von JJ55 [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], vom Wikimedia Commons
Radiogottesdienst
So., 19.08. | 10:00 | ÖR
Am Sonntag, dem 19. August, überträgt der ORF österreichweit im Programm der Regionalradios von 10 bis 11 Uhr die heilige Messe aus der Klagenfurter Stadthauptpfarrkirche St. Egid. Diözesanjugendseelsorger Gerhard Simonitti wird die Messe, die von der Katholischen Jugend und der "JungenKirche" Kärnten mitgestaltet wird, zelebrieren. Die musikalische Untermalung des Gottesdienstes übernimmt die "JungeKirche-Combo".
Die Stadthauptpfarrkirche St. Egid, eine barocke Emporenkirche, liegt im Zentrum der Altstadt Klagenfurts. Sie steht an Stelle der ehemals ältesten Kirche Klagenfurts, einer Marienkirche, die 1255 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die Grundsteinlegung für den heutigen Bau von Johann Friedrich Orsini-Rosenberg fand 1692 statt. 1697 wurde die Kirche von Bischof Franz Kaspar von Lavant geweiht. Der sechsgeschossige, 91,7 Meter hohe, markant vorgestellte Westturm wurde 1709 fertig gestellt. 1742 führte Pfarrer Lorenz Klein die Heilig-Haupt-Andachten ein. 1893 erhielt die Kirche eine neobarocke Fassadengestaltung durch den Wiener Architekten Friedrich Schachner. An den Außenwänden finden sich zahlreiche Grabplatten.
Im Zuge einer umfangreichen Innenrestaurierung im Jahr 2006 wurden etwa die Deckenmalereien gereinigt und von großflächigen Übermalungen befreit. Die Malereien im Presbyterium stammen vom Kärntner Barockmaler Josef Ferdinand Fromiller von vor 1760 und stellen etwa die Wiedergabe der Glorie des heiligen Egidius dar. Außerdem wurde im Rahmen der Restaurierung die Stuckmarmorierung an den Pilastern gereinigt und ergänzt sowie Vergoldungen an den Kapitellen neu angebracht. Seitenkapellen und Emporenräume wurden restauriert, Altäre, die Kanzel und Einzelstatuen gereinigt und gefestigt sowie neue Kristallluster für den Kirchenraum angeschafft. Im Inneren der Kirche befindet sich auch das Grab des bekannten französischen Schriftstellers Julian Green.
Die Stadthauptpfarrkirche St. Egid, eine barocke Emporenkirche, liegt im Zentrum der Altstadt Klagenfurts. Sie steht an Stelle der ehemals ältesten Kirche Klagenfurts, einer Marienkirche, die 1255 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die Grundsteinlegung für den heutigen Bau von Johann Friedrich Orsini-Rosenberg fand 1692 statt. 1697 wurde die Kirche von Bischof Franz Kaspar von Lavant geweiht. Der sechsgeschossige, 91,7 Meter hohe, markant vorgestellte Westturm wurde 1709 fertig gestellt. 1742 führte Pfarrer Lorenz Klein die Heilig-Haupt-Andachten ein. 1893 erhielt die Kirche eine neobarocke Fassadengestaltung durch den Wiener Architekten Friedrich Schachner. An den Außenwänden finden sich zahlreiche Grabplatten.
Im Zuge einer umfangreichen Innenrestaurierung im Jahr 2006 wurden etwa die Deckenmalereien gereinigt und von großflächigen Übermalungen befreit. Die Malereien im Presbyterium stammen vom Kärntner Barockmaler Josef Ferdinand Fromiller von vor 1760 und stellen etwa die Wiedergabe der Glorie des heiligen Egidius dar. Außerdem wurde im Rahmen der Restaurierung die Stuckmarmorierung an den Pilastern gereinigt und ergänzt sowie Vergoldungen an den Kapitellen neu angebracht. Seitenkapellen und Emporenräume wurden restauriert, Altäre, die Kanzel und Einzelstatuen gereinigt und gefestigt sowie neue Kristallluster für den Kirchenraum angeschafft. Im Inneren der Kirche befindet sich auch das Grab des bekannten französischen Schriftstellers Julian Green.