Von Jesus gesandt
Der Heilige Geist wurde von Jesus versprochen und am Pfingstfest nach der Auferstehung den Aposteln gesandt (vgl. Apg 2). Er hat die Apostel ermutigt, - plötzlich! - ganz frei und offen allen Menschen den Glauben zu verkünden: Jesus, der Gekreuzigte, der "Mensch wie wir", der Mann aus Nazaret, ist von Gott auferweckt worden. Er ist in Wahrheit der Sohn Gottes, mit dem das Reich Gottes angebrochen ist. Die Angst der Apostel scheint wie weggeblasen und nichts - nicht Verhaftung, Verfolgung, Tod - kann sie von ihrem Glauben abhalten.
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Weiterführende Literatur
Raniero Cantalamessa: Komm, Schöpfer Geist. Freiburg i.Br./Wien 1999.
Henri Boulard: Die Tausend Gesichter des Geistes. Salzburg/Wien 2001.
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Perspektiven
Jesus hat das Wirken des Heiligen Geistes vor allem versprochen als Beistand und Tröster. Er wird an alles Wichtige erinnern und es immer besser verstehen lassen. Er schenkt Freude am Wort Gottes und an allem Guten. Er öffnet einen Blick aus der Perspektive Gottes auf die Welt und lässt seine Spuren erkennen: in den Menschen, in der Schöpfung, in den Ereignissen. Er mahnt und hilft, auf einem Weg der Liebe Böses zu überwinden.
Dreifaltigkeit
Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist sind als Dreifaltigkeit (= Trinität) das zentrale Geheimnis des christlichen Glaubens. Die Liebe Gottes wird in Jesus Christus geschichtlich konkret; im Heiligen Geist bleibt sie den Menschen durch alle Zeiten hindurch nahe. In diesem Sinn teilt sich der eine gott auf drei Weisen mit. Diese dreifache göttliche Offenbarung entspricht seiner inneren Wirklichkeit als ein Gott in drei Personen, als Drei-Persönlichkeit, als Dreifaltigkeit in ewiger, "geheimnisvoller" Gemeinschaft.






