Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreichs (KFÖ) leitete Workshop bei Österreichischer Pastoraltagung in Salzburg
Salzburg (KAP) "Die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft hängt von ihrer Kinder- und Familienfreundlichkeit ab". Dies betonte der Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreichs (KFÖ), Prof. Clemens Steindl, bei der Österreichischen Pastoraltagung, die derzeit in Salzburg zum Thema "Beziehung leben - zwischen Ideal und Wirklichkeit" stattfindet. Um die Zukunftsfähigkeit zu sichern bedürfe es laut Steindl "tragfähiger Rahmenbedingungen", die materiellen wie immateriellen Charakter besitzen: "Wir müssen uns um eine immaterielle Aufwertung des Familienbegriffs bemühen und zugleich dafür kämpfen, dass die vielfältigen Leistungen, die Familien erbringen, auch materiell angemessen abgegolten werden".
Bei der Salzburger Tagung leitete der KFÖ-Präsident einen Workshop zum Thema "Familien- und kindergerechte Gesellschaft. Eine Utopie?" Dabei wurde laut Steindl herausgearbeitet, dass die Förderung der Kinder- und Familienfreundlichkeit "kein unverbindliches Allerweltsthema" sei, sondern eine "gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgabe" darstelle, die alle Politikbereiche umfasse.
Ein wichtiger Ansatzpunkt zur Förderung der Kinder- und Familienfreundlichkeit sei laut Steindl die Korrektur des vorherrschenden, vorrangig negativen Bildes von Familie in der Öffentlichkeit, insbesondere in den Medien. Aus diesem Grunde kandidiere er etwa auch bei den Wahlen zum ORF-Publikumsrat, die Ende Jänner stattfinden. In diesem Gremium möchte er "für ein kinder- und familienfreundliches ORF-Programm eintreten", so Steindl.






