Pfarrgemeinderatswahlen am 18. März 2007
Die Pfarrgemeinderatswahlen am 18. März sind ein Zeichen der Lebendigkeit der mehr als 3.000 katholischen Pfarrgemeinden in Österreich. Die Pfarrgemeinderäte sind Ausdruck der Mitverantwortung der getauften und gefirmten Christen in der Kirche.
Durch den Wahlvorgang wird insbesondere sichtbar:
- Bereitschaft zum verantwortlichen Engagement. Christen - Frauen, Männer und Jugendliche - stellen sich für einen Zeitraum von fünf Jahren ehrenamtlich zur Verfügung.
- Zugehörigkeit zur Kirche. Die Gläubigen bringen durch ihre Stimmabgabe die Verbundenheit mit ihrer Pfarre zum Ausdruck. Durch das Familienwahlrecht sind alle Katholiken wahlberechtigt. Bei den letzten Pfarrgemeinderatswahlen vor fünf Jahren betrug die Wahlbeteiligung an die 22 Prozent. Dies ist ein Hinweis, dass die Zahl derer, die sich mit der Pfarrgemeinde verbunden fühlen, höher ist als die Zahl der allsonntäglichen Messbesucher.
- Personelle Erneuerung. Im Zug der Pfarrgemeinderatswahlen gelingt über die Jahre hinweg ein natürlicher Ausgleich zwischen Kontinuität und Erneuerung.
- Offenheit und Integrationsfähigkeit. Sehr verschiedene Menschen bringen in den Pfarrgemeinderäten ihre unterschiedlichen Talente ein. Wo in den Pfarrgemeinderäten um den ehrlichen Konsens gerungen wird, können sie als vorbildlich für die demokratische Gesprächskultur angesehen werden.
Die aktuellen "Fortschreibungen" der Apostelgeschichte, die im Februar an Papst Benedikt XVI. überreicht wurden, haben eine ermutigend bunte Momentaufnahme der Lebendigkeit der Pfarren in Österreich zu Tage gebracht.
Die Pfarrgemeinderäte setzen sich für ein Mehr an Glaube, Hoffnung und Liebe in den Gemeinden ein. Das Motto "Lebensräume gestalten - Glaubensräume öffnen" ist ihr Programm.
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