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	<title>Katholische Kirche Österreich</title>
	<subtitle type="text">Aktuelle Nachrichten aus den Diözesen</subtitle>
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	<updated>2013-05-22T04:34:56Z</updated>
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		<title>Tiefe Mystik und aktuelle Debatten</title>
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		<updated>2013-05-21T11:47:50Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;In der "Langen Nacht der Kirchen" laden am 24. Mai auch die Ordensgemeinschaften in allen Bundesländern zum näheren Kennenlernen ein.&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Offene Pforten, uralte Klänge, tiefe Mystik, große Lebensgeschichten und aktuelle Diskussionen: Die Ordensgemeinschaften beteiligen sich aktiv an der "Langen Nacht der Kirchen" am 24. Mai und laden in allen Bundesländern Österreichs zum näheren Kennenlernen ein. Mit Neugier können die Gemeinschaften durchaus rechnen, wie man schon daran sieht, dass Mönche und Nonnen vielerorts in der "Langen Nacht" einfach konkret erzählen, was sie bewegt und wie sie leben. Spüren lassen die Angebote zudem die enorme Vielfalt, in denen Orden heute tagtäglich wirken.&lt;/p&gt;&lt;div class="swslang"&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;So bietet etwa in Wien die von mehreren Orden getragene "Gesprächsinsel" auf der Freyung ihr Angebot an diesem Abend in verschiedensten Sprachen an, darunter auch die Gebärdensprache, deren Grundlagen man in einem Kurzkurs erlernen kann. Das Don Bosco Flüchtlingswerk im 23. Gemeindebezirk lädt zu einem Diskussionsabend "Flucht - was dann?" mit Caritas-Präsident Franz Küberl, während in der Altkalksburger Vereinigung am Ballhausplatz die heutigen Aufgaben und Ziele katholischer Ordens- und Privatschulen beleuchtet werden. Bereits um 15 Uhr startet das Jugendzentrum "Sale für alle" in Wien-Landstraße mit einem Kinderfest.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die "Lange Nacht" nutzen zahlreiche Orden auch, um andere an ihrem geistlichen Fundament teilhaben zu lassen. Im Heiligenkreuzerhof singen die Mönche des namensgebenden Stiftes ihre bereits weltbekannten gregorianischen Choräle, die auch in der nahen Dominikanerkirche zum Patrozinium des heiligen Dominikus ertönen. In der Jesuitenkirche geht es darum, "Gottes Spur im Alltag zu entdecken", in der Servitenkirche um das Leben der Seligen Hildegard Burjan, in St. Anna um den Oblatenorden-Gründer Pater Louis Brisson. Besucher der Schottenkirche erfahren über die Alltags-Spiritualität Benedikts.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bibeleinbände, Kulinarik und Labyrinthe&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch in allen anderen Bundesländern sind die Orden gewichtige Anbieter des "Langen Nacht"-Programms. "Orden in Graz und in der Steiermark" heißt etwa die Ausstellung, die im Grazer Elisabethinen-Kloster eröffnet wird, eine andere bei den Schulschwestern Graz-Eggenberg unter dem Motto "Bibel in Hülle &amp; Fülle": Schülern, Lehrern und Schwestern stellen hier selbstgestaltete Bibel-Einbänden aus. Führungen durch Klöster gibt es bei den Franziskanern in Graz und Bad Gleichenberg sowie bei den Augustinern in Fürstenfeld.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Linz bieten gleich 25 Klöster und Ordensgemeinschaften auf dem Domplatz einen "Markt für Leib und Seele", während bei den Jesuiten im Alten Dom Spirituals und Irische Lieder ertönen. Israelfreunde kommen im Priesterseminar auf ihre Rechnung, wenn Ritter vom Hl. Grab zu Jerusalem über die Christen im Heiligen Land berichten. Orthodoxe Ordensleute laden in die Linzer Serbisch-orthodoxe Kirche in der Posthofstraße 41 zum Kennenlernen und Austausch ein, Franziskanerpatres in die Ennser Stadtpfarrkirche. Wer gerne mit einem Lichterlabyrinth meditiert, ist im Baumgartenberger Klostergarten gut aufgehoben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Helden des Alltags, der Bibel und der Bibliothek&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Niederösterreichs Stifte sind am 24. Mai stark vertreten: In Lilienfeld gibt es ein Kirchenkonzert mit nächtlicher Stiftsführung, auch in Ardagger eine Führung mit "Musikgenuss in der Krypta". Ein Abend zu Alltagsheiligen der Moderne steht im Seitenstettener BildungsZentrum St. Benedikt auf dem Programm, in Herzogenburg das Jugendgebet "mit brennendem Herzen" sowie die Vorführung von Schätzen aus dem Bibliotheksbestand. Im burgenländischen Frauenkirchen verrät der 3. Orden des heiligen Franziskus in der Basilika "Geheimnisse der Sakristei".&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;An einem ungewöhnlichen Ort in Tirol - in den Emporen des Presbyteriums der Stiftskirche Wilten - finden "Lange Nacht"-Besucher unter den Kaspar Waldmanns Fresken eine Ikonenausstellung. Sakrale Kunst gibt es auch in der offenen Kunstkammer der Servitenkirche zu bestaunen. Zur Andacht, Messe und Kirchenführung laden die Innsbrucker Redemptoristen, während die Barmherzigen Schwestern in Zams von Frauengestalten der Bibel erzählen und "Tiefenblicke" in das Thema Berufung werfen. Weiter westlich in Vorarlberg gibt es in der Altenstadter Pfarrkirche eine Filmpräsentation zum "Leben im Kloster" über die Dominikanerinnen in Altenstadt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als Kulturstadt zeigt sich einmal mehr Salzburg, wo sich am Nonnberg die Gelegenheit zum Besuch des ältesten durchgehend geführten Frauenklosters im deutschen Sprachraum bietet. Lieder und Kantaten des 17. und 18. Jahrhunderts aus dem Klosterarchiv werden hier dargeboten, in der Franziskanerkirche hingegen ein "Herren- und Marienlob" vergessener franziskanischer Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts. In St. Peter gibt es die Installation "Film der Antworten", während in St. Michael am Residenzplatz Mitglieder des Malteserordens und Hospitaldienstes persönliche Zeugnisse geben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Termine unter &lt;a href="http://www.langenachtderkirchen.at"&gt;www.langenachtderkirchen.at&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: right;"&gt;&lt;span class="sweTitle9"&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.kathweb.at" target="_blank"&gt;Kathpress&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.kathweb.at" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</content>
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		<title>Graz: Symposion über "Megatrend Urbanisierung"</title>
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		<updated>2013-05-21T11:45:13Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Am 29. Mai findet im Grazer Kunsthaus auch heuer wieder die "Fronleichnamsakademie" statt. Das Thema heuer: Urbanisierung und ihre Folgen.&lt;/p&gt;</summary>
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		<title>Eisenstadt: 100. Geburtstag von Bischof Laszlo</title>
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		<updated>2013-05-21T11:42:36Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Domweihfest in Eisenstadt im Zeichen des 100. Geburtstages von Bischof Stefan László sowie der Partnerschaft mit der indischen Diözese Kanjirapally.&lt;/p&gt;</summary>
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		<title>St. Pölten: Papst-Leo-Preis vergeben</title>
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		<updated>2013-05-21T11:38:43Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Bischof Klaus Küng überreichte die Preise an Hermine und Konrad Piok aus Axams in Tirol und die Aktion "Brot für Brasilien" des Bundesgymnasiums Waidhofen/Ybbs.&lt;/p&gt;</summary>
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		<title>Kräutler: "Unsere Zukunft wird weggespült"</title>
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		<updated>2013-05-21T11:51:45Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Der austro-brasilianische Bischof über das Staudamm-Projekt Belo Monte, durch das 40.000 Menschen aus ihrem Lebensraum vertrieben werden.&lt;/p&gt;</summary>
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		<title>Österreichische Soldaten pilgern nach Lourdes</title>
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		<updated>2013-05-17T12:43:43Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Insgesamt rund 15.000 Soldaten aus 40 Nationen werden kommende Woche vom 23. bis 27. Mai zur 55. Soldatenwallfahrt nach Lourdes aufbrechen.&lt;/p&gt;</summary>
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		<title>"One of us": Frist bis Juli verlängert</title>
