Freitag 23. Juni 2017
10. März 2017

Leichtfried 10 Jahre Bischof: "Brauchte Zeit, hineinzuwachsen"

St. Pöltner Weihbischof in "Kirche bunt": Ernennung als 40-Jähriger kam völlig überraschend - Freude über "gute Grundstimmung" bei Priestern der Diözese

Der einst drittjüngste Bischof der Welt, Anton Leichtfried, hat dieser Tage sein zehnjähriges Amtsjubiläum gefeiert: Am 25. Februar 2007 wurde der geborene Scheibbser im St. Pöltner Dom von Diözesanbischof Klaus Küng zum Bischof geweiht. Er habe Zeit gebraucht, "hineinzuwachsen in dieses Amt, damit umgehen zu lernen, um es dann auch gestalten zu können", zog der nun 50-Jährige in der St. Pöltner Kirchenzeitung "Kirche bunt" (aktuelle Ausgabe) Zwischenbilanz. Große Hilfe habe er dabei durch eine "von Anfang an gute Aufnahme" durch Bischof Küng und die ganze Diözese erfahren.

 

Die Ernennung durch Papst Benedikt XVI. vor zehn Jahren sei für ihn überraschend gekommen, bekannte Leichtfried. Wegen der großen Verantwortung und Öffentlichkeit habe er sich zu seiner Zusage "durchringen" müssen. Zu den Höhepunkten seiner ersten zehn Bischofsjahre zähle er den oftmaligen Kontakt bei Pfarrbesuchen mit Menschen, die "aus dem Glauben heraus mitten im Leben" stünden und "gestandene Leute voller Freude und Engagement" seien, sagte Leichtfried. Erfreut zeigte er sich auch über eine in den letzten Jahren gewachsene "gute Grundstimmung" unter den Priestern der Diözese, die sich etwa bei Studientagen bemerkbar mache.

 

Leichtfried ist in der österreichischen Bischofskonferenz Referatsbischof für das Katholische Bibelwerk, für die Theologischen Kurse, die berufsbegleitende Ausbildung der Pastoralassistenten sowie für die Ständigen Diakone und Priesterräte. Zudem ist er auch zuständig für die Priesterseminare, insbesondere für das gesamtösterreichische Einführungsjahr "Propädeutikum", das unter Leichtfried von Horn nach Linz übersiedelte. Er sei bei dieser Aufgabe um guten Kontakt mit der römischen Kleruskongregation bemüht, sagte Leichtfried. Bei den im Dezember veröffentlichten Grunddokument für die Priesterausbildung, die "Ratio fundamentalis", seien im Vorfeld die Anregungen aus Österreich "wirklich gut gehört und aufgenommen" worden.

 

Einen guten Weg hat nach den Worten des Weihbischofs die St. Pöltner Priesterausbildung eingeschlagen. Leichtfried hatte die Leitung des Priesterseminars als Regens 2005 nach vorübergehender Schließung der Einrichtung übernommen. Die "nicht leichte Entscheidung", die 2012 aufgrund einer geringen Seminaristenzahl zu einer Zusammenführung der Priesterausbildung mit Eisenstadt und Wien führte, habe sich "sehr bewährt", sagte der Weihbischof. Die "drei Seminare unter einem Dach" wolle man auch künftig fortführen. Leichtfried: "In einer Gemeinschaft von 30 Seminaristen ist das Grundgefühl ein anderes und Ausbildungsgruppen und -schritte sind leichter und effektiver zu gestalten. Und die zukünftigen Priester erleben und erlernen konkreter die Vielfalt von katholischen Spiritualitäten."

 

 

Quelle: kathpress

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