Krieg im Nahen Osten
Große Sorge weltweit und auch in kirchlichen Kreisen hat die massive militärische Offensive hervorgerufen, welche die USA und Israel am 28. Februar 2026 gegen den Iran gestartet haben. Die Angriffe hatten zum Ziel, iranische Raketenbedrohungen zu zerstören und das iranische Atomprogramm zu stoppen. US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass dies nur der Beginn sei und eine weitaus größere Eskalation folgen werde.
Ausgeweitet hat sich der Konflikt längst: Der Iran reagierte mit Gegenangriffen, die auch israelische und US-Stützpunkte in der Region, einschließlich der Golfstaaten, trafen. Besonders betroffen ist auch der Libanon, durch den gegenseitigen Beschuss der Terrorgruppe Hisbollah und Israel. Verluste gab es bisher auf allen Seiten, darunter auch zivile Opfer im Iran. Der Konflikt droht die gesamte Region zu destabilisieren.
In Reaktion auf die Gewalt im Nahen Osten forderte Papst Leo XIV. am 1. März die sofortige Beendigung der "Spirale der Gewalt". In seiner Ansprache auf dem Petersplatz betonte er, dass Stabilität und Frieden nicht durch Drohungen und Militärschläge erreicht werden könnten, sondern nur durch verantwortungsvollen Dialog. Alle Konfliktparteien sollten moralische Verantwortung übernehmen und den Weg zu einem dauerhaften Frieden finden. Gleichzeitig rief er die Diplomatie auf, eine zentrale Rolle in den Verhandlungen zu spielen und das Wohl der betroffenen Völker zu fördern. Alle Gläubige bat der Papst um Gebet für den Frieden in der Region.