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		<updated>2013-05-17T12:33:41Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Für Österreich nötiges Unterschriften-Minimum bereits zu 200 Prozent erfüllt - Unterstützung nun bis 31. Juli möglich&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Die &lt;a href="http://www.katholisch.at/site/themen/article/103998.html"&gt;EU-Bürgerinitiative "One of us"&lt;/a&gt; ist in Österreich bis Ende Juli verlängert worden. Nach dem Auslaufen der ursprünglichen Frist hat Österreich mit 28.000 Unterzeichnern das für das Land erforderliche Minimum bereits im doppelten Ausmaß erfüllt, hat die "Lebenskonferenz" als Zusammenschluss der Initiatoren des Begehrens am Donnerstag bekannt gegeben. Weiter beworben werde die Aktion für verbesserten Embryonenschutz nun, um das EU-Ziel von einer Million Unterschriften zu erreichen, hieß es.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Die Fristverlängerung geschah durch massiven Druck aus Brüssel auf Österreichs Bundeswahlbehörde", erklärte Anne Fleck, Organisatorin der Initiative für Österreich, gegenüber "Kathpress". Als eine der ersten EU-Bürgerinitiativen überhaupt wurde "One of us" im Mai 2012 eingereicht, doch waren die für Online-Unterschriften nötigen Sicherheitsserver erst im November verfügbar. Aufgrund des verzögerten Starts erklärte die EU eine Fristverlängerung bis 1. November 2013, die nur Österreich nicht akzeptierte und am 10. Mai festhielt, ehe die Frist nun bis 31. Juli erweitert wurde.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Die Verlängerung ist schön, wenngleich es eine Hilfe gewesen wäre, dies früher zu wissen", betonte Fleck. Erfreut seien die Organisatoren vor allem über die unerwartet große Unterstützung in den vergangenen Tagen: Nach bloß rund 10.000 Unterschriften Ende April habe man bis zum ursprünglichen Ende der Aktion insgesamt 28.500 sammeln können. "Eine der Erfordernisse der Aktion ist es, dass sieben Länder eine nötige Stimmenzahl erreichen, davon Österreich 14.500. Wie sonst kein anderes Land stehen wir nun bereits bei 200 Prozent davon - was auch innenpolitisch ein wichtiges Signal ist", so die Aktivistin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie die "Lebenskonferenz" als Sprachrohr von 40 österreichischen Organisationen mitteilte, habe man in den vergangenen Tagen "freundschaftliche Zusammenarbeit quer über konfessionelle, partei- und weltanschauliche Grenzen hinweg" beobachten können. Einzelne Menschen hätten sogar Hunderte Unterschriften für "One of us" gesammelt - etwa durch Besuche von Tür zu Tür oder durch ein Bekanntmachen in den Gemeinden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenngleich die Erfüllung des Quorums in sieben Ländern bereits so gut wie erreicht scheint - Polen, Italien, Ungarn und der Slowakei ist dies schon gelungen, in Litauen, den Niederlanden und Spanien fast - braucht "One of us" jedoch insgesamt EU-weit eine Million Unterschriften, um ihr Ziel der verbindlichen Stellungnahme durch EU-Kommission und -Parlament zu erreichen. Fleck: "Je mehr wir in Österreich dazu beitragen können, umso besser. Mit den Minimum-Zahlen der einzelnen Länder würde die Bürgerinitiative erst auf 500.000 Unterschriften kommen."&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prominente Unterstützung erhielt die Bürgerinitiative, die einen verbesserten Embryonenschutz in der EU-Fördermittelvergabe fordert, vergangenen Sonntag von Papst Franziskus: Bei seinem Grußwort an Teilnehmer des "Marsches für das Leben" in Rom lud er ein "zu lebendiger Aufmerksamkeit für das wichtige Thema des Respekts vor dem menschlichen leben ab dem Augenblick seiner Zeugung". In diesem Zusammenhang erinnere er an "One of us", "um dem Embryo rechtlichen Schutz zu garantieren, indem jeder Mensch von ersten Augenblick seiner Existenz an geschützt ist", so der Papst wörtlich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nunmehr bis 31. Juli kann "One of us" in Österreich per Unterschriftenliste oder unter &lt;a href="http://www.lebenskonferenz.at"&gt;www.lebenskonferenz.at&lt;/a&gt; unterzeichnet werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;» &lt;a href="http://www.katholisch.at/site/themen/article/103998.html"&gt;Tipp: Katholisch.at-Dossier zur Bürgerinitiative&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: right;"&gt;&lt;span class="sweTitle9"&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.kathweb.at" target="_blank"&gt;Kathpress&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.kathweb.at" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content>
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		<title>"In Europa Gott verkünden"</title>
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		<updated>2013-05-17T12:23:11Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Kardinal Kurt Koch hielt ein viel beachtetes Referat zu den "geistigen Grundlagen Europas" bei der Veranstaltung "Geist &amp; Gegenwart" auf Schloss Seggau.&lt;/p&gt;</summary>
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		<title>"Zukunftsraub" an arbeitslosen Jugendlichen in EU</title>
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		<updated>2013-05-17T12:21:27Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Caritas-Präsident bei Seggauer Pfingst-Dialog über "Vereinigte Staaten von Europa": EU muss auch Sozialunion sein, oder sie wird nicht mehr sein&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;In der EU wird derzeit ein "Zukunftsraub" an arbeitslosen Jugendlichen betrieben, angesichts dessen die politisch Verantwortlichen gehörig "die Ärmel aufkrempeln müssen": Das betonte Caritas-Präsident Franz Küberl am Donnerstag beim Pfingst-Dialog im südsteirischen Bildungszentrum Schloss Seggau über die Vision von "Vereinigten Staaten von Europa". Angesichts von rund 50 Prozent betroffenen Jugendlichen in den Mittelmeerländern der Union bekräftigte er die mehrfach geäußerte Caritas-Überzeugung: "Die EU muss auch eine Sozialunion sein, oder sie wird nicht mehr sein."&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Küberl erinnerte bei einem Podiumgespräch zum Thema "Zusammenhalt oder Zerfall" der EU an ein jüngstes Treffen von EU-Innenministern, bei dem Maßnahmen gegen Armutsmigration erörtert wurden; besser sei ein Treffen der Sozialminister, um Schritte zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts in die Wege zu leiten. Trotz rettender Finanzspritzen der EU etwa in Griechenland oder Zypern würde dieser soziale Aspekt zu sehr vernachlässigt, und gerade den "kleinen Leuten" in den Krisenländern würden enorme Bürden aufgelastet. Küberl wörtlich: "Wer entsprechende Informationen hat, räumt sein Geld auf die Seite, büßen müssen dann die anderen."&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die EU habe sich das Ziel gesetzt, bis 2020 die Armut in ihrem Bereich zu halbieren. Ansätze dazu könne er jedoch noch nicht erkennen, beklagte der Caritas-Chef. Küberl unterstrich, dass es einem EU-Mitgliedsland nicht egal sein könne, wie die soziale Lage in seinem Nachbarstaat ist. Sein Appell: "Nur miteinander können wir Zukunft erleben, nicht gegeneinander."&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit Küberl diskutierten Nationalbank-Präsident Claus Raidl, Grün-Politiker Alexander Van der Bellen, Gertrude Tumpel-Gugerell, bis 2011 Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank, und WIFO-Expertin Margit Schratzenstaller.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kommt "Union der Gierigen und Geizigen"?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Raidl äußerte die Befürchtung, es drohe eine Entwicklung zu einer "Union der Gierigen und Geizigen". Derzeit sei die Währungsunion als Kernprojekt der europäischen Integration bedroht, wogegen nur das Abgeben von Kompetenzen der Nationalstaaten an Brüssel helfen könne. Doch Wahlen werden laut Raidl heute in ganz Europa nur mehr mit Slogans gegen die EU gewonnen, und auf Europa-Ebene herrsche die Innenpolitik der Nationalstaaten vor.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ähnlich argumentierte der Volkswirtschaftler van der Bellen: Es mangle an tauglichen Entscheidungsstrukturen in der EU. Umgelegt auf Österreich sei die EU-Struktur derzeit so, dass die Landeshauptleutekonferenz die entscheidende gesetzgebende Instanz sei, gebildet von Leuten, die in ihrem jeweiligen Land wiedergewählt werden sollten und dementsprechend agierten. Die Zeit des Übergangs von der Weimarer Republik zum NS-Regime sei von einem Journalisten mit dem Satz beschrieben worden: "Wir hatten zwar eine Demokratie, aber zu wenige Demokraten." Er, van der Bellen, hoffe nicht, dass es im Blick auf die heutige Situation in Europa einmal heißen wird: "Wir hatten zwar eine Europäische Union, aber zu wenige Europäer."&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei einer Gesprächsgruppe beim Seggauer Pfingst-Dialog zum Thema "Geschichte &amp; Religion" mit vielen studentischen Teilnehmern wurde mehrfach auf einen hoffnungsvollen Aspekt der europäischen Entwicklung aufmerksam gemacht: Die heutige Jugend in Europa könne viel ungehinderter als frühere Generationen grenzüberschreitende Lernerfahrungen machen. Das Erleben anderer Sprachen, Denkweisen und Kulturen werde sich langfristig integrativ auswirken, so der Tenor. Immer mehr Menschen auf dem Kontinent würden in Zukunft aus Überzeugung sagen: "Ich bin ein Europäer."&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: right;"&gt;&lt;span class="sweTitle9"&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.kathweb.at" target="_blank"&gt;Kathpress&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.kathweb.at" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content>
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		<title>St. Pölten: Nachbesserungen bei Mindestsicherung</title>
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		<updated>2013-05-17T12:17:21Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;div class="swslang"&gt;St. Pöltner Caritas legt Jahresbilanz 2012 vor: Besonderer Handlungsbedarf bei Armutsgefährdeten und Demenzkranken - Start der Haussammlung 2013.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>50.000 Österreicher empfangen Firmsakrament</title>
