Wien, 24.11.08 (KAP) Gemischt fällt die Bilanz zum gestern präsentierten Koalitionsabkommen bei der "Aktion Leben" aus. Das Regierungsprogramm enthalte ein starkes Bekenntnis zur Familie als Fundament der Gesellschaft, lobte "Aktion Leben"-Generalsekretärin Martina Kronthaler am Montag. Wichtige Maßnahmen wie die Einrichtung eines Hilfsfonds für schwangere Frauen in Notsituationen, die jährliche Valorisierung von Familienleistungen oder das - im alten Regierungsabkommen noch enthaltene - ausdrückliche Bekenntnis zu mehr Werbung für Schwangerenberatungen fehlten aber.
Positiv werden in der "Aktion Leben" die Ankündigungen zur Verstärkung der Familienberatung sowie der psychosozialen Beratung vor einer vorgeburtlichen Untersuchung ("Pränatale Diagnose") gesehen. "Es freut uns sehr, dass die neue Regierung die Bedeutung der Begleitung von Frauen in dieser speziellen Situation erkannt hat und darauf reagieren will", unterstrich Kronthaler.
"Erfreulich" seien auch die geplanten Verbesserungen in der Beratung und Begleitung von Familien mit behinderten Kindern. "Dies ist der Weg, den wir weiter gehen müssen, damit mehr Familien Ja zu ihrem Kind sagen können, auch wenn eine Behinderung diagnostiziert wurde".
Koalitionspakt: "Aktion Leben" vermisst Hilfsfonds für Schwangere






