Dienstag 23. Mai 2017

Militär|Seelsorge

Sie zählt zu den wohl ältesten Formen der Seelsorge überhaupt: die Militärseelsorge, sprich: Die seelsorgerische Begleitung und Betreuung der Soldatinnen und Soldaten. Die Sorge der Kirche um diesen Berufsstand geht ins frühe 16. Jahrhundert zurück. Neu geregelt wurde die Katholische Militärseelsorge durch die Apostolische Konstitution "Spirituali Militum Curae" im Jahr 1986. Darauf hin erfolgte auch die Errichtung des Militärordinariates in der heutigen Form.

 

Der Militärdiözese gehören derzeit rund 100.000 Katholiken an. Die Besonderheit ihrer Arbeit liegt darin, daß sie als Personaldiözese strukturiert ist. Das bedeutet, dass im gesamten österreichischen Bundesgebiet Mitglieder der Militärdiözese - also Soldaten und deren Angehörige sowie die Zivilbediensteten - an der Pastoralarbeit teilhaben. Die Organisation der Militärseelsorge umfasst 19 Militärpfarren in Österreich und drei Militärpfarren bei den Kontingenten im Auslandseinsatz.

 

"Wer als Soldat im Dienst des Vaterlandes steht, betrachte sich als Diener der Sicherheit und der Freiheit der Völker. Indem er diese Aufgabe recht erfüllt, trägt er wahrhaft zur Festigung des Friedens bei."(Gaudium et spes)

 

Die Militärseelsorge im Heer ist erforderlich, weil immer eine große Anzahl von jungen Männern und Frauen unter besonderen Lebensbedingungen und Umwelteinflüssen ihren Dienst leisten. Die Eigenart und spezielle Anforderung des militärischen Dienstes wirft besondere Lebens- und Gewissensfragen auf. Zu deren Bewältigung bieten die Militärseelsorger die Botschaft des christlichen Glaubens und die seelsorgliche persönliche Hilfe an. Der Soldat betrachtet sich als Hüter und Schützer menschlicher Grundwerte in internationaler Verantwortung.

 

Zuständiger Bischof für die Militärdiözese ist gegenwärtig Christian Werner. Am 24. Oktober 2013 hat er jedoch überraschend bekannt gegeben, dass er bei Papst Franziskus seinen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen eingereicht hat. (» Weitere Infos)

 

Akzente konnte Bischof Werner zuletzt durch Personalentscheidungen und eine Synode Anfang Oktober in Salzburg setzen, bei der eine pastorale Neuausrichtung beschlossen wurde. Personelle Akzente setzte Werner u.a. durch die Ernennung des Ordinariatskanzlers Militärdekan Leszek Ryzka zum Bischofsvikar für Koordinierung und Durchführung der Verwaltungsgeschäfte und allgemeinen Angelegenheiten des Militärordinariates und Militärsuperior Harald Tripp zum Bischofsvikar für Pastoral, Kultur und Neuevangelisierung sowie für die ökumenischen Beziehungen.

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