
800 Jahre später: Der franziskanische Sonnengesang wird neu vertont
Musiker aus vier österreichischen Bundesländern bringen am 3. Oktober, den Sonnengesang des Heiligen Franz von Assisi in neuen musikalischen Formen zum Klingen. Anlass ist das Finale des Musikwettbewerbs "Voices for the Earth - Der Sonnengesang neu interpretiert". Ergänzt wird das Programm um weitere internationale sowie lokale Musikimpulse. Beginn ist um 18 Uhr in der Christkönigkirche im kärntnerischen Krumpendorf. Der Eintritt ist frei.
Im Rahmen des Wettbewerbs hatten die Umweltbeauftragten der Katholischen Kirche in der Steiermark und in Kärnten, Eva Heidlmair und Harald Jost, Musiker eingeladen, den mittelalterlichen Schöpfungs-Lobgesang neu zu interpretieren. Eine Fachjury wählte schließlich aus den Einreichungen insgesamt vier Beiträge aus Kärnten, der Steiermark, Salzburg und dem Burgenland aus.
Der Termin für das Abschlusskonzert ist gleichzeitig ein besonderer Gedenktag: Am 3. Oktober begehen Gläubige weltweit den 800. Todestag des Heiligen Franz von Assisi; der offizielle Gedenktag des Franz von Assisi wird Tags darauf am 4. Oktober gefeiert. Sein Sonnengesang gehört zu den bekanntesten geistlichen Texten. Laut Heidlmair und Jost wirke dessen Bedeutung bis heute. Schließlich ist der Sonnengesang "kein Museumsstück. Seine Botschaft von der Verbundenheit des Menschen mit der Schöpfung ist heute aktueller denn je". Der Wettbewerb wolle dazu ermutigen, diese Botschaft "mit eigenen Stimmen und eigener Musik neu zu entdecken".
Neben den ausgewählten Wettbewerbsbeiträgen stehen auch die internationale Musikgruppe "planetAllstars" und das Klagenfurter Singer-Songwriter-Duo "BenJo" auf dem Programm. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Klimabündnis Kärnten und der Klima- und Energie-Modellregion.
Quelle: kathpress