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Kosmos und Zellkern
Glaube hängt - neben dem Vertrauen - auch mit Staunen und Ehrfurcht zusammen. Ehrfurcht und Staunen erleben Menschen z.B. beim Blick in den sternenübersäten Himmel. Mit Hilfe von Weltraumteleskopen reicht dieser Blick weit über unsere Galaxie in den Kosmos hinaus - scheinbar unendliche Welten tun sich auf.
Ehrfurcht und staunen stellt sich aber auch beim Blick in das Erbmaterial der Lebewesen ein. Wie genia leinfach und doch so komplex ist es aufgebaut. Das menschliche Erbgut (DNA) wäre ausgebreitet ca. zwei Meter lang. Dieser zwei Meter lange Faden passt in einen 1/1000 Millimeter großen Zellkern. Es ist unvorstellbar, aber in jeder unserer Millionen Zellen steckt die komplette Erbinformation für den gesamten Organismus.
Wie ist das alles entstanden?
Eine atemberaubende Theorie
Die aktuellste Theorie von der Entstehung des Universums ist die "Urknall"-Theorie: Sie besagt, dass es einen Anfang der Welt gegeben hat, in dem alle Strahlung und alle Materie in einem kaum beschreibbaren Ur-Feuerball von kleinstem Umfang, größter Dichte und Hitze komprimiert war.
Mit einer gigantischen Explosion, dem "Ur-Knall", soll vor ungefähr 14 Milliarden Jahren die noch immer andauernde Ausbreitung des Universums begonnen haben. Unser Planet Erde dürfte aus kosmischen Staubwolken vor etwa fünft Milliarden Jahren gebildet worden sein.
...und trotzdem offene Fragen
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Weiterführende Links
Dossier "Streitfall: Evolution"
Kardinal Schönborns zum Thema Schöpfung & Evolution
Schwerpunkt auf Stephanscom.at
Sonderheft ZEITWissen 2 (2006)
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- Warum sind vom Urknall an schon alle Naturgesetze gegeben, ohne die eine weitere Entwickung nicht möglich gewesen wäre?
- Warum gibt es die Welt eigentlich, die doch auch nicht sein könnte?
Diese Fragen nach dem letzten Woher, nach dem Grund, Sinn und Ziel von Welt und Mensch gehört zu den großen religiösen Fragen der Menschheit.
Gott als Alpha und Omega
Alles existiert, weil es eine höhere Macht, ein "Wesen" gibt, das darüber steht. Gläubige Menschen erkennen darin Gott. Er steht am Anfang aller Entwicklung, nicht Zufall oder Willkür, nicht ein Dämon oder blinde Energie. Gott "befristet" unsere Zeit zugleich - die Kirche hat dafür den Begriff geprägt, dass Gott das "Alpha und Omega" darstellt, Anfang und Ende, Ursprung und Ziel.






