Sunday 26. October 2014
06. March 2013

Staat soll Schwangerenberatung mehr fördern

"Aktion Leben"-Generalsekretärin Kronthaler: Bedarf wächst stetig - Steigende Lebenskosten setzen Schwangere unter Druck

bilderbox.at

Der Bedarf nach psychosozialer Begleitung rund um Schwangerschaft und Geburt steigt ständig - dem soll der Staat mit einem Ausbau der Förderung Rechnung tragen. Dies hat die "Aktion Leben" anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März gefordert. Namentlich an das Familienministerium erging in einer Aussendung am Mittwoch die Aufforderung, seine Fördermittel zu erhöhen. Derzeit würden die Hälfte der Beratungsleistungen sowie alle Finanz- und Sachzuwendungen mit Hilfe privater Spenden abgedeckt.

 

Die Nachfrage in der Schwangerenberatungsstelle des überkonfessionellen gemeinnützigen Vereins wachse wie schon in den Jahren zuvor auch heuer weiter an; "Aktion Leben"-Generalsekretärin Martina Kronthaler sprach von einem "deutlichen Trend". Nicht nur der persönliche Kontakt, sondern auch intensive Telefonberatung würden vermehrt gesucht.

 

"Wir freuen uns, dass immer mehr Frauen, die Unterstützung suchen, den Weg zu uns finden", sagte Kronthaler. Zugleich würden durch den "immensen Mehraufwand" auch dringend mehr Mittel benötigt. "Nur so können wir dem gestiegenen Bedarf gerecht werden."

 

Die Generalsekretärin über die Strategie der "Aktion Leben", mit Engpässen umzugehen: Für allgemeine sozialrechtliche Informationen müssten Schwangere Wartezeiten in Kauf nehmen; Frauen, die vor der Frage stehen, ob sie ihr Kind bekommen können oder nicht, erhielten jedoch sofort einen Termin. Diese Frauen in einem Schwangerschaftskonflikt wüssten oft leider immer noch nicht, wohin sie sich wenden können, beobachtet Kronthaler. Ständige Werbung für Schwangerenberatung sei daher dringend notwendig.

 

Mehr Existenznöte bei schwangeren Frauen

 

Die Inhalte der Beratung und die oft daraus folgende Betreuung seien generell komplexer und intensiver geworden, so die Generalsekretärin. Häufig gehe es darum, wie sich das Leben mit einem Kind gestalten lässt angesichts gestiegener Lebensmittelpreise, verteuerter Miet-, Heiz- und Stromkosten, des Einkommensabfalls durch Schwangerschaft und Karenz sowie schwieriger Wiedereinstiegschancen in den Beruf.

 

"Wir müssen viel Zeit aufwenden, um die Existenzsicherung der Frauen zu klären. Unsere Beraterinnen informieren nicht nur über Familienleistungen wie Kinderbetreuungsgeld, sondern intervenieren auch bei Ämtern, Behörden oder Dienstleistern", so Kronthaler. Und weiter: "Immer öfter müssen wir auch finanziell aushelfen, damit junge Mütter überhaupt eine Wohnung anmieten oder kochen und heizen können." Das seien auch die Gründe, warum die "Aktion Leben" 2012 um fast 35 Prozent höhere Ausgaben hatte als im Jahr davor.

 

Daher bittet Kronthaler auch um monetäre sowie Sachspenden wie Gitterbetten, Kinderwägen und Windelgutscheine sowie um Patenschaften seitens privater Spender oder Unternehmen. (PSK-Spendenkonto 7.331.600, BLZ: 60.000)

 

Quelle: Kathpress

comments powered by Disqus
Fotogalerien zurück #weiter#
Südkorea
Mit Franziskus unterwegs
Pilgern
Beten mit den Füßen
Mariazell
Sommertagung der Bischöfe
Heiligsprechung
Rom im Ausnahmezustand
Bischöfe in Admont
Frühjahrsvollversammlung 2014
Videos zurück #weiter#
image
Ökumene leben
Bischof und Metropolit im Gespräch
image
Teresa von Avila
image
Den Tunnelblick weiten
Kardinal Schönborn zur Synode
image
Die Lehre vertiefen
Kardinal Schönborn zur Synode
image
Mehr als Statistik
Gespräch mit Kardinal Ezzati
Audio zurück #weiter#
Die Bilanz
Kardinal Schönborn zur Synode
Roll back der Revolution
200 Jahre "Wiener Kongress"
Freud, entmythologisiert
75. Todestag von Sigmund Freud
Schönborn: "Getreues Echo"
Über das "Instrumentum Laboris"
"Ich bin ein religiöser Mensch"
Gespräch mit Hubert von Goisern
Tipps zurück #weiter#
Franziskus
Das erste große Interview
Asyl im Servitenkloster
FAQ-Katalog der Caritas
Taufe feiern
Neuer Behelf für Eltern und Paten
Von Benedikt zu Franziskus
Papstreden zum Pontifikatswechsel
Das Vermächtnis
Letzte Generalaudienz im Wortlaut
Woanders zurück #weiter#
Oktober 2014
Die katholisch.at-Presseschau
September 2014
Die katholisch.at-Presseschau
August 2014
Die katholisch.at-Presseschau
Juli 2014
Die katholisch.at-Presseschau
Juni 2014
Die katholisch.at-Presseschau
Blogportal
Gregor Jansen | 23.10.2014

Bischöfe lernen Synode - graduell

Wohl selten zuvor hat eine außerordentliche Bischofssynode so viel mediale...
Georg Plank | 21.10.2014

Was tut die progressive Basis?

Verlauf und Ergebnis der außerordentlichen Bischofssynode stoßen auf...
Regina Polak | 20.10.2014

Meine Synoden-Bilanz

Ein neuer Stil, eine neue Sprache - aber eine inhaltliche Enttäuschung....
Kalender
26.10.2014 | 07:30 | Wien, Hofburg, Kr...
Ökumenischer Gottesdienst zum Nationalfeiertag
mit Militär-Bischofsvikar Harald Tripp (kath.) und Militärsenior Michael Lattinger (ev.).... mehr »
26.10.2014 | 09:00 | Eisenstadt, St. M...
Dommusik St. Martin: Triosonaten für Flöte, Violine &...
Triosonaten für Flöte, Violine & B. c. PORPORA, WERNER, DITTERSDORF mehr »
26.10.2014 | 09:15 | St. Roman
Beauftragung des neuen Seelsorgeteams
Mit Bischofsvikar Wilhelm Vieböck   Im Rahmen eines feierlichen Pfarrgottesdienstes werden... mehr »
Medienreferat der
Österreichischen
Bischofskonferenz

Stephansplatz 4/6/1
A-1010 Wien
©2014 Medienreferat der Österreichischen Bischofskonferenz. Alle Rechte vorbehalten.
http://www.kath-kirche.at/
gewählte Darstellung: Auto