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Lebenskunst

31.5./1.6. | 07:05 | Ö1

29.05.2020

31.5./1.6. | 07:05 | Ö1

 

In Memoriam Philipp Harnoncourt – Gedanken zu Sprechen, Sprache und zum ewigen Gespräch

„Und alle wurden von Heiligem Geist erfüllt und begannen in anderen Sprachen zu reden“, heißt es in der für Pfingsten grundlegenden Bibelstelle aus der Urkirche. „Seht! Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa … und auch die Römer…?“ Der in der Nacht auf 26. Mai im Alter von 89 Jahren verstorbene renommierte Theologe und Priester Philipp Harnoncourt hat über vieles nachgedacht, besonders gern auch über Sprechen und Sprache. LEBENSKUNST bringt „Gedanken für den Tag“ des Liturgiewissenschaftlers und ökumenischen Denkers, der einer alten Adelsfamilie entstammte und der Bruder des Dirigenten Nikolaus Harnoncourt war, zum Wiederhören.

 

Vielsprachig und vielseitig – Österreichs östlichste Diözese wird 60

Das Thema Vielsprachigkeit führt auch zu einer verhältnismäßig jungen katholischen Diözese, sie liegt im jüngsten Bundesland Österreichs, dem Burgenland. Und diese vor genau 60 Jahren errichtete Diözese Eisenstadt ist entsprechend ihrer Lage viersprachig: Neben Deutsch wird Ungarisch, Burgenlandkroatisch und Romanes, die Sprache der Roma, gesprochen – und zumindest in drei Sprachen auch Gottesdienst gefeiert; eine Vielfalt, die vom derzeitigen Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics mitgetragen und gefördert wird. Maria Harmer mit einer Reportage aus einer jungen, aber bewegten katholischen Diözese im Osten Österreichs, die nicht nur mehrsprachig ist, sondern auch gleich an drei Länder grenzt: die Slowakei, Ungarn und Slowenien.

 

Barrierefreier Zugang zu einem Stück Weltliteratur – Die Bibel in „Leichter Sprache“

Nicht jede Sprache ist für jede und jeden verständlich – und gerade biblische Texte nicht immer einfach, von „Apokalypse“ bis „Zefanja“. In „Leichter Sprache“ soll die „Heilige Schrift“ des Christentums – zumindest in ihren zentralen Teilen – auch für Menschen mit Lernschwächen zugänglich gemacht werden. Eine Initiative aus Deutschland bietet jede Woche das jeweilige für die katholischen Messfeiern vorgesehene Sonntagsevangelium in dieser speziellen Übersetzung an. Markus Veinfurter berichtet.

 

Exil in der Heimat – Aus dem Leben der Krimtataren

Was beschäftigt Krimtataren in der Ukraine? Die Frage der Erhaltung der eigenen Identität ist für die in der Festlandukraine lebenden Krimtataren zu einer zentralen Frage geworden. Für sie wesentliche Punkte: ihre eigene Sprache, ihre eigenen Traditionen und auch ihre eigene Religion – eine ursprünglich weltoffene Form des Islam. Ihre Lebenslust haben sich die Krimtatarinnen und Krimtataren in der langen Zeit der Verfolgung nicht nehmen lassen. Mit ihren Bräuchen, Liedern, Tänzen und Gebeten machen sie Kiew und den Rest der Ukraine bunter, wovon Stefan Schocher berichtet. Ein Beitrag zum Ö1-Schwerpunkt „Nebenan. Erkundungen in Europas Nachbarschaft: Ukraine“.

 

Stärker als jedes Virus – Bibelessay zu Apostelgeschichