Vatikanstadt, 08.12.2009 (KAP) Im Hinblick auf die Klimakonferenz in Kopenhagen hat die Vatikanzeitung "L'Osservatore Romano" kritische Anfragen an den internationalen Handel mit sogenannten "Emissionsrechten" gestellt. Grundlage für den Umweltschutz dürfe nicht allein die ökonomische Logik sein, betonte der italienische Klimaforscher Franco Prodi im Leitartikel der Dienstagausgabe der Vatikanzeitung. Als Richtschnur für den Klimagipfel müsse die Einsicht dienen, dass die menschlichen Lebensräume auf der Erde begrenzt seien und dass eine Verpflichtung zum Erhalt der Schöpfung für künftige Generationen bestehe.
Dieses Verantwortungsbewusstsein sei im christlichen Denken tief verankert, betonte Prodi weiter. Es könne die solide Basis für eine weltweite Übereinkunft bilden, die über ein Handelsabkommen hinausgehe.