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		<updated>2013-05-17T13:03:29Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Rund um Pfingsten liegen die traditionellen Firmtermine, an denen auch heuer wieder tausende junge Österreicher das Sakrament des Heiligen Geistes empfangen.&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Mehr als 50.000 junge Katholikinnen und Katholiken empfangen an den traditionellen Firmterminen rund um das Pfingstfest das Firmsakrament. Sie werden damit zu mündigen Vollmitgliedern der Kirche und durch die Kraft des Heiligen Geistes befähigt, "in Wort und Tat für den christlichen Glauben Zeugnis zu geben", wie es im Weltkatechismus heißt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Laut einer Aussendung der Diözese Linz empfingen im Vorjahr 10.410 Firmlinge das Sakrament in Oberösterreich. Österreichweit liegen für 2012 noch keine Zahlen vor, laut Kirchenstatistik wurden 2011 in den zehn Diözesen (inklusive Militärdiözese) knapp 55.000 Gläubige gefirmt. Begleitet wurden sie von fast 10.000 Firmhelferinnen und -helfern. 2010 gab es 58.000 Firmungen, 2009 waren es 59.000. Zum Vergleich: In den genannten Jahren wurden mit jeweils rund 50.000 Gläubigen bundesweit deutlich weniger Personen getauft als gefirmt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass die Zahl der Firmlinge seit 2007 jährlich sinkt, führt die Diözese Linz laut den "Oberösterreichischen Nachrichten" (Dienstag-Ausgabe) auf den Geburtenrückgang zurück. Die Linzer Pastoraltheologin Hildegard Wustmans weiß, dass die Kirche vielen jungen Katholiken "nicht wichtig" sei, "Religion kann aber eine Bedeutung haben. Das, woran Jugendliche glauben, ist oftmals ein Patchwork aus verschiedenen Sinnangeboten", erklärte sie im OÖN-Interview. Es sei für Jugendliche normal, an Gott zu glauben, sich aber nicht als religiös zu bezeichnen. Allerdings warnte Wustmans davor, "die" Jugend als allzu homogen zu sehen, was Werte und Stile anbelangt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Trennlinie ergibt sich oft aufgrund der unterschiedlichen Feierkultur der Gesamtgemeinde und jener der Jugendlichen, so Stefan Schöttl, Referent für Firmpastoral in der Katholischen Jugend Oberösterreich. Zielgruppengerechte Angebote würden bei Jugendlichen aber gut ankommen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: right;"&gt;&lt;span class="sweTitle9"&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.kathweb.at" target="_blank"&gt;Kathpress&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.kathweb.at" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content>
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		<title>Neuer Streit ums Klonen</title>
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		<updated>2013-05-16T14:46:17Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Angesichts der jüngsten Nachricht über die gelungene Klonierung eines menschlichen Embryos formiert sich auch in Österreich der Widerstand.&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Am Mittwoch meldete ein Forscherteam an der Healt &amp; Science University im US-Bundesstaat Oregon die Gewinnung von Stammzellen aus einem künstlich hergestellten menschlichen Embryo. Dafür wurden Zellkerne aus Hautzellen von Erwachsenen in weibliche Eizellen verpflanzt. Um die sechs Stammzelllinien herstellen zu können, benötigten die Forscher jedoch mehr als 120 Embryonen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Angesichts dieser Nachricht formiert sich nun auf Seiten der Lebensschützer der Widerstand: So plädiert "aktion leben" für ein ausdrückliches Verbot einer jeden Form des Klonens. Klonen erfülle keinen therapeutischen Zweck, stehe im deutlichen Widerspruch zur Würde des Menschen und sei dank anderer unbedenklicher Möglichkeiten der Stammzellgewinnung auch medizinisch bedeutungslos. Das betonte "Aktion Leben"-Generalsekretärin Martina Kronthaler am Donnerstag in einer Aussendung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;hr&gt;&lt;table border="0" align="left"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;»&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="http://www.katholisch.at/site/themen/article/102406.html"&gt;Katholisch.at-Dossier Lebensschutz &amp; Bioethik&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div class="swslang"&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;hr&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Österreich sei das Klonen von Menschen nicht eindeutig geregelt, bemängelte Kronthaler. Denn während das Fortpflanzungsmedizingesetz zwar die Erzeugung von Embryonen durch Befruchtung einer Eizelle verbiete, werde das Klonen durch Kerntransfer (wie beim Schaf Dolly) ebenso wenig erfasst wie das Klonen durch Teilung von Embryonen. "Wir fordern die Regierung deshalb erneut auf, ein eindeutiges Verbot jeder Form des Klonens embryonaler Menschen zu beschließen", so Kronthaler. Sie erinnerte daran, dass Österreich im Jahr 2005 zu jenen Staaten gehörte, die für eine mehrheitlich verabschiedete Resolution der UN-Generalversammlung gegen das Klonen stimmten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Vorgang des Klonens, wodurch der "embryonale Mensch zum Rohstoff für Forschung und Medizin" wird, stehe im klaren Widerspruch zur Menschenwürde, "nach der ein Mensch niemals Mittel für einen Zweck sein darf". Klonen könne nicht therapeutisch genannt werden, denn "entweder soll ein Kind durch das Klonen geboren werden, oder der so gezeugte Embryo wird danach für medizinische Forschungszwecke zerstört", erläuterte die Generalsekretärin der "Aktion Leben".&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um einen klonierten Embryo zu erzeugen, bedarf es einer gespendeten Eizelle, in die ein Zellkern eingesetzt werden kann. Dies stelle für Frauen eine unnötige Belastung dar und setze sie durch die Hormonstimulation einem hohen Gesundheitsrisiko aus. Die Technik des Klonierens würde also in erster Linie Frauen ausbeuten, so Kronthaler.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Darüber hinaus sei das Klonen auch aus rein medizinischer und ökonomischer Perspektive abzulehnen: Die Technik des Zellkerntransfers und der Kultivierung der Embryonen sei übermäßig aufwendig und teuer. Und durch die bereits gegebene Möglichkeit, Stammzellen aus den ethisch unbedenklichen induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS) zu gewinnen, sei das Klonen überflüssig. Denn iPS-Zellen können bereits auf dem Wege einer künstlichen Umwandlung von nicht-pluripotenten Körperzellen gewonnen werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Auch US-Bischöfe und EU-Parlamentarier gegen Klonierung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch die US-amerikanische Bischofskonferenz (USCCB) hat sich gegen die Klonierung von Menschen ausgesprochen. Auch wenn diese Methode der Forschung dienen solle, werde sie zweifellos von denen aufgegriffen, die einmal geklonte Kinder herstellen wollten, warnte das USCCB-Komitee für Lebensschutz in einer am Mittwoch in Washington veröffentlichten Stellungnahme. Das Klonen von Menschen sei "kein Fortschritt für die Menschheit, sondern das Gegenteil."&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Forschungen des Wissenschaftlerteams an der Health &amp; Science University in Oregon seien auf mehreren Ebenen bedenklich. So seien mehr als 120 Embryonen erzeugt und zerstört worden, um sechs Stammzelllinien herzustellen. Die Gewinnung der benötigten Eizellen habe "gesunde Frauen Prozeduren unterzogen, die deren Gesundheit und Fruchtbarkeit aufs Spiel setzten". Das von den Wissenschaftlern angegebene Ziel, genetisch passende Stammzellen für Forschung und mögliche Therapien zu erhalten, sei bereits durch andere Methoden "ohne diese schweren moralischen Mängel" erreichbar, so die USCCB.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch im Europaparlament formiert sich Widerstand: So bezeichnete etwa der gesundheitspolitische Sprecher der Christdemokraten im Europäischen Parlament, Peter Liese, das Klonen von menschlichen Embryonen als medizinisch und ethisch falschen Weg. Ungelöst seien etwa das Problem unkontrollierten Tumorwachstums. Außerdem gebe es bislang keinen Patienten, der durch Therapien auf der Basis der Klonforschung geheilt worden wäre. Vielversprechend hingegen seien Versuche auf Basis der Forschung an adulten Stammzellen. &lt;/p&gt; &lt;p style="text-align: right;"&gt;&lt;span class="sweTitle9"&gt;Quelle: Katholisch.at | &lt;a href="http://www.kathweb.at" target="_blank"&gt;Kathpress&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</content>
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		<title>"Wer glaubt, ist nicht allein"</title>
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		<updated>2013-05-16T14:56:08Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Der designierte Feldkircher Bischof Benno Elbs skizziert im "KirchenBlatt"-Interview seinen künftigen Kurs als Bischof. Katholisch.at dokumentiert das Interview im Wortlaut.&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Bei den Menschen an den Rändern des Lebens zu sein ist der "wohl wichtigste Schwerpunkt, den die Kirche setzen soll": Das betont der designierte Bischof der Diözese Feldkirch, Benno Elbs, gegenüber dem Vorarlberger "KirchenBlatt". Die Diözese befinde sich in einem Aufbruch, der aktuelle pastorale Suchvorgang habe das Ziel, die zeitgemäßen "Aufgaben der Kirche in den sich verändernden Lebenswelten" in den Blick zu nehmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;hr&gt;&lt;table border="0" align="left"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;»&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;a href="http://www.katholisch.at/site/themen/article/104249.html"&gt;Dossier zur Bischofsernennung von Benno Elbs&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;hr&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach dem Telefonanruf von Nuntius Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, der ihm die Bischofsernennung durch den Papst mitteilt hatte, sei sein erster Weg jener zum Grab von Carl Lampert gewesen, den die Nazis wegen seiner Glaubensüberzeugung ermordet hatten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Katholisch.at dokumentiert im Folgenden das Interview mit Benno Elbs aus dem &lt;a href="http://www.kath-kirche-vorarlberg.at/organisation/kirchenblatt/artikel/wer-glaubt-ist-nicht-allein" target="_blank"&gt;Vorarlberger Kirchenblatt&lt;/a&gt; im Wortlaut:&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;hr&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Herr Diözesanadministrator, Sie wurden von Papst Franziskus zum vierten Bischof für die Diözese Feldkirch ernannt. Wie hat sich Ihr Leben seither verändert?