Kontaktadressen zu Papstbesuch und Mariazell
Vorbereitungsbüro
Mariazell 2007
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Frühjahrsvollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz
Das Jahr 2007 stellt ein besonderes Jahr für die Katholische Kirche in Österreich dar. Dies wurde auf der Pressekonferenz nach der Frühjahrstagung der Österreichischen Bischofskonferenz am Freitag, den 16. März, deutlich.
Im Zentrum der Tagung, die vom 12. bis 15. März in Mönchhof/Burgenland abgehalten wurde, stand der Papstbesuch im kommenden September, das 850-Jahr-Jubiläum Mariazells, die Internationale Jugendwallfahrt nach Mariazell, die österreichweiten Pfarrgemeinderatswahlen am 18. März, das Jubiläum anlässlich des 50. Jahrestages der "Römischen Verträge", die Frage der Kinderbetreuung, die derzeit diskutierte neue Bibelübersetzung der "Bibel in gerechter Sprache" sowie die "Lange Nacht der Kirchen" am 1. Juni dieses Jahres.
Der Besuch Papst Benedikts XVI. in Österreich
"Mit großer Freude" blicken die Österreichischen Bischöfe dem Besuch des Papstes vom 7. bis 9. September dieses Jahres entgegen. Die Reise sei "eine hohe Auszeichnung für Österreich", heißt es in der Erklärung, und "ein großes Zeichen der Verbundenheit mit der Kirche in diesem Land". Erstmals präsentiert wurde auf der Pressekonferenz auch das vorläufige Programm des Papstbesuches.
"Anlass und Höhepunkt" des Besuchs Papst Benedikts XVI. ist das 850-Jahr-Jubiläum des Marienwallfahrtsortes Mariazell. Am 8. September wird der Papst den Wallfahrtsort besuchen und dort auf dem Vorplatz der frisch renovierten Basilika von Mariazell einen Festgottesdienst feiern. Informationen hierzu bietet die offizielle Website www.mariazell2007.at. Die diözesanen Kontaktadressen für den Papstbesuch und das Mariazell-Jubiläum finden Sie hier.
Internationale Jugendwallfahrt nach Mariazell
Vom 12. bis 15. August findet eine Internationale Jugendwallfahrt nach Mariazell statt, zu der die Österreichischen Bischöfe alle Jugendlichen zwischen 14 und 25 Jahren herzlich einladen. Die Jugendlichen erwarte ein "viertägiges Fest des Glaubens und der Begegnung", heißt es in der Erklärung. Informationen zur Jugendwallfahrt finden Sie hier.
Österreichweite Pfarrgemeinderatswahlen am 18. März
Am 18. März werden österreichweit in rund 3.000 Pfarrgemeinden die neuen Pfarrgemeinderäte gewählt. Die Bischöfe betonen ausdrücklich, dass die Pfarrgemeinderäte "Ausdruck der Mitverantwortung der getauften und gefirmten Christen in der Kirche" sind. Zugleich ermutigen die Österreichischen Bischöfe die Katholiken im Lande ausdrücklich dazu, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Linktipp: Dossier Pfarrgemeinderatswahlen
Die Österreichischen Bischöfe erinnern in ihrer Erklärung außerdem an die Unterzeichnung der "Römischen Verträge" vor 50 Jahren, am 25. März 1957. Die Verträge legten "das rechtliche Fundament für den Prozess der Europäischen Integration", heißt es, der "zum Entstehen der Europäischen Union" geführt habe. Der Fall des "Eisernen Vorhangs" 1989 habe dabei die Vision der Gründerväter Europas bestätigt, ein Europa zu schaffen, "in dem die Menschen in Frieden und Wohlstand leben und die alten Gegensätze und Trennungen zwischen den Völkern und Staaten überwinden". Erneut laden die Österreichischen Bischöfe daher ein, auch weiterhin am "Bauplatz Europa" mitzuarbeiten. Linktipp: Dossier Christen und Europa
Mit dem Punkt "Kinderbetreuung" nehmen die Österreichischen Bischöfe zu einem weiteren aktuellen Thema der öffentlichen Diskussion Stellung. Dabei halten sie ausdrücklich fest, dass auch die Väter in die Kinderbetreuung einzubeziehen sind. Dennoch gebe es weiterhin "Wesensunterschiede", so die Österreichischen Bischöfe, die als "Reichtum des Menschseins" zu werten seien. Auch betonen die Bischöfe, dass die Zuwendung beider Eltern gerade in den ersten Jahren der Prägung von großer Bedeutung ist. "Viele junge Ehepaare praktizieren das heute trotz aller Probleme in sehr eindrucksvoller Weise", heißt es. Ausdrückliche Anerkennung sei gerade der Arbeit jener Mütter zukommen zu lassen, die in den ersten Lebensjahren des Kindes zu Hause bleiben. Darüber hinaus halten die Bischöfe ausdrücklich fest, dass die Vereinbarkeit von Familienarbeit und Erwerbsarbeit "eine wesentliche Voraussetzung für eine gedeihliche gesellschaftliche Entwicklung" darstelle.
Kritisch wenden sich die Bischöfe gegen die unlängst fertig gestellte "Bibel in gerechter Sprache". Diese sei für den Gebrauch in Liturgie, Katechese und im Religionsunterricht "nicht geeignet", heißt es. Damit schließen sich die Bischöfe ausdrücklich den kritischen Stimmen von katholischer wie von evangelischer Seite an, die feststellen, dass die Bibel nicht als "Experimentierfeld zur Selbstdarstellung von Interessengruppen" geeignet sei.
"Lange Nacht der Kirchen" am 1. Juni
Am 1. Juni wird die "Lange Nacht der Kirchen" erstmals in vier Städten zugleich stattfinden. In Wien, Linz, Graz und Klagenfurt werden die Gotteshäuser bis in die Morgenstunden geöffnet haben und ein vielseitiges Programm bieten. Damit, so die Bischöfe, "geben die christlichen Kirchen ein deutliches Lebenszeichen". Linktipp: Dossier "Lange Nacht"














