Sonntag 19. Februar 2017
20. Januar 2017

Papst will neue pastorale Kultur

Wiener Pastoraltheologe für Durchführungsbestimmungen der Bischofskonferenzen - Bischof soll am Ende eines Heilungsweges volle Aufnahme von geschiedenen Wiederverheirateten bescheinigen

Mit seinem Schreiben "Amoris laetitia" will Papst Franziskus die Bischöfe der Weltkirche für eine neue pastorale Kultur gewinnen. Das hat der Wiener Pastoraltheologe Paul Zulehner in einem Beitrag für die aktuelle Ausgabe der Kärntner Kirchenzeitung "Sonntag" unterstrichen. Der vom Papst eröffnete neue Weg "folgt damit Pionieren in der Ehepastoral wie Kardinal Franz König oder den Oberrheinischen Bischöfen", schreibt der emeritiere Wiener Universitätsprofessor. Gleichzeitig orientiere sich der Papst an der Ostkirche, die theologisch die "Strenge in der Weisung" ("Akribie") mit der "Güte auf dem Weg des Lebens ("Oikonomie") im Blick auf die Situation von geschiedenen Wiederverheirateten verbinde. Dafür brauche es jetzt aber Durchführungsbestimmungen der Bischofskonferenzen, so Zulehner.

 

Wenn ein gegebenes Treueversprechen unwiederherstellbar zerbrochen sei, "dann ist es zuallererst die Pflicht der Betroffene, vor Gott zu treten und im eigenen Gewissen die Situation zu erwägen", skizziert Zulehner die vom Papst gewollte pastorale Kultur. Wenn anderen Wunden geschlagen wurden, gelte es einen "Bußweg einzuschlagen, der einzig und allein der Heilung der Wunden dient". Die Kirche müsse dabei die "Gewissen der Menschen bilden, aber nicht ersetzen", so Zulehner unter Verweis auf die gleichlautende Aussage des Papstes. Als Hilfe für die persönliche Klärung der Situation solle die Kirche erfahrene Seelsorger zur Verfügung stellen, die vom Bischof benannt und dafür eigens ausgebildet werden sollten. "Und wenn Betroffene und Begleiter dem Bischof bezeugen können, dass der Heilungsweg weit genug vorangeschritten ist, bescheinigt der Bischof schriftlich die Aufnahme in das voll Leben der Kirche", empfiehlt Zulehner.

 

"Noch ist der Weg der Synode nicht zu Ende", schreibt der Pastoraltheologe und plädiert für konkrete "Durchführungsbestimmungen seitens der Bischofskonferenz". Zu klärende Fragen seien: "Wer begleitet? Werden sie gut ausgebildet? Welche Fragen sind zu besprechen? Wann ist die Heilung genug fortgeschritten?" Die Kirche in Österreich habe dabei einen "Vorteil", zumal sie "seit der Zeit von Kardinal Franz König längst viele Erfahrungen mit dem sammeln konnte, was die Familiensynode nunmehr zu einem legitimen Weg der Pastoral erklärt hat".

 

 

Quelle: kathpress

20. Januar
2017
Zulehner zu "Amoris laetitia"

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