Synoden-Tagung in Wels
Europas Kirche sucht nach einem gemeinsamen Weg
Von 14. bis 17. September haben in Puchberg in Wels 187 Kirchenvertreter aus 31 Ländern über die weitere Umsetzung der Weltsynode beraten. Vertreten waren 29 Bischofskonferenzen und CCEE-Mitgliedskirchen, darunter 21 Bischöfe sowie Theologen, pastorale Verantwortliche, Ordensleute und Studierende. Die Organisation obalg der Katholischen Privat-Universität (KU) Linz, unter den Teilnehmern waren die Kardinäle Jean-Claude Hollerich und Ladislav Nemet sowie CCEE-Präsident Gintaras Grusas.
Im Mittelpunkt standen an drei Arbeitstagen die Liturgie, gesellschaftliche Entwicklungen in Europa sowie Strukturen, Ämter und Entscheidungsprozesse in der Kirche. Beraten wurde in international und generationenübergreifend zusammengesetzten Tischgruppen. Die Ergebnisse sollen in eine "Roadmap" für die weitere Umsetzung der Weltsynode einfließen und in die Vorbereitungen für die gesamtkirchliche Versammlung 2028 eingebracht werden.
Synodalität bezeichnet einen gemeinsamen Weg der Kirche, bei dem Zuhören, Beteiligung und gemeinsames Unterscheiden im Mittelpunkt stehen. Unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven sollen dabei einbezogen werden. Es geht nicht um ein einheitliches Modell für alle Ortskirchen, sondern darum, unter unterschiedlichen Bedingungen Wege zu finden, wie Gläubige stärker beteiligt und Verantwortung geteilt werden können.