
Förderpreis Religion: Arbeiten zeigen Vielfalt religiöser Bildung
Von Wahlfahrten nach Mariazell über Ärzte ohne Grenzen bis hin zur Baha'i-Religion: Auch dieses Jahr zeichnete das regionale Fachdidaktikzentrum Religion (RFDZ) mit dem Förderpreis Religion hervorragende Maturaarbeiten aus der Steiermark aus. Laut Pressemitteilung am Dienstag zeigen die elf heuer eingereichten Arbeiten "eindrucksvoll die thematische Breite und inhaltliche Tiefe religiöser Bildung an der Schule". Wolfgang Weirer von der Universität Graz betonte in der Eröffnungsrede zudem die gesellschaftliche und persönliche Relevanz von Religion, die weiterhin Teil der schulischen Bildung bleiben müsse.
Den ersten Preis bei der Verleihung in Graz gewann Martha d'Amelj vom Grazer BRG Petersgasse mit ihrer Arbeit "Zwischen Emanzipation und Tradition: Wie die Frauenbilder von Christentum, Islam und Baha'i-Religion den Fortschritt der Frau beeinflussen". Darin diskutiert sie den religiösen Einfluss auf Frauen und zeigt auf, wie Religionen Gleichberechtigung sowohl fördern als auch hemmen können.
Den zweiten Platz belegte Solveig Berger-Joham (Stiftsgymnasium Admont), die sich mit dem Dialog zwischen Naturwissenschaften und Religion mit Blick auf Urknall und Schöpfung auseinandersetzte. In der drittplatzierten Arbeit erforschte Johanna Häusler (BG/BRG/BORG Kapfenberg) Ursprünge und gegenwärtige Formen des "Stainacher Glöcklerlaufs", eines Brauchtums der letzten Raunacht.
Vergeben wird der Förderpreis seit 2018 vom RFDZ in Zusammenarbeit mit der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Graz, der privaten pädagogischen Hochschule Augustinum und dem bischöflichen Schulamt der Diözese.
Quelle: kathpress