Freitag 28. April 2017
26. Januar 2017

Auch II. Vaticanum war "Reformation"

Reformation "kein singuläres Ereignis, sondern ein Entwicklungsprozess und Impuls auch für heute" - Bischof Scheuer: Ökumene braucht gegenseitiges Zuhören und Blick auf Jesus

Zu einem neuen Verständnis von Reformation hat der oberösterreichische Superintendent Gerold Lehner aufgerufen. Reformation sei kein singuläres Ereignis, sondern ein Entwicklungsprozess sowie auch Anstoß für die Gegenwart und Zukunft, sagte er am Dienstagabend in Linz bei seinem Festvortrag zur Veranstaltungsreihe "Thomas-Akademie" im Linzer Priesterseminar. Aus Anlass des evangelischen Jubiläumsjahres "500 Jahre Reformation" stand das Thema "Nutzen und Nachteil der Reformation für die Ökumene" im Mittelpunkt.

 

Aus den Bemühungen von Jesus zu einer Reform des Judentums sei letztlich eine neue Glaubensgemeinschaft entstanden, sagte Lehner. Ähnlich hätten der evangelische Pietismus sowie das katholische Zweite Vatikanische Konzil Reformanliegen verfolgt und damit Streit, Widerstand und Ablehnung hervorgerufen. Angesichts der hervorgerufenen Spannungen sei es wichtig, die Einheit zu wahren, betonte der Superintendent. Als Gemeinsamkeit des II. Vaticanums und des Thesenanschlags Luthers sah er, dass beide die Rückbesinnung auf die Heilige Schrift und die Bereitschaft zur Umkehr gefördert hätten.

 

Dass Umkehr und Buße notwendig für die Ökumene seien, ebenso wie das klare Bewusstsein der Trennung, sagte der Linzer Bischof Manfred Scheuer in seinen Grußworten. Ökumene sei ein Geben und Empfangen, und wo der Konsens der Worte nicht gelinge, brauche es eine Gesprächshaltung des Zuhörens und Verstehens. Dabei seien katholisch und evangelisch "nicht unvereinbar", erklärte Bischof Scheuer. Neu geregelt werde das Miteinander der Konfessionen vielmehr durch den gemeinsamen Blick auf Jesus Christus.

 

Der Glaube an die rechtfertigende Gnade Gottes sei heute "kein kirchentrennendes Hindernis mehr", sagte der Rektor der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz, Franz Gruber. Erstmals könne das Reformationsjubiläum heuer ökumenisch begangen werden, und beide Seiten könnten dabei "sowohl den Segen aber auch die Wunden und die Schuld in der reformatorischen Trennung der Kirchen anerkennen". Deutliches Zeichen dafür sei das "Gemeinsame Wort zum Reformationsgedenken 2017" der römisch-katholischen Diözese Linz und der Evangelischen Kirche A.B. in Oberösterreich.

 

 

Quelle: kathpress

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