Mittwoch 22. Februar 2017

Lebensschutz

Das Leben des Menschen ist sein höchstes Gut. Die Möglichkeiten der modernen Medizin scheinen dem Menschen eine große Macht über dieses Leben in die Hand zu geben. Damit unterstreichen sie ein heute weit verbreitetes Selbstverständnis: dass der Mensch alleine über sich selbst und sein Leben verfügen könnte. Gerade in "schwachen Zeiten", am Beginn und am Ende des Lebens und in existenziellen Krisen wird die Versuchung daher immer größer, an sich selbst und an anderen Hand anzulegen.

 

Bei aller Selbstverantwortung und Gestaltungsfreiheit, die der Mensch für sein Leben hat, ist die katholische Kirche davon überzeugt, dass das Leben ein Geschenk ist: ein Geschenk Gottes von seinem natürlichen Anfang bis zu seinem natürlichen Ende. Gerade in den Grenzsituationen und Krisen des Lebens erkennt die Kirche mit den Menschen eine existenzielle Herausforderung, die – wenn sie angenommen wird – zum Wachsen und Reifen der Person beitragen kann. Darum setzt sich die katholische Kirche für den Schutz des Lebens am Rand ein: Sei es die Ermöglichung von Alternativen zur Abtreibung, die ganzheitliche Begleitung sterbender Menschen in den Tod in den Hospizeinrichtungen oder in der Bioethik.

 

Die Bioethik ist eine ethische Reflexion, wie weit der Mensch in sein eigenes Leben und das der anderen eingreifen darf. Welche Eingriffe der Medizin in das menschliche Leben dienen dem Menschen und seiner natürlichen Entwicklung und welche verändern oder manipulieren es zu stark? Wann beginnt menschliches Leben überhaupt? Eines der Ziele dieser Auseinandersetzung ist es, in Bioethikkommissionen einen gesellschaftlichen Konsens in diesen Fragen zu finden, um Entscheidungsgrundlagen für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Leben zu liefern.

06. Februar
2017
Bioethikerin Kummer

Immer mehr Sterbehilfe aus "Kostenersparnis"

Geschäftsführerin des Instituts für Medizinische Anthropologie und Bioethik: Liberale Gesetze wie in den Niederlanden "kippen schnell vom selbstbestimmten Tod in einen fremdbestimmten"

Fortpflanzungsmedizin-Gesetz
25. Januar
2017

Kirchliche Plattform: "Ministerien sind säumig"

Prüfberichte zum besseren Schutz der Interessen von Kindern und Frauen sollten bis 24. Jänner vorliegen - Kirchlich getragene Plattform "kinderbekommen.at" bekräftigt Transparenz-Forderung

18. Januar
2017

Bürgerinitiative "Fakten helfen!": Nun auch Hebammen befragt

Zuständiger Parlamentsausschuss beschloss Einholung weiterer Expertise - Bisher votierten Ärztekammer, Familienministerium, alle Bundesländer außer Wien und dem Institut für Familienforschung für bisher fehlende Statistik und Motivenerforschung über Schwangerschaftsabbrüche

10. Januar
2017
Krebs-Behandlung

Kärntner Ordensspital baut Angebot aus

Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St.Veit/Glan kooperiert künftig mit Krebszentrum Graz der Medizinischen Universität

05. Januar
2017
Wien

Neues "Franziskus Spital" startet mit Segen des Papstes

Fusion des Krankenhauses St. Elisabeth im Bezirk Landstraße und des Hartmannspitals in Margareten wurde mit Jahreswechsel vollzogen - Nuntius Zurbriggen übermittelte Segen von Franziskus

18. Dezember
2016
Wien

"Marsch fürs Leben" will Abtreibung unnötig machen

Gegendemonstrationen und Störaktionen im Vorfeld und bei der Kundgebung - Weihbischof Turnovszky: "Menschen Mut machen, zu leben und zu lieben"

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Schönborn zu "Fakten helfen"
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Zum Fortpflanzungsmedizingesetz
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"Euthanasie ist Tötung"
Schönborn zur Sterbehilfedebatte
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Bischöfe in Wien
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