Saturday 25. June 2016

Welt & Wir

Für Christinnen und Christen ist Schöpfungsverantwortung kein Randthema neben dem eigentlichen "Kerngeschäft" des Glaubens. Den Lebensraum Erde so zu gestalten, dass alle gut darin leben können, ist ein Grundauftrag, der schon im ersten Buch der Bibel an den Menschen ergeht.

 

Die Verantwortung für unseren gemeinsamen Lebensraum, die Schöpfung, ernst zu nehmen, ist also ein zentraler Teil des christlichen Beitrags zu einem nachhaltigen und menschenwürdigen Zusammenleben. Die katholische Kirche ist weltweit selbst initiativ und unterstützt jene Bemühungen, die konkretes umweltbewusstes Handeln fördern und zu einer "ökologischen Gewissensbildung" beitragen.

 

Diesen Worten folgen auch im kirchlichen Bereich Taten: Dank des Projektes "Kirchliches Umweltmanagement" können etwa immer mehr Pfarren ihre Umweltauswirkungen verbessern und werden nach der EU-Norm EMAS ("Eco-Management und Audit Scheme") ausgezeichnet.

 

Ein weiteres Zeichen setzt die Kirche durch die alljährliche "Schöpfungszeit" im September. Bei dieser ökumenischen Initiative soll für einen nachhaltigen Lebensstil geworben werden und österreichweit mit Veranstaltungen und Gottesdiensten die Relevanz einer ökosozialen Wende unterstrichen werden.

 

2008 setzte der Vatikan ein starkes Zeichen: Auf dem Dach der päpstlichen Audienzhalle wurde die erste Solarstromanlage der Vatikanstadt in der Größe eines Fußballfeldes in Betrieb genommen. Außerdem wurde die Enzyklika "Laudato si" 2015 veröffentlicht, die weltweit für großes Aufsehen sorgte.

20. June
2016

Religionsjournalist Gaisbauer erklärt Kindern "Laudato si"

Neuer "Tyrolia"-Band "Ein Brief für die Welt" genau ein Jahr nach Erscheinen der Umweltenzyklika präsentiert

Südliche Ansicht von Stift Heiligenkreuz im Wienerwald – Luftaufnahme
10. June
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09. June
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Land und Kirche suchen "Öko-Vorzeigepfarren"

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02. June
2016

Appell zur "De-Dramatisierung" an Medienschaffende

Wiener Erzbischof bei Sommerempfang mit Gästen aus Medien, Wirtschaft, Kultur im Erzbischöflichen Palais: "Es besteht die Gefahr, dass Österreich die Brücken wieder hochzieht"

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Noch immer große Gebiete in Ukraine, Weißrussland und Russland hoch strahlenbelastet - Vermehrt Krebserkrankungen als Spätfolge - Nötige Therapie für arme Familien oft nicht leistbar

Ausstieg aus Atomkraft. Ende der Kernkraftwerke in Europa.
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Österreichs Umweltbischof: "Atomenergie weder wirtschaftlich noch ökologisch noch sozial leistbar" - Bischofskonferenz: Kernenergie sei als "Hochrisikotechnologie" nicht zukunftsfähig

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