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> Eine Bildergalerie zu Antiochia in Pisidien finden Sie hier
Für die Bedeutung der Stadt und ihrer damaligen großen jüdischen Gemeinde spricht nicht zuletzt auch die Tatsache, dass der Predigttätigkeit des Barnabas und Paulus an diesem Ort übermäßig viel Platz in der Apostelgeschichte eingeräumt wird: wer ein Destillat der Botschaft des Paulus sucht, in den Versen aus dem pisidischen Antiochien wird er es finden.
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Auf dem Ausgrabungsfeld bei Antiochia / Pisidien |
Die stummen Zeugen dieser großen Vergangenheit werden mittlerweile sanft von tiefrotem Mohn und Gräsern umschmeichelt. Wer jedoch den Fuß in die erhaltenen Fundamente der Apsis der Pauluskirche setzt, kann ihn vielleicht noch spüren: den Geist des Aufbruchs und der weltgeschichtlichen Umwälzung, die hier ihren Ausgang genommen hat.
Himmel und Hölle in der Südtürkei
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| Zur Hölle hier entlang |
Eine geologische Attraktion bietet die antike Hafenstadt Korikos, auf deren Überresten das heutige Küstenstädtchen Narlikuyu errichtet ist: Zwei nebeneinander gelegene Schluchten werden als "Cennet ve Cehennem" (Himmel und Hölle) touristisch vermarktet.
Das Besondere dabei: während der "Himmel" ein weitläufiges Tal beschreibt, dessen Boden und die darin befindliche Marienkirche aus dem 4. Jahrhundert man über eine 145 Stufen zählende Treppe erreichen kann, stellt die "Hölle" ein tiefes und schmales Felsloch dar - 120 Meter tief und nur 30 Meter im Durchmesser. Der Weg ins Verderben - hier stellt er sich einmal nicht (wie etwa im Matthäus-Evangelium) als breiter Weg dar, den viele gehen.
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Eingang in die Grottenkirche der Heiligen Thekla |
Verehrerin des Paulus
Ebenfalls in den Bergen der Küstenregion findet sich eine weitere verborgene Spur des Heiligen Paulus: Die Ayatekla-Kirche, die Kirche der Heiligen Thekla bei Meriamlik. Der Legende nach folgte die vornehme junge Frau aus Ikonion (heute Konya) dem Apostel Paulus nach Antiochien, nachdem sie von ihm zum Christentum bekehrt worden war.
Infolge des Gelübdes eines ehelosen Lebens wurde sie von ihrer Familie und ihrem Bräutigam verstoßen und als Christin denunziert. Ein Wunder rettete sie vor der Hinrichtung. Nach dem Tod des Heiligen Paulus lebte sie bis ins hohe Alter in einer Höhle bei Meriamlik. An dieser Stelle entwickelte sich in der Spätantike ein bedeutender Wallfahrtsort.
Über moosige Stufen erreicht man die Tür zur Grottenkirche, feuchte Luft quillt aus dem dunklen Gewölbe hervor. Säulen aus porösem Tuffstein tragen die angedeuteten Gewölbe, an deren Ende ein kleiner einfacher Steinaltar steht.