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Benno Elbs: Ich habe am Tag der Bischofsernennung in Gaschurn mit einer Pilgergruppe aus der Diözese Linz zusammen mit Bischof Ludwig eine Heilige Messe gefeiert. Nach der Messe hat mich der Herr Nuntius Erzbischof Dr. Peter Stephan Zurbriggen angerufen und mir die Entscheidung von Papst Franziskus mitgeteilt. Darauf folgte natürlich ein großes Durcheinander von Gefühlen, Dankbarkeit über das Vertrauen und viele Fragen. Die ersten Tage haben das Leben schon etwas verändert. Aber vor allem gibt es die große Freude über die Sicherheit, dass viele Menschen den Weg des Glaubens mitgehen. Wer glaubt, ist nicht allein – das darf ich gerade jetzt erleben. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;em&gt;Welche Reaktionen haben Sie besonders gefreut?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Es sind viele kleine Gesten, die mich sehr berühren. Ich merke, dass den Menschen die Kirche und der Glaube wichtig sind und ich freue mich darüber, dass viele für unsere Diözese und auch für mich in diesen Tagen besonders beten. Die Verbundenheit miteinander und mit Christus ist das, was uns allen Hoffnung gibt. Diese vielen engagierten und motivierten Menschen zu erleben, die in Zukunft die Kirche in unserem Land gestalten wollen, das macht mir großen Mut. Das erfahren zu dürfen, das ist es, was mich wohl am meisten gefreut hat.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;em&gt;In den vergangenen Tagen waren Sie, salopp gesagt, wohl der gefragteste Mann in Vorarlberg. Wie gehen Sie mit diesem „Rummel“ um?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Ich versuche, den vielen Anfragen und Gedanken mit Optimismus zu begegnen. Ich habe in diesen Tagen besonders auch die Stille in der Natur gesucht. Das Wichtigste für uns als Christen ist wohl das, was Romano Guardini einmal sagte: „Immer sollte in uns die Stille sein, die nach der Ewigkeit hin offen steht und horcht.“ Ich hoffe, dass es mir gelingt, meine Wege Gott anzuvertrauen und aus dem Bewusstsein zu leben, dass er alles fügt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class="sweCitation"&gt;Ich will versuchen, im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils bei der Freude und der Hoffnung, der Trauer und auch der Angst der Menschen von heute zu sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;em&gt;Sie sprachen vergangene Woche davon, die neue Aufgabe mit „Dankbarkeit, Vertrauen, Respekt und ein bisschen Angst“ angehen zu wollen. Wovor haben Sie ein bisschen Angst?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Ich glaube, dass die Angst hier mit dem Respekt vor dem Amt und seinen Herausforderungen Hand in Hand geht. Ja, da ist natürlich die Unsicherheit, ob man es schafft, den Anforderungen gerecht zu werden. Wichtig dabei ist aber, dass man nicht bei dieser Angst bleibt, sondern weitergeht zum Vertrauen. In der Sicherheit, die dieses Vertrauen schenkt, will ich versuchen – nicht nur als künftiger Bischof, sondern ganz einfach als Mensch und Seelsorger - im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils bei der Freude und der Hoffnung, der Trauer und auch der Angst der Menschen von heute zu sein.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;em&gt;Viele KatholikInnen, aber auch viele Vorarlberger/innen darüber hinaus, setzen große Erwartungen in Sie. Erzeugt das Druck? Anders gefragt: Wie sehr freuen Sie sich auf Ihre Bischofsweihe?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Es liegen intensive Wochen vor uns, in denen an viele Details gedacht werden will. Wichtig ist mir, dass wir bei allem Tun immer den Blick auf das Wesentliche nicht verlieren. Das ist Jesus Christus. Er ist die Kraftquelle für unseren Weg und ich bin überzeugt, dass die Freude an Gott auch letztendlich die Quelle unserer Kraft ist. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;em&gt;In vielen Gesprächen, Ansprachen, Predigten der vergangenen Jahre hat für Sie der selige Carl Lampert eine große Rolle gespielt. Nach dem Anruf aus der Nuntiatur sind Sie ja umgehend nach Göfis zum Grab von Lampert gefahren. Inwieweit ist Carl Lampert für einen Bischof Vorbild, Inspiration, Mahnung?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Mit Provikar Carl Lampert verbindet mich im wahrsten Sinne des Wortes eine tiefe Ehrfurcht. Ja, mein erster Gang nach dem Anruf aus Wien war der zum Grab des Seligen. Ich finde dort Ruhe und Kraft und erfahre jedes Mal aufs Neue große Dankbarkeit. Carl Lampert war ein Mensch, der in seinem Glauben gehalten und getragen war. Das gibt mir Mut. Der Glaube gab ihm die Kraft, gegen ein unmenschliches Regime aufzustehen. Carl Lampert ist nicht nur für einen Bischof, sondern für jede und jeden von uns Vorbild: glauben, vertrauen, gegen Unrecht auftreten und Mensch sein und bleiben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="sweCitation"&gt;Ich möchte eine Grundhaltung fortsetzen, die bereits in den vergangenen Jahren zu einem Leitgedanken meiner Arbeit geworden ist: die Kultur des offenen Wortes.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;em&gt;Wo steht die Diözese Feldkirch derzeit, und was sind die Schwerpunkte, die sie als unmittelbar drängend betrachten?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Die Diözese Feldkirch befindet sich mit dem Prozess „Wege der Pfarrgemeinden“ mitten in einem pastoralen Suchvorgang, der sich mit den Aufgaben der Kirche in den sich verändernden Lebenswelten der Menschen heute beschäftigt. Wir sind in einem Aufbruch, der die Vergangenheit nicht entwurzelt und der doch nach echter Erneuerung sucht, gemäß dem II. Vatikanischen Konzil.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Das ist ein Schwerpunkt. Ein anderer, und es ist wohl der wichtigste Schwerpunkt, den sich die Kirche setzen soll, ist es, bei den Menschen an den Rändern des Lebens zu sein. Kirche ist dort, wo Menschen Hilfe erfahren, wo sie Halt finden und getröstet werden, wo sie aufgefangen werden. Und diese Haltung geht einher mit der Christusfreundschaft, die das Leben des Menschen bereichert. Ich bin überzeugt, dass Gott mit jedem Menschen eine Geschichte hat. „Ich bin dort, wo Du bist“ – das ist seine Zusage an jeden von uns.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;em&gt;Welche Rolle soll das Bischofsamt in Ihren Augen im interreligiösen Dialog in Vorarlberg spielen?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br&gt;Ich möchte eine Grundhaltung fortsetzen, die bereits in den vergangenen Jahren zu einem Leitgedanken meiner Arbeit geworden ist: die Kultur des offenen Wortes. Ich möchte, auch und gerade als Bischof, mit den Menschen im Dialog bleiben, der von gegenseitigem Respekt geprägt ist. Bleibt man im Gespräch und in Kontakt miteinander, dann kann aus dieser Nähe Bereicherndes entstehen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: right;"&gt;&lt;span class="sweTitle9"&gt;Quelle: &lt;/span&gt;&lt;a class="sweTitle9" href="http://www.kath-kirche-vorarlberg.at/organisation/kirchenblatt/artikel/wer-glaubt-ist-nicht-allein" target="_blank"&gt;Vorarlberger "KirchenBlatt" vom 16. Mai 2013&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</content>
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		<title>Stift Stams erhält wertvolle Ikonensammlung</title>
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		<updated>2013-05-16T10:05:41Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Das Stift Stams ist die neue Heimat der bedeutenden Ikonensammlung des Tiroler Kirchenhistorikers Ekkart Sauser mit 53 Marienikonen aus dem 15.-19. Jh.&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="de"></content>
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		<title>Auf der Vespa durch die "Lange Nacht"...</title>
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		<updated>2013-05-16T10:09:58Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Ob Priestermodenschau, Lichtkunstperformance, Barockoper oder Heilpflanzen: all dies bietet die "Lange Nacht der Kirchen" am 24. Mai in der Diözese Graz-Seckau.&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="de"></content>
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		<title>Homo-Ehe: "Widerstand ist keine Homophobie"</title>
