtag Rio 2013
Ein besonderer Auftrag...
image
Weltjugendtag 2013
Videobotschaft Kardinal Schönborn
image
Gebetsmeinungen Juli 2016
Papst Franziskus
Audio zurück #weiter#
Kardinal Schönborn
Bischofskonferenz 2016
Nach der Wahl
Aufruf von Kardinal Schönborn
Literatur & Religion
Poetikdozentur an der Uni Wien
Silvesteransprache
Kardinal Schönborn
Weihnachten
Mit Metropolit Arsenios
Tipps zurück #weiter#
Abschlussgottesdienst
So., | 09:05 | ORF 2
Orientierung
So., 31. Juli | 12:30 | ORF 2
Radiogottesdienst
So., 31. Juli | 10:00 | ÖR
Orientierung
So., 24. Juli | 12:30 | ORF 2
Radiogottesdienst
So., 24. Juli | 10:00 | ÖR
Woanders zurück #weiter#
Juli 2016
Die katholisch.at-Presseschau
Juni 2016
Die katholisch.at-Presseschau
Mai 2016
Die katholisch.at-Presseschau
April 2016
Die katholisch.at-Presseschau
März 2016
Die katholisch.at-Presseschau
Blogportal
Paul Wuthe | 15.07.2016

"Die Kirche zahlt sehr wohl Steuern, und nicht wenig"

Mein Gastkommentar im Standard in Reaktion auf den Beitrag des Wiener...
Der Redaktionsblog | 30.06.2016

"Unablässig Trümmer auf Trümmer"

Manchmal möchte man aus der Haut fahren. Ist die Welt nicht verrückt...
Ulrike Hofstetter | 16.06.2016

Heute Teilzeit, morgen arm? Muss das so sein?

Schlagzeile im ORF: Teilzeit seit 1994 verdoppelt. Die meisten...
Kalender
31.07.2016 | St. Johann bei He...
Creative Summer Days
Spiritualität im Blick (für Frauen und Männer) mehr »
31.07.2016 | 00:00 | St. Veit an der Glan
Purz'lbaum
Möchtest du eine Woche mit Spiel und Spaß verbringen? Neue Freunde/Freundinnen kennenlernen und... mehr »
31.07.2016 | 08:00
B³ - Baden, Berge, Benedikt
Eine Woche gemeinsam Bergsteigen, Radfahren, Baden im Wolfgangsee, Kochen, Beten, Gaudi, Singen... mehr »
Medienreferat der
Österreichischen
Bischofskonferenz

Stephansplatz 4/6/1
A-1010 Wien
©2016 Medienreferat der Österreichischen Bischofskonferenz. Alle Rechte vorbehalten.
http://www.katholisch.at/
Darstellung: