
Wien: "Missio canonica" für 61 Religionslehrkräfte
61 Religionslehrerinnen und Religionslehrer haben in der Erzdiözese Wien die "Missio canonica" erhalten. Mit der kirchlichen Lehrerlaubnis auf Dauer verbunden sei die Verantwortung, jungen Menschen den Glauben zu vermitteln und sie auch bei persönlichen Sorgen und Problemen zu begleiten, betonte Generalvikar Andreas Kaiser am Donnerstag bei einem Gottesdienst zur Verleihung im Wiener Stephansdom. Er überreichte die Dekrete gemeinsam mit Bischofsvikar Darius Schutzki.
Kaiser verwies in seiner Predigt auf die Zusage Jesu: "Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt". Diese gelte auch für Religionslehrende, in hoffnungsvollen und schönen wie auch in schwierigen Unterrichtssituationen. Der Zuspruch könne "Kraft und die nötige Gelassenheit" geben, sich immer wieder neu auf den Weg zu machen und das Evangelium zu verkünden.
Als Seelsorgerin und Seelsorger seien die Religionslehrkräfte gefragt, wenn ein junger Mensch mit Sorgen und Problemen komme. Sie könnten ihnen Mut zusprechen, dass "Gott ja sagt zu jedem einzelnen Menschen und da ist, immer bis zum Ende der Welt". Weiters dankte der Generalvikar, "dass Sie sich in dieser Zeit auf dem Verkündigungsweg als Lehrer aufgemacht haben".
Schulamtsleiterin Andrea Pinz wertete die Verleihung der Missio canonica als Zeichen der Wertschätzung und der Verantwortung. Der Gottesdienst mache deutlich, dass Religionslehrkräfte ihren Dienst "zum Wohl der jungen Menschen" und in großer Verantwortung für die Gesellschaft ausübten. Zugleich stehe die Erzdiözese Wien hinter dem Religionsunterricht und seiner Bedeutung. Qualität und Professionalität gehörten dabei zum "grundlegenden Handwerkszeug", so Pinz.
Quelle: kathpress