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		<updated>2013-05-16T09:47:24Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Familienbischof Küng beklagt am "Tag der Familie" aggressives Vorgehen gegen Befürworter der Vater-Mutter-Kind-Familie.&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Ein Aussprechen gegen die "Homo-Ehe" oder gegen die Adoption durch Homosexuelle Paare ist "legitim und kein Zeichen von Homophobie, soweit es als Ausdruck der politischen Meinungsbildung im Respekt vor Homosexuellen geschieht": Das hat der St. Pöltner Bischof Klaus Küng am Mittwoch, dem "Internationalen Tag der Familie" (15. Mai), in einer Stellungnahme betont. Küng, der in der Österreichischen Bischofskonferenz das Referat "Ehe und Familie" leitet, forderte aus Anlass dieses Tages auch mehr "echte Wahlfreiheit" für Eltern in der Kinderbetreuung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rückblickend auf die Großproteste in Paris der vergangenen Monate, in denen "Millionen auf die Straßen gegangen sind, um für ihre Vision von Familie in der Gesellschaft ein Zeichen zu setzen", stellte der Bischof zunehmende Aggression gegenüber Vertretern des traditionellen Familienbildes fest. Sehr rasch werde man als "homophob" oder "Homo-Hasser" bezeichnet, was Küng jedoch in den meisten Fällen als ungerechtfertigt zurückwies.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vielmehr gehe es darum, "die Rechte der Familie auf der Grundlage der Ehe zwischen Mann und Frau zu verteidigen - sowie das Recht der Kinder auf den eigenen Vater und die eigene Mutter", stellte der Bischof fest. Er wiederholte zugleich seine klare Verurteilung von verächtlichem Reden über Homosexuelle, welches, so Küng wörtlich, "dem Geist des Evangeliums eindeutig widerspreche".&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;An die Politik gewandt, lobte der Bischof positive Ansätze, um Familien Mut zu Kindern zu machen: "Familien, die Ja zu Kindern sagen, verdienen in Staat und Gesellschaft jede Ermutigung und Unterstützung." Staatliche Hilfe für Familien müsse dabei allerdings eine "echte Wahlfreiheit" ermöglichen: Anstatt ausschließlich auf mehr Betreuungsplätze abzuzielen, sollte man Müttern, die ihre Kinder zu Hause erziehen wollen, diese Möglichkeit gleichberechtigt einräumen, erklärte Küng.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: right;"&gt;&lt;span class="sweTitle9"&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.kathweb.at" target="_blank"&gt;Kathpress&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.kathweb.at" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content>
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		<title>Stichwort: Pfingsten</title>
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		<updated>2013-05-17T13:44:20Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Was hat es mit Pfingsten, dem Fest der Sendung des Heiligen Geistes, dieser unfassbarsten aller göttlichen Personen, auf sich?&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;50 Tage nach Ostern, dem Fest der Auferstehung Jesu Christi, und 10 Tage nach Christi Himmelfahrt begeht die Kirche das Pfingstfest. Dieses stellt den Abschluss der mit Ostersonntag beginnenden Osterzeit dar. Mit Pfingsten gedenkt die Kirche der Sendung des Heiligen Geistes, die zugleich den "Geburtstag" der Kirche darstellt, denn diese Sendung wurde als Auftrag an die Jünger verstanden, die Frohe Botschaft zu verkünden und in die Welt zu tragen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;hr&gt;&lt;p&gt;» &lt;a href="http://www.katholisch.at/site/glaubenfeiern/article/104315.html"&gt;Katholisch.at-Dossier zum Hochfest Pfingsten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;hr&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Wurzeln des Pfingstfestes reichen bis in die Traditionen des Judentums zurück. Dort wurde es zunächst als eines der drei Hauptfeste des Jahres - das "Fest der ungesäuerten Brote", das "Fest der Ernte" und das "Fest der Lese" - begangen, wie es das Buch Exodus (Ex 23,14-17) berichtet: Zunächst als Fest der Darbringung der Erstlingsfrüchte im Tempel gefeiert, trat immer stärker die Erinnerung an das Exodusgeschehen, den Auszug aus Ägypten, in den Vordergrund. Die zeitliche Verortung genau 50 Tage nach dem Passah-Fest geht auf eine späte Entwicklung, vermutlich aus dem 1. Jh. v. Chr., zurück. Darauf bezieht sich auch der Name des Festes: "Pfingsten" kommt vom griechischen Wort "pentekoste" (der fünfzigste).&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die christlichen Wurzeln des Festes liegen in der Apostelgeschichte, wo erzählt wird, dass der Geist Gottes auf die nach dem Tod Jesu zum Wochenfest nach Jerusalem zurückgekehrten Jünger herabkam: "Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder." (Apg 2,2-3)&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Geist befähigte die Jünger, wie es in Apg 2,4 heißt, "in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab." Die Erzählelemente, die der Autor der Apostelgeschichte, Lukas, verwendet, verweisen unmittelbar auf die alttestamentlichen Ereignisse am Sinai. Dadurch wird die enge Verbindung zu den jüdischen Wurzeln deutlich, wie auch durch den Konnex zwischen dem pfingstlichen Sprachwunder und der Sprachverwirrung beim Turmbau zu Babel im Alten Testament (Gen 11,1-9).&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dargestellt wird das Pfingstwunder der Sendung des Heiligen Geistes zumeist in Form einer Taube, die auf die Menschen herabkommt. In ländlichen Gebieten wird das Pfingstfest zugleich auch als Frühlingsfest begangen, bei dem Häuser geweißt und Birkenzweige an Türen und Fenstern angebracht werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: right;"&gt;&lt;span class="sweTitle9"&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.kathweb.at" target="_blank"&gt;Kathpress&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content>
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		<title>"Bergoglio als Papst überraschte sogar Kardinäle"</title>
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		<updated>2013-05-16T09:40:51Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Wiener Erzbischof Schönborn bei anglikanischer "Leadership Conference" in London: "Ausgang des Konklaves war eine Erfahrung des Heiligen Geistes"&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Der Wiener Erzbischof Christoph Schönborn hat in einer ökumenischen Großveranstaltung in London seiner Freude über Papst Franziskus Ausdruck verliehen. "Er ist schlicht und einfach eine Freude - er ist wunderbar", so der Kommentar des Kardinals zum neuen Papst am Dienstag bei der "Leadership Conference", einem von den anglikanischen Kirchen veranstalteten Kongress für christliche Führungskräfte in der Royal Albert Hall. Schönborn diskutierte als Ehrengast auf dem Podium mit Nicky Gumbel, dem Gründer der "Alpha"-Glaubenskurse.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dürfe er auch nicht Details des Konklaves ausplaudern, so könne er dennoch sicher sagen, dass zu Beginn am 12. März noch kein Papstwähler den Ausgang der Wahl gewusst hätte, so Schönborn. Kardinal Bergoglio, der heutige Papst, sei "in der letzten Ecke der Sixtinischen Kapelle" gesessen, berichtete der Wiener Erzbischof vor den 5.500 Teilnehmern des Kongresses. Das Ergebnis sei eine "ungeheure Erfahrung des Heiligen Geistes" gewesen, ebenso wie er dies bereits 2005 bei der Wahl von Joseph Ratzinger empfunden habe, gab Schönborn an.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mehrere Begebenheiten vor dem Konklave habe er als Wink von Oben wahrgenommen, sodass in ihm die persönliche Gewissheit gereift sei, Bergoglio sei der richtige Papstkandidat. Als eines davon wertete er ein Treffen mit Freunden unmittelbar nach der Messe des Kardinalskollegium zum Konklavebeginn: Gefragt nach ihrem Ratschlag, habe ihm eine lateinamerikanische Ordensschwester "Bergoglio" zugeflüstert, so der Kardinal. "Das hat mich getroffen. Ich bin sicher, dass viele von uns Kardinälen ähnliche Zeichen bekommen haben, andernfalls hätte das Konklave nicht dermaßen kurz gedauert."&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ebenso sei durch Franziskus in den ersten beiden Monaten als Papst "der Heilige Geist in vielen Momenten spürbar" geworden, so Schönborn, der hier Vergleiche mit dem anglikanischen Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, zog. Es gebe zwischen den beiden Kirchenführern "eine eigenartige Ähnlichkeit", "und es sieht auch wie ein kleines Wunder aus, dass er Erzbischof wurde". Der Wiener Kardinal verlieh zudem seiner Hoffnung "auf ein baldiges Treffen zwischen Franziskus und Justin" Ausdruck.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: right;"&gt;&lt;span class="sweTitle9"&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.kathweb.at" target="_blank"&gt;Kathpress&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.kathweb.at" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content>
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		<title>"Kirchliche Spitäler geben Europa eine Seele"</title>
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		<id>http://www.katholisch.at/site/home/aktuelles/article/104291.html</id>
		<updated>2013-05-16T09:37:37Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;div class="modTeaser"&gt;&lt;div class="swslang"&gt;Bischof Kapellari bei Segnung der Intensivstation des Grazer Elisabethinen-Krankenhauses: "Christenheit ist eine Großmacht der Barmherzigkeit"&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Mit Geduld und Erfolg verfolgen kirchliche Krankenhäuser bewusst den Auftrag, Europa eine Seele zu geben. Das hat der Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari am Mittwoch im Krankenhaus der Elisabethinen in der steirischen Landeshauptstadt erklärt. Anlässlich der Segnung der neuen Intensivstation des Spitals würdigte Kapellari das Wirken kirchlicher Einrichtungen im Sozialbereich: "Ohne dumme Arroganz kann man sagen, dass die Christenheit im Welthorizont eine Großmacht der Barmherzigkeit ist", so der Bischof.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Katholische Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser gehören laut Kapellari zu der Vielzahl von Menschen und Gemeinschaften, die sich der Aufgabe des Schutzes und der Entfaltung von Leben widmen - "etwas vom Edelsten, das Menschen tun können", betonte der Bischof. Die Ordens- und anderen konfessionellen Krankenhäuser seien für ihre Leistungen und die erfolgreichen und geduldigen Dienste allgemein bekannt und würden auch dafür wertgeschätzt. Der Grazer Bischof bezeichnete den christlichen Glauben als Kraftquelle der Mitarbeiter, die in ihrer Arbeit ebenso anders- oder nichtglaubenden Menschen helfen würden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seit über 320 Jahren wirken die Schwestern der Elisabethinen in Graz, "engagiert und segensreich", wie Kapellari in Erinnerung rief. Aus anfangs einem Krankenhaus mit sechs Betten und drei Schwestern habe sich heute ein modernes, auch aufgrund seiner neuen Intensivstation weithin profiliertes Akutkrankenhaus entwickelt. Möglich sei dies durch den "beispielhaften immensen Einsatz des Ordens" mit Unterstützung durch private Wohltäter und heute zumal durch die öffentliche Hand.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: right;"&gt;&lt;span class="sweTitle9"&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.kathweb.at" target="_blank"&gt;Kathpress&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.kathweb.at" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content>
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		<title>Feldkirch: Bischofsweihe von Elbs am 30. Juni</title>
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		<updated>2013-05-14T10:54:18Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;div class="modTeaser"&gt;&lt;div class="swslang"&gt;Erzbischof Kothgasser, Kardinal Schönborn, Nuntius Zurbriggen und Altbischof Fischer werden die Weihe gemeinsam vornehmen&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Der Termin für die Bischofsweihe von Benno Elbs zum neuen Bischof der Diözese Feldkirch steht fest: Die Weihe findet am 30. Juni um 16.30 Uhr im Feldkircher Dom statt. Der bisherige Diözesanadministrator war am 8. Mai von Papst Franziskus zum Bischof ernannt worden. Die Weihe werden der zuständige Metropolit Erzbischof Alois Kothgasser (Erzdiözese Salzburg), Kardinal Christoph Schönborn, Nuntius Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen und der Feldkircher Altbischof Elmar Fischer gemeinsam vornehmen, wie die Diözese Feldkirch in einer Aussendung bekanntgab. Die Predigt wird Kardinal Schönborn halten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;hr&gt;&lt;table border="0" align="left"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;»&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;a href="http://www.katholisch.at/site/themen/article/104249.html"&gt;Dossier zur Feldkircher Bischofsernennung&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan="1"&gt;»&lt;/td&gt;&lt;td colspan="1"&gt;&lt;a href="http://www.katholisch.at/site/home/aktuelles/article/104252.html"&gt;Der neue Feldkircher Bischof im Portrait&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;»&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;a href="http://www.katholisch.at/site/kirche/article/104250.html"&gt;Die Diözese Feldkirch im Portrait&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;hr&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Bischofsweihe wird in ORF 2 regional und auf ORF III österreichweit übertragen. Gemäß kirchenrechtlicher Bestimmungen muss die Bischofsweihe innerhalb von drei Monaten nach der Ernennung stattfinden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Benno Elbs ist der vierte Bischof der 1968 gegründeten und damit jüngsten Diözese Österreichs. Er ist Nachfolger von Elmar Fischer, der die Diözese Feldkirch bis November 2011 leitete. Der 52-jährige, in Begrenz geborene Elbs studierte Theologie, promovierte 1986 und wurde im selben Jahr zum Priester geweiht. Außerdem absolvierte er ein Studium der Psychologie, Logotherapie und Existenzanalyse.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Elbs arbeitete zunächst als Kaplan und Religionslehrer, wurde 1994 Pastoralamtsleiter der Diözese Feldkirch, 2005 deren Generalvikar und schließlich nach dem angenommenen Rücktrittsgesuch des damals 75-jährigen Elmar Fischer Diözesanadministrator und damit interimistische Leiter der Diözese. Die Ernennung von Benno Elbs zum neuen Bischof der Diözese Feldkirch war die erste Bischofsernennung im deutschsprachigen Raum im Pontifikat von Papst Franziskus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: right;"&gt;&lt;span class="sweTitle9"&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.kathweb.at" target="_blank"&gt;Kathpress&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.kathweb.at" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content>
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		<title>Pfingsten: 5.000 Jugendliche im Salzburger Dom</title>
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		<updated>2013-05-14T10:50:38Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Auf Hochtouren laufen bei der Loretto-Gemeinschaft die letzten Vorbereitungen für das 14. Fest der Jugend, das zu Pfingsten u.a. im Salzburger Dom.&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="de"></content>
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		<title>Schwarz: Österreich muss Steuerflucht bekämpfen</title>
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		<updated>2013-05-14T10:48:47Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;KOO-Vorsitzender Bischof Schwarz: Österreich soll den Kampf gegen Steuerflucht und Korruption forcieren und dabei eine Vorreiterrolle auf EU-Ebene einnehmen.&lt;/p&gt;</summary>
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		<title>Eisenstadt: Diözesanpartnerschaft bekräftigt</title>
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		<updated>2013-05-14T10:46:25Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Mit Brief und Siegel: Offizielle Verpartnerung mit indischer Diözese Kanjirapally im Rahmen des Domweihfestes am 20. Mai.&lt;/p&gt;</summary>
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		<title>Versprechen des göttlichen Beistandes</title>
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		<updated>2013-05-17T13:55:17Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Obwohl der Glaube an den Heiligen Geist tief in der biblischen Tradition verwurzelt ist, tun sich viele Gläubige mit ihm schwer: Ein Interview mit Prof. Marianne Schlosser.&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Wortlaut eines Interviews mit Prof. Marianne Schlosser, Vorstand des Instituts für Theologie der Spiritualität an der Universität Wien, über die Quellen der Lehre vom Heiligen Geist. Erschienen in der Zeitschrift &lt;a href="http://www.miteinander.at" target="_blank"&gt;"miteinander"&lt;/a&gt; (Ausgabe 5/6 2013).&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;hr&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Frau Prof. Schlosser, die Lehre vom Heiligen Geist und den göttlichen Personen gehört wohl zu den schwierigsten Kapiteln in der christlichen Theologie. Versuchen wir es dennoch: Wie würden Sie Bedeutung und Rolle des Geistes im Glauben beschreiben?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Heilige Geist als die dritte göttliche Person gehört genauso zentral zum christlichen Glauben wie die beiden anderen Personen. Das zeigt schon die Tauf-Formel „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes". Bereits die ältesten Glaubensbekenntnisse, die uns überliefert sind, haben diese Grundstruktur: das Bekenntnis zum einen Gott in drei Personen. Im Kreuzzeichen zu Beginn unserer Gebete erinnern wir uns an unsere Taufe und fassen sozusagen unser Bekenntnis zusammen: dem dreifaltigen Gott zu gehören, erlöst zu sein durch Christus, der „dem Willen des Vaters gehorsam, im Heiligen Geist der Welt durch seinen Tod das Leben geschenkt hat." Dass Gott einer und dreifaltig ist, bedeutet, dass wir keine der drei Personen sozusagen „definieren" oder beschreiben können ohne die beiden anderen. Ihre Beziehung zueinander ist ihr Wesen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Augustinus hat versucht, das mit einem genialen Gedanken verständlich zu machen: Gott ist Geist; wir sind nach dem Bild Gottes erschaffen und ebenfalls geistige Wesen. Wir können feststellen, dass zu unserem Geistig-Sein unverzichtbar drei Fähigkeiten gehören: das Bewusstsein (oft als „Gedächtnis" bezeichnet), das Erkennen und das Lieben. Sie sind verschieden, aber keine davon kann man „heraustrennen". Diese drei Fähigkeiten stehen untereinander in Beziehungen, die den Beziehungen der drei göttlichen Personen „ähnlich" sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Dennoch kann man den Eindruck gewinnen, dass der Heilige Geist heute in der Glaubenspraxis ein wenig heimatlos geworden ist. Warum ist der Heilige Geist so wenig greifbar, so wenig Thema in der Frömmigkeit?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Schwierigkeit scheint mir in der Tat eher im konkreten Glaubensleben liegen: Man kann sich den Hl. Geist nicht so bildlich „vorstellen", etwa mit einem menschlichen Antlitz, wie man sich den Sohn und vielleicht auch den Vater vorstellt, insofern der Sohn „das Bild des unsichtbaren Gottes" ist (Kol 1,15). Deswegen ist der Hl. Geist aber nicht weniger „Person"! Und das Neue Testament ist voll von Zeugnissen über sein Wirken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wo liegen denn biblisch die Quellen für die Rede vom Heiligen Geist?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass der Hl. Geist „Herr ist und lebendig macht" (nizäno-konstantinopolitanisches Bekenntnis), also nicht etwa ein a-personales Wehen bezeichnet, hat seine Grundlage in den neutestamentlichen Zeugnissen. Drei Beispiele:&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;In den Abschiedsreden des Johannes-Evangeliums (Joh 15-16) verheißt Jesus „den anderen, den zweiten Beistand" – der erste Beistand ist Jesus selbst –, der vom Vater und von Jesus selbst gesandt werden wird, und der immer bei den Gläubigen „bleiben" wird. Dieser Beistand (gr. Parakletos) oder „Tröster" (lat. Consolator) wird auch als „der Geist der Wahrheit" bezeichnet, der „in alle Wahrheit einführen", die Glaubenden „an alles erinnern" wird, was Jesus gesagt hat. Der Hl. Geist spricht also nicht über sich selbst, sondern er lässt den Sinn der Worte und Taten Jesu verstehen. Er lässt uns den „Sohn" so sehen, wie ihn der „Vater" sieht, und den „Vater", so wie ihn „der Sohn" sieht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Lukas-Evangelium zeichnet die Gegenwart des Hl. Geistes in besonders deutlicher Weise: Jesus wird nicht wie die Propheten berufen, sondern seine ganze menschliche Existenz ist von der Empfängnis an durch das schöpferische Wirken des Hl. Geistes gebildet. Lukas ist es auch, der das Pfingstereignis schildert und den Weg, den die junge Kirche durch den Hl. Geist geführt wird. Der Hl. Geist selbst ist die Gabe schlechthin, von der alle anderen Gaben Gottes abhängen, „die Gabe über allen Gaben".&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Paulus spricht vom „Geist des Sohnes", der den Herzen der Christus-Gläubigen eingegossen ist, und der diese dazu fähig macht, zu Gott in der vertrauensvollen Liebe zu beten, in der Jesus selbst gebetet hat: „den Geist, der ruft: Abba, Vater!" (Gal 4,6; Röm 8,15). Dieser Geist baut die Kirche auf, bewirkt fruchtbares Zusammenwirken der verschiedenen Gnadengaben, so dass niemand nur auf das Seinige bedacht ist, sondern auf das Heil aller (vgl. 1 Kor 13).&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Woran kann man denn den Hl. Geist und seine Wirkungen konkret erkennen?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Neue Testament zeigt, wie vielfältig die Wirkweisen des Hl. Geistes sind. Ganz grundlegend bewirkt der Hl. Geist, dass Christus „anziehend" wird; er ist ja der Geist der Liebe zwischen Vater und Sohn.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für das Verhältnis von Christus und dem Hl. Geist in der Kirche hat Thomas von Aquin einen wundervollen Vergleich gebracht: Christus ist das Haupt des Leibes, der Hl. Geist ist das Herz. Beide Organe sind unverzichtbar für den lebendigen Leib. Das Haupt ist sichtbar, das Herz nicht; und das Herz bewirkt vor allem die von innen kommende Bewegung der Glieder. Mit andern Worten: Die Liebe, die ja der Hl. Geist in Person ist, formt den Willen der Gläubigen und bewegt sie dazu, freiwillig Gottes Willen zu suchen, ihn zu lieben und zu verwirklichen. Dann kommen die „Früchte des Geistes" zur Entfaltung (vgl. Gal 5,22f: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung).&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Wäre es angesichts der fast schon inflationären Rede von Charismen und frei flottierenden Spiritualitäten nicht an der Zeit, eine theologische "Wiederentdeckung" des Hl. Geistes anzustoßen?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja, zweifellos. Ein guter Ansatz wäre da, die alte und über Jahrhunderte hindurch immer wieder meditierte Lehre von den „Sieben Gaben des Hl. Geistes" wieder zu entdecken: In Jes 11 werden Eigenschaften des Messias, des Gesalbten, genannt, die auch den „Christen", den in Taufe und Firmung Gesalbten, geschenkt werden, damit sie diese entfalten: Empfinden für die Heiligkeit Gottes („Furcht des Herrn"), Mitleid und Hilfsbereitschaft gegenüber jedem Menschen, weil man in jedem das Abbild Gottes erkennt („Frömmigkeit"), Verstehen der „Logik der Liebe" im Glauben („Einsicht"), und so fort. Hier geht es nicht um vorübergehende Charismen – in denen nicht die Heiligkeit liegt! –, sondern um die beständige Ausformung der „Geistesverwandtschaft" mit Jesus Christus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;hr&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class="sweTitle9"&gt;Univ.-Prof. Dr. Marianne Schlosser ist Vorstand des Instituts für Theologie der Spiritualität an Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien.&lt;/p&gt;</content>
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		<title>Mauthausen: Kirchen gedenken der NS-Opfer</title>
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		<updated>2013-05-13T13:25:15Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Ökumenischer Gottesdienst mit Bischöfen Schwarz und Bünker zum Auftakt der Internationalen Befreiungsfeier&lt;/p&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Mit einem ökumenischen Gottesdienst sind am Sonntagmorgen die Feiern zum Internationalen Befreiungstag im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen eröffnet worden. Dem Gottesdienst in der Kapelle im Konzentrationslager standen der Linzer Bischof Ludwig Schwarz, der evangelische Bischof Michael Bünker und - als Vertreter der orthodoxen Kirchen - Bischofsvikar Ioannis Nikolitsis von der griechisch-orthodoxen Metropolis von Austria vor.&lt;/p&gt;&lt;div class="swslang"&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bischof Bünker verwies in seiner Ansprache an die Holocaustgedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem und jene Bäume, die dort für die "Gerechten unter den Völkern" gepflanzt wurden; "zum Gedenken an diejenigen, die Jüdinnen und Juden geholfen haben, der Verfolgung, der Erniedrigung und letztlich dem Tod zu entkommen". Viele Namen seien dort zu lesen, "aus allen Ländern Europas und darüber hinaus, bis Vietnam und China, auch 90 Österreicherinnen und Österreicher sind darunter - und doch viel zu wenige". Umso wichtiger sei es, "derer zu gedenken, die sich für die Verfolgten eingesetzt haben, ihnen zur Flucht verhalfen oder sie versteckten, fast immer auch unter Lebensgefahr".&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mitgefühl und Hilfsbereitschaft sowie der Mut, der diese Menschen zu Rettern machten, hätten nicht in Sekunden entstehen können, so Bünker: "Letztlich sind es Werte, die schon sehr früh, in der Erziehung, im Vorbild der Eltern entstanden sind." Das könne aber nicht die einzige Erklärung sein. "Es gab ja auch solche, die keine fürsorglichen Eltern hatten, ja sogar solche, deren Eltern selbst Nationalsozialisten und Antisemiten gewesen waren", sagte der Bischof: "Viele der Retter waren starke Persönlichkeiten, die zu ihrer eigenen Meinung und Überzeugung standen, auch gegen den Trend der Mehrheit und des herrschenden Zeitgeistes."&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viele hätten sich schon zuvor für Arme und Hilfsbedürftige eingesetzt. Aber dann habe es auch solche wie Oscar Schindler gegeben, "die moralisch gewiss kein Vorbild gewesen sind". Bünker: "Letztlich bleibt es ohne Antwort, aber wir können dankbar sein, dass auch uns heute diese Menschen geschenkt sind, als Vorbilder der Menschlichkeit, nicht selten auch als Vorbilder im Glauben."&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der "Internationale Befreiungstag" stand unter dem Themenschwerpunkt "Retterinnen und Retter". Damit sollte besonders auf jene Menschen hingewiesen werden, die der Diktatur der Nationalsozialisten Widerstand leisteten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr als 10.000 Teilnehmer&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mehr als 10.000 Teilnehmer aus ganz Europa nahmen an der diesjährigen Gedenkfeier teil. Das teilte das Mauthausen Komitee Österreich am Sonntag mit. Zu den Ehrengästen zählten neben Botschaftern aus etwa 50 Ländern Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und die Bundesminister Gerald Klug und Alois Stöger.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Mittelpunkt des Gedenkens standen heuer jene Frauen und Männer, die der Diktatur der Nationalsozialisten Widerstand leisteten, indem sie jenen, die verfolgt wurden, halfen oder zu helfen versuchten. Viele von ihnen bezahlten ihre Hilfe für die Verfolgten mit dem Leben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Wir gedenken ihrer wahrscheinlich am besten, indem wir heute alle Menschen aufrufen, ebenfalls Zivilcourage zu zeigen", appellierte Willi Mernyi, der Vorsitzende des Mauthausen Komitees Österreich, vor allem an die jungen Menschen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während die Opfer und die Täter des NS-Regimes mittlerweile gut erforscht sind, kenne man nur einen kleinen Teil derer, die jenen zu helfen versuchten, die von den Nazis verfolgt wurden, hielt das Mauthausen Komitee in einer Aussendung fest. Von denen, die überlebten, hätte nur ein Teil nach dem Ende des Krieges über das sprechen können oder wollen, was sie getan hatten, "dass sie Jüdinnen und Juden zur Flucht verholfen hatten, KZ-Häftlingen zu essen gegeben und sie gar versteckt hatten, Verfolgte geheiratet hatten, um sie so vor der Vernichtung zu retten". Das gesellschaftliche Klima der Nachkriegsjahre sei in vielen Ländern nicht sehr viel anders als während das Jahrzehnte davor gewesen: "Antisemitismus, Homophobie und Ausgrenzung behinderter Menschen waren (und sind) weit verbreitet."&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mehr als 750 junge Menschen nahmen an einer Jugendgedenkveranstaltung teil. Der Gedenkmarsch, der beim Steinbruch des ehemaligen Konzentrationslagers, seinen Anfang nahm, wurde u.a. von der Katholischen Jugend der Diözese Linz organisiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: right;"&gt;&lt;span class="sweTitle9"&gt; Quelle: &lt;a href="http://www.kathweb.at" target="_blank"&gt;Kathpress&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="swslang"&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</content>
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		<title>Eine "lange Nacht" im Zeichen der Ökumene</title>
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		<updated>2013-05-13T13:12:29Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;div class="modTeaser"&gt;&lt;div class="swslang"&gt;&lt;p&gt;730 Kirchen in ganz Österreich laden am 24. Mai auch heuer wieder zur "Langen Nacht der Kirchen" - Insgesamt bieten die Kirchen mehr als 3.000 Veranstaltungen.&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<content type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Die "Lange Nacht der Kirchen" ist eine "gute Gelegenheit, die ökumenische Verbundenheit aller Kirchen in Österreich" zum Ausdruck zu bringen und Menschen zum Kennenlernen von offenen, lebendigen christlichen Gemeinschaften zu ermutigen: Das betonten der Wiener evangelische Superintendent Hans Jörg Lein, der altkatholische Bischof John Okoro und der römisch-katholische Bischofsvikar Dariusz Schutzki bei der Vorstellung des Programms der mittlerweile neunten "Langen Nacht der Kirchen", die am 24. Mai stattfinden wird. Von 18 Uhr bis nach Mitternacht werden mehr als 730 Kirchen in ganz Österreich ihre Pforten geöffnet haben und 3.000 Veranstaltungen aller christlichen Kirchen innerhalb des Ökumenischen Rates präsentieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die "Lange Nacht der Kirchen" sei eine Chance, "Menschen neugierig zu machen, bisher Unbekanntes kennenzulernen, sich über die Schwelle zu trauen, ins Staunen zu kommen, die Vielfalt der Kirchen zu erleben und mit Fremden und Freunden ins Gespräch zu kommen", so Superintendent Lein bei der Programmpräsentation am Montag in der Wiener altkatholischen Kirche St. Salvator. Man wolle in der Stimmenvielfalt der Ökumene auch und gerade die Stimmen der Kleinen zum Klingen bringen und vermitteln, dass Kirchen nicht nur sonntags geöffnet sind, sondern "tagtäglich für die Anliegen der Menschen da sind" und sich auch zu brennenden gesellschaftspolitischen Fragen engagieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zeichen gesellschaftlichen Engagements&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Als Zeichen für dieses Engagement wird es zum Beispiel eine Diskussion zum Thema 'Strafvollzug und seelsorgerliche Begleitung von Inhaftierten" in der Justizanstalt Simmering geben. Außerdem wird ein Film mit anschließender Diskussion zum aktuellen Thema 'Umgang mit Asylsuchenden in unserem Land' gezeigt", macht der evangelische Superintendent auf einige Programmhöhepunkte aufmerksam. Auch der Humor dürfe dabei nicht zu kurz kommen: "Da und dort wird kirchliches Kabarett gespielt, bei dem wir über uns selbst lachen können", so Lein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Grenzen überschreitende, ökumenische, interkonfessionelle und internationale Moment hob vor allem der altkatholische Bischof John Okoro hervor: Die "Lange Nacht der Kirchen" sei ein Angebot, "Berührungsängste abzubauen, Vorurteile zu bewältigen und Missverständnisse zu überwinden". Zentrale Aufgabe der Kirchen sei es, "Räume der Begegnung zu ermöglichen und zu schaffen". In der "Langen Nacht der Kirchen" stehe die "Dialogbereitschaft als Quintessenz des Christentums" im Mittelpunkt. Die Veranstaltung sei Ausdruck einer Suche nach dem Verbindenden, der integrativen Arbeit und der Forcierung des Guten: "Gerade in Zeiten, in denen Kirche vorwiegend negativ in den Medien vorkommen und so oftmals ein einseitiges Bild von der christlichen Botschaft entsteht, ist es eine Herausforderung der Aktion, den christlichen Beitrag zum gelingenden Leben des Einzelnen und zum Gemeinwohl zu verdeutlichen", ergänzte Lein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eine "Nacht des Aggiornamento"&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Die 'Lange Nacht der Kirchen' spricht alle an, die Kritischen ebenso wie die Neugierigen und die Treuen. Es ist eine großartige Möglichkeit, auch denen Raum zu geben, die vielleicht seit Längerem nicht in einer Kirche waren", hob Bischofsvikar Dariusz Schutzki hervor. Es sei eine "Nacht des Aggiornamento", in der "ganz im Sinne von Papst Franziskus der Geruch des Evangeliums, des Glaubens, der Hoffnung und des Dialogs" ohne jede Aus- und Abgrenzung spürbar werden und die Menschen erreichen solle. In der "Langen Nacht der Kirchen" könnten christliche Gemeinschaften neu entdeckt werden, könnten im wechselseitigen Kennenlernen Fragen gestellt und beantwortet werden, so Schutzki.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eröffnet wird die "Lange Nacht der Kirchen" am 24. Mai um 18 Uhr mit einer Ökumenischen Feier in der Lutherischen Stadtkirche in der Wiener Dorotheergasse. Vertreter der christlichen Kirchen in Wien eröffnen mit Pfarrerin Ines Knoll die Großveranstaltung mit einem gemeinsamen Gebet. Der emeritierte Wiener Weihbischof Helmut Krätzl wird in seiner Predigt auf die Bedeutung des Zweiten Vatikanischen Konzils vor allem im Blick auf die Ökumene eingehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Welturaufführung und Stadtspaziergänge&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erstmals wird es im Rahmen der "Langen Nacht der Kirchen" zu einer musikalischen Welturaufführung kommen: In der Wiener Ursulinenkirche werden von 22 bis 23 Uhr Stücke von Pater Robert Mehlhart, komponiert für vier Solisten und Orgel, zu hören sein: Schauspielerin Heidemarie Baratta trägt die Lesungstexte vor, nämlich das Hohelied der Liebe aus dem 1. Korintherbrief und eine Predigt von Augustinus über die Liebe. Insgesamt reicht die Themenpalette der "Langen Nacht der Kirchen" von Ausstellungen über Diskussionsbeiträge, Führungen, Konzerte, Lesungen, Gottesdienste bis hin zu fremdsprachigen Programmpunkten und spezielle Schwerpunkte für Kinder.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die "austria guides", die Kooperation der geprüften Wiener Fremdenführer, bietet drei thematische Stadtspaziergänge zu Wiener Besonderheiten an: Auf den Spuren der ehemaligen spanischen Ordensniederlassungen und Kirchen in Wien, der Wiener Schutzheiligen Koloman, Leopold und Klemens Maria Hofbauer sowie der ersten Kirchenbauten in Wien. "Wir wollen Kirchen nicht nur als 'Kunstmuseen', sondern als lebendige Orte des Glaubens und des Gebets vermitteln", so Julia Strobl von den "austria guides".&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die "Lange Nacht der Kirchen" ist eine ökumenische Veranstaltung, an der alle Kirchen und Glaubensgemeinschaften teilhaben, die im Ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) vertreten sind bzw. dort Beobachterstatus haben. ÖRKÖ-Vorsitzender Bischofsvikar Nicolae Dura betonte in seinen Grußworten an die neunte Lange Nacht das "Aufeinander-Zugehen", das stets ein "Einander-Kennenlernen" zur Voraussetzung habe: "Jeder Besuch beim Anderen baut neue Brücken zueinander".&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;320.000 Teilnehmer im Vorjahr&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der griechisch-orthodoxe Metropolit von Austria, Erzbischof Arsenios Kardamakis, nannte die Veranstaltung eine "Plattform der Solidarität, der Einheit in Vielfalt und des Dialogs zwischen den Religionen". Und Kardinal Christoph Schönborn betonte die Gelegenheit, Menschen durch die offenen Kirchen anzusprechen: "Sie sollen die Kirchen nicht nur als Gotteshäuser erleben, sondern auch als lebendige Gemeinschaft".&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;An der "Langen Nacht der Kirchen" nahmen im Vorjahr mehr als 320.000 Menschen teil, davon alleine in Wien mehr als 150.000. Die Veranstaltung hat mittlerweile international Abnehmer gefunden: U.a. in Tschechien, Ungarn, Estland und Polen wird es ebenfalls eine "Lange Nacht der Kirchen" geben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Infos: &lt;a href="http://www.langenachtderkirchen.at" target="_blank"&gt;www.langenachtderkirchen.at&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: right;"&gt;&lt;span class="sweTitle9"&gt;Quelle: &lt;a href="http://www.kathweb.at" target="_blank"&gt;Kathpress&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.kathweb.at" target="_blank"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</content>
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		<title>Erste Freiwilligen-Messe in Tirol</title>
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		<updated>2013-05-13T13:08:59Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Der Verein zur Förderung des Freiwilligen Engagements in Tirol veranstaltet am  24. Mai die erste Freiwilligen Messe Tirols.&lt;/p&gt;</summary>
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		<title>Weihbischof Lackner zur Franziskaner-Spiritualität</title>
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		<updated>2013-05-13T13:06:27Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Das ranghöchste Mitglied des Franziskanerordens in Österreich, der Grazer Weihbischof Franz Lackner, referiert am 15. Mai im Bildungshaus St. Georgen/Längsee.&lt;/p&gt;</summary>
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		<title>Stift Rein macht Verbo(r)genes sichtbar</title>
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		<updated>2013-05-13T13:02:12Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;In der Stiftsbasilika sind bis Anfang November Bilder von Oskar Stocker zu sehen, mit denen der Künstler auf das Leid von Kindern aufmerksam macht.&lt;/p&gt;</summary>
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		<title>Solidaritätsmarsch der Katholischen Arbeiterjugend</title>
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		<updated>2013-05-13T12:59:22Z</updated>
		<summary type="html" xml:lang="de">&lt;p&gt;Traditioneller Solidaritätsmarsch von St. Aegyd am Neuwalde nach Mariazell - Anliegen der Anfangszeit vor 60 Jahren weiterhin hoch aktuell.&lt;/p&gt;</summary>
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