Tuesday 31. May 2016
22. March 2016

Kukacka verweist auf EGMR und VfGH

Präsident der katholischen Verbände: "Geht längst nicht mehr um gleiche Rechte sondern darum, im Namen der Gleichheit alle natürlichen Wesensunterschiede aufzuheben"

Helmut Kukacka

Auf "rechtlich wackeligen Beinen" und "ideologisch motivierten Ansichten" stehen die Argumente, mit denen aktuell ein aus Oberösterreich stammendes lesbisches Paar vor dem Landesverwaltungsgericht OÖ dagegen klagt, dass die beiden Mütter einer vierjährigen Tochter nicht heiraten dürfen. Der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände Österreichs (AKV), Helmut Kukacka, betonte in einer Aussendung am Dienstag: "Sowohl der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) als auch der Verfassungsgerichtshof (VfGH) haben in diesem Zusammenhang bereits früher festgestellt, dass dem Gesetzgeber in dieser Frage ein Gestaltungsspielraum zukommt und er nicht zur Einführung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare verpflichtet ist."

 

Für Kukacka gehe es diesen Initiativen - in Wien sind deshalb bereits schon früher homosexuelle Paare vor Gericht gezogen - "längst nicht mehr um gleiche Rechte sondern darum, im Namen der Gleichheit alle natürlichen Wesensunterschiede aufzuheben. Ungleiches kann aber auch durch identische Bezeichnungen nicht gleich gemacht werden". Der Präsident vermutet hinter der angestrebten Gleichstellung von heterosexuellen und homosexuellen Paaren den Versuch, "die besondere Rechtsstellung von Ehe und Familie in Frage zu stellen". Denn letztlich sei die Gemeinschaft von Mann und Frau einzigartig, so Kukacka.

 

Der AKV-Präsident ortet "keinen sachlich gerechtfertigten Grund, die Lebensgemeinschaft zweier Menschen des gleichen Geschlechts ebenfalls als Ehe zu bezeichnen". Es dürfe nur zu keiner sachlichen nicht gerechtfertigten Diskriminierung einer der gewählten Lebensformen im Verhältnis zu jeweils anderen kommen, stellte Kukacka fest.

 

Die österreichische Rechtsordnung ermöglicht sowohl gemischtgeschlechtlichen Paaren (Rechtsinstitut der Ehe), als auch gleichgeschlechtlichen Paaren (Eingetragene Partnerschaft), eine öffentlich bekundete, rechtlich verbindliche und auf Dauer ausgelegte Lebens- und Fürsorgegemeinschaft einzugehen. Die Ehe ist darüber hinaus definitionsgemäß mit der Absicht und der Fähigkeit zur leiblichen Elternschaft verbunden.

 

Der aktuelle Fall ist der erste derartige in Oberösterreich. Speziell daran ist, dass auch im Namen des Kindes geklagt wird. Anwalt Helmut Graupner argumentiert mit dem Kindeswohl. Die Tochter des Paares werde gegen ihren Willen gezwungen, "unehelich" aufzuwachsen, so Graupner. Es gehe einerseits um die gesellschaftliche Wahrnehmung, aber auch um einige konkrete Auswirkungen. Gehe die Familie etwa in ein Land, in dem die Homo-Ehe erlaubt ist, bedeute die eingetragene Partnerschaft dort "gar nichts". Nach dem Verhandlungsbeginn am Montag wird mit einem schriftlichen Urteil in ein paar Wochen gerechnet.

 

 

Quelle: kathpress

17. March
2016
Papst beginnt Heilige Woche

Fokus auf Familien und Flüchtlinge

"Präludium" vor Beginn der Heiligen Woche ist Unterzeichung des mit Spannung erwarteten Synodendokuments

16. March
2016
Initiative "Ehe gleich"

Katholische Verbände kritisieren Griss

Bundespräsidentschaftskandidatin tritt für Aufhebung des Eheverbots für gleichgeschlechtliche Paare ein - AKV-Präsident Kukacka sieht "gesellschaftlich bedenkliches Signal"

comments powered by Disqus
Fotogalerien zurück #weiter#
Bischofskonferenz
Frühjahrsvollversammlung 2016
Kinderkampagne 2016
Franziskus in Mexiko
Impressionen
Dankgottesdienst
Bischof Ludwig Schwarz
Neuer Bischof von Linz
Amtseinführung: Bischof Scheuer
Videos zurück #weiter#
image
Kurz erklärt: Fronleichnam
image
Was ist der Heilige Geist?
image
Pfingsten
Geburtstag der Kirche
image
Cultus: Pfingsten
Der Feiertag im Kirchenjahr
image
Die Würde der Frau
Gebetsanliegen des Papstes
Audio zurück #weiter#
Nach der Wahl
Aufruf von Kardinal Schönborn
Literatur & Religion
Poetikdozentur an der Uni Wien
Fastenegdanken
26. März | Kardinal Christoph Schönborn
Fastengedanken
24. März | Bischof Michael Bünker
Fastengedanken
24. März | Dompfarrer Toni Faber
Tipps zurück #weiter#
Radiogottesdienst
So., 29.5. | 10:00 | ÖR
Radiogottesdienst
Do., 26.5. | 10:00 | ÖR
FeierAbend
Do., 26.5. | 19:52 | ORF 2
Radiogottesdienst
So., 15.5. | 10:00 | ÖR
Das Vermächtnis der ersten Christen
Mo., 16.5. | 19:25| ORF III
Woanders zurück #weiter#
Mai 2016
Die katholisch.at-Presseschau
April 2016
Die katholisch.at-Presseschau
März 2016
Die katholisch.at-Presseschau
Februar 2016
Die katholisch.at-Presseschau
Jänner 2016
Die katholisch.at-Presseschau
Blogportal
Paul Wuthe | 11.05.2016

„Amoris Laetitia“ – lesen und leben

„Was will Papst Franziskus mit seinem neuen Familiendokument von der Kirche?“...
Der Redaktionsblog | 09.04.2016

Herausforderung " Einfachheit"

Jetzt ist es da, das mit Spannung erwartete postsynodale Schreiben „Amoris...
Georg Plank | 23.03.2016

Wie hat Jesus in Gethsemani gebetet?

Ich staunte, als ich in Sant`Apollinare Nuovo in Ravenna das Mosaik des...
Kalender
31.05.2016 | 08:30
Pfarrwallfahrt - Heilige Pforte
10 Uhr Ankunft im Stift Altenburg - Begrüßung und Beginn der einstündigen Stiftsführung 11 Uhr... mehr »
31.05.2016 | 15:00 | Tulln
Der Bibelgarten Tulln - Ort der Begegnung mit und in...
In den biblischen Gärten (Paradies, Liebesgarten, Weingarten, Ölgarten, Garten der... mehr »
31.05.2016 | 15:00 | Knittelfeld
Miteinander wachsen
Medienreferat der
Österreichischen
Bischofskonferenz

Stephansplatz 4/6/1
A-1010 Wien
©2016 Medienreferat der Österreichischen Bischofskonferenz. Alle Rechte vorbehalten.
http://www.gotteslob.at/
Darstellung: