Friday 27. May 2016
28. March 2016

Elbs: Ostern als "Explosion der Liebe"

Feldkircher Bischof: Osterbotschaft stellt "die Ausgegrenzten, die Übervorteilten, die bedrohten Opfer einer gnadenlosen Welt in die Mitte"

Den Hoffnungskern der Osterbotschaft als Botschaft gegen Gewalt, Terror und Tod unterstrichen in ihren Predigten in der Osternacht auch der Feldkircher Bischof Benno Elbs und der Innsbrucker Diözesanadministrator Jakob Bürgler: Ostern werde immer dann besonders greifbar, "wenn Menschen in Not neue Hoffnung schöpfen, wenn Menschen erfahren dürfen, dass der Karfreitag ihres Lebens, das hoffnungslose Zerstören durch Krieg und Terror, durch Unglück, durch Katastrophen, durch Krankheit verwandelt wird zu hoffnungsvollem Leben, zu Neubeginn und Auferstehung", so Bischof Elbs. Insofern könne Ostern auch als "Explosion der Liebe" verstanden werden.

 

Die Auferstehung Jesu stifte somit eine "neue Werteordnung", die nicht mehr der "Logik von Herr und Knecht, von Sieger und Verlierer, von Unterdrücker und Unterdrücktem" folge, sondern die sich als "Logik der Liebe" verstehe. "Die Ausgegrenzten, die Übervorteilten, die bedrohten Opfer einer gnadenlosen Welt werden in die Mitte gestellt."

 

Insofern folge aus der Osterbotschaft auch ein unmittelbarer Imperativ: "Auferstehung heißt, sich diesen Menschen zuzuwenden", so Bischof Elbs. "Wenn wir uns Menschen in diesen Situationen in Liebe zuwenden, dann leben wir aus dieser Auferstehungshoffnung, die uns in dieser Nacht verkündet wird, dann leben wir in dieser neuen Verbindung mit Christus."

 

Bürgler: Ostern ist "Haltegriff für ein sinnvolles Leben"

 

Als einen "Haltegriff für ein sinnvolles und menschenwürdiges Leben" hat der Innsbrucker Diözesanadministrator Jakob Bürgler das Osterfest bezeichnet: "Wir feiern Ostern als Kraftakt Gottes gegen die Hoffnungslosigkeit und Verlorenheit der Menschen, gegen den alles bestimmenden Tod", sagte Bürgler bei seiner Predigt in der Osternacht im Innsbrucker Dom. Tatsächlich müsse man sich angesichts der jüngsten weltpolitischen Entwicklungen die Frage stellen: "Können wir Ostern wirklich feiern?" - Das Übermaß an Gewalt und Schreckensnachrichten lasse es einem - auch im Blick auf die Verfolgung von Christen in aller Welt - "kalt über den Rücken fahren", so Bürgler.

 

Ostern stelle jedoch gegen Terror und Gewalt eine "Dynamik zum Leben" dar: "Das Leben siegt über alles, was den Tod bringt und kaputt macht. Eine Dynamik der Hoffnung und Zuversicht. Was niederdrückt, hat nicht das letzte Wort."

 

Am 18. Jänner war der bisherige Innsbrucker Generalvikar Jakob Bürgler vom Konsultorenkollegium zum Innsbrucker Diözesanadministrator gewählt worden. Seither leitet er die Diözese interimistisch, bis der Papst einen neuen Innsbrucker Bischof ernennt. Zuvor war Bischof Manfred Scheuer von Papst Franziskus zum neuen Bischof von Linz ernannt worden. Bürgler gilt gemeinsam mit seinem Bruder, dem Jesuitenprovinzial Bernhard Bürgler, als möglicher Bischofs-Kandidat.

 

Freistetter: "Christen machen Nacht zum Tag"

 

Mit einer ungewöhnlichen Aktion wandte sich Militärbischof Werner Freistetter zu Ostern an die Gläubigen: So veröffentlichte die Militärdiözese eigens ein Youtube-Video mit einer Osterbotschaft des Bischofs. Darin betont Freistetter, dass Christen in der Osternacht aufgrund der Auferstehung Jesu "die Nacht zum Tag" machen. Wer aus dieser Hoffnung heraus lebe, der werde zugleich befähigt, Wege zu suchen, um allen Menschen in Not und Gefahr beizustehen, so der Bischof, der die Osternacht in der Sankt Georgs Kathedrale in Wiener Neustadt feierte.

 

 

 

Quelle: kathpress

 

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