Vom 17. bis 23. März bereiste Papst Benedikt XVI. Kamerun und Angola. Im Mittelpunkt der Reise stand eine Begegnung mit den Vertretern der 52 afrikanischen Ortskirchen und die Präsentation des Arbeitsdokuments "Instrumentum Laboris"
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Kamerun und Angola lauteten die Ziele der 11. Auslandsreise von Papst Benedikt XVI. Vom 17. bis 23. März bereiste der Papst die afrikanischen Länder und traf dabei mit Politikern und Bischöfen zu Gesprächen und gemeinsamen Gottesdiensten zusammen.
Im Mittelpunkt der Reise stand die Begegnung des Papstes mit den Vertretern der 52 afrikanischen Ortskirchen in Kamerun. Dabei stellte Papst Benedikt XVI. das Synodenvorbereitungsdokument (Instrumentum Laboris) der Bischofssynode für Afrika vor, die im Oktober 2009 im Vatikan stattfindet.
Benedikt XVI. sprach im Vorfeld ausdrücklich von einer "missionarischen Reise". Er will nach eigenen Worten die afrikanischen Katholiken im Glauben bestärken und zur Ökumene ermutigen. Afrika könne sich durch das Evangelium und dessen "unwiderstehliche Kraft des Friedens und der Versöhnung" wandeln. Die Kirche verfolge keine wirtschaftlichen, sozialen und politischen Ziele; ihre Botschaft könne aber Herzen verwandeln und so die Gesellschaft erneuern.
Benedikts Vorgänger Johannes Paul II. war 1985 und 1995 in Kamerun sowie 1992 in Angola. Insgesamt besuchte der Wojtyla-Papst Afrika 16 Mal. Als erster Papst bereiste Paul VI. 1969 den Kontinent zu einem Besuch in Uganda. Die erste Afrika-Synode fand im Frühjahr 1994 statt.
Christliche Länder
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In dem von Hunger, Armut und politischen wie militärischen Konflikten erschütterten Kontinent leben 170 Millionen Katholiken - 14 Prozent der weltweit 1,2 Milliarden.
In Kamerun bekennen sich mehr als 60 Prozent der Bevölkerung zum Christentum, die meisten davon sind Katholiken. Der muslimische Anteil beträgt rund 20 Prozent. Das Land hat außerdem einen Österreich-Bezug aufzuweisen: soi war der einstige Apostolische Nuntius in Wien, Erzbischof Donato Squicciarini, vor seiner Österreich-Mission (1989-2002) ab 1981 Nuntius in Yaounde.
In Angola bekennen sich rund 70 Prozent der Bevölkerung zum Christentum, 60 Prozent davon sind Katholiken, rund 10 Prozent sind Protestanten. Die Bevölkerung Angolas ist vergleichsweise jung - etwa die Hälfte der rund 17 Millionen Angolaner ist unter 18 Jahre alt.








