Olympische Spiele sollen Brüderlichkeit und Frieden fördern -Erinnerung an P. Freinademetz
Bozen, 3.8.08 (KAP) Die Olympischen Spiele in Peking sollen ein Beispiel des Zusammenlebens sein, betonte Papst Benedikt XVI. beim Angelusgebet an seinem Urlaubsort Brixen in Südtirol (Italien). Wörtlich betonte der Papst: "Am 8. August werden in Peking die Olympischen Spiele eröffnet. Es freut mich, dem Gastland, den Organisatoren und den Teilnehmern meinen herzlichen Gruß zu sagen". Er hoffe, dass dieses sportliche Großereignis der internationalen Gemeinschaft ein überzeugendes Beispiel des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft bietet, "im Respekt der gemeinsamen Würde", sagte Benedikt XVI. Auch in Peking solle der Sport Unterpfand von "Brüderlichkeit und Frieden" unter den Völkern sein.
Er verfolge das sportliche Großereignis mit viel Sympathie, sagte der Papst beim Mittagsgebet vor 10.000 Gläubigen auf dem Domplatz von Brixen, wo er derzeit Urlaub macht: "Mein Wunsch ist, dass jeder sein bestes gibt, gemäß dem olympischen Geist".
Im ladinischen Abschnitt seiner Ansprache erinnerte Benedikt XVI. besonders an den heilig gesprochenen Chinamissionar Josep Freinademetz, der aus der ladinischen Val Badia stammte. Der Präsident des Päpstlichen Medien-Rates, Erzbischof Claudio Maria Celli, sagte im Gespräch mit der RAI, der Gruß Benedikts XVI. an das Gastland China und die Erinnerung an P. Freinademetz seien deutliche Signale an die Adresse Pekings.






