Sonntag 23. April 2017

Lebensschutz

Das Leben des Menschen ist sein höchstes Gut. Die Möglichkeiten der modernen Medizin scheinen dem Menschen eine große Macht über dieses Leben in die Hand zu geben. Damit unterstreichen sie ein heute weit verbreitetes Selbstverständnis: dass der Mensch alleine über sich selbst und sein Leben verfügen könnte. Gerade in "schwachen Zeiten", am Beginn und am Ende des Lebens und in existenziellen Krisen wird die Versuchung daher immer größer, an sich selbst und an anderen Hand anzulegen.

 

Bei aller Selbstverantwortung und Gestaltungsfreiheit, die der Mensch für sein Leben hat, ist die katholische Kirche davon überzeugt, dass das Leben ein Geschenk ist: ein Geschenk Gottes von seinem natürlichen Anfang bis zu seinem natürlichen Ende. Gerade in den Grenzsituationen und Krisen des Lebens erkennt die Kirche mit den Menschen eine existenzielle Herausforderung, die – wenn sie angenommen wird – zum Wachsen und Reifen der Person beitragen kann. Darum setzt sich die katholische Kirche für den Schutz des Lebens am Rand ein: Sei es die Ermöglichung von Alternativen zur Abtreibung, die ganzheitliche Begleitung sterbender Menschen in den Tod in den Hospizeinrichtungen oder in der Bioethik.

 

Die Bioethik ist eine ethische Reflexion, wie weit der Mensch in sein eigenes Leben und das der anderen eingreifen darf. Welche Eingriffe der Medizin in das menschliche Leben dienen dem Menschen und seiner natürlichen Entwicklung und welche verändern oder manipulieren es zu stark? Wann beginnt menschliches Leben überhaupt? Eines der Ziele dieser Auseinandersetzung ist es, in Bioethikkommissionen einen gesellschaftlichen Konsens in diesen Fragen zu finden, um Entscheidungsgrundlagen für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Leben zu liefern.

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