Rom (KAP) Rund 3.200 österreichische Ministranten - das zweitgrößte Kontingent an Teilnehmern überhaupt - erobern derzeit die "Heilige Stadt". Anlass ist das laufende Internationale Ministrantentreffen, das noch bis 7. August in Rom stattfindet. Insgesamt haben sich rund 53.000 Mädchen und Buben aus 17 Ländern auf den Weg gemacht, etwa 45.000 davon kommen aus Deutschland.
Von einer "sehr guten" Stimmung unter den heimischen Teilnehmern berichtete der Österreich-Koordinator Johannes Huber im Gespräch mit "Kathpress". Gemeinsam mit den mitreisenden Bischöfen Manfred Scheuer (Innsbruck), Ludwig Schwarz (Linz), den Weihbischöfen Franz Lackner (Graz-Seckau) und Franz Scharl (Wien) haben die einzelnen diözesanen Gruppen bereits ein intensives Programm in den ersten beiden Tagen absolviert.
Das Programm reichte von der Teilnahme an der Auftaktveranstaltung und der Aufstellung einer Statue des Ministranten-Patrons Tarcisius am Petersplatz über Besichtigungen der Domitilla- und Calixtus-Katakomben an der Via Appia Antica bis hin zum heutigen Jubiläumsfest zum 50-Jahr-Jubiläum der Internationalen Ministrantenvereinigung CIM am Petersplatz.
"Das Programm ist sehr dicht, so dass kaum Zeit für weitere Besichtigungen bleibt", so Huber. Dennoch hofften die österreichischen Teilnehmer, nach dem Höhepunkt der Wallfahrt am morgigen Tag - der Teilnahme an der Generalaudienz mit Papst Benedikt XVI. - zumindest noch einen ausgiebigen Besuch im Petersdom absolvieren zu können.
Für die heimischen "Minis" gibt es am Donnerstag, 5. August, ein weiteres "Highlight": ein Treffen aller österreichischer Teilnehmer und der mitgereisten Bischöfe und Begleiter vor der Basilika San Paolo fuori le Mura. Dabei wird u. a. der Innsbrucker Bischof Manfred Scheuer mit den Buben und Mädchen in der Basilika einen festlichen Gottesdienst feiern.
Die größten österreichischen Gruppen stammen aus den Diözesen Linz (1.060), Wien (1.000), Innsbruck (360) und Graz-Seckau (350). Wie Huber - selbst Referent für Ministrantenpastoral und Zeremoniär in der Diözese Graz-Seckau - berichtete, habe die steirische diözesane Pilgergruppe ihren Auftakt mit einem Gottesdienst mit Weihbischof Franz Lackner im "Augustinum", das Bischöfliche Zentrum für Bildung und Berufung in Graz, genommen. Den Abschluss des ersten Tages bildete für die Grazer Gruppe ein Gebet in der Anima, der deutschsprachigen katholische Gemeinde in Rom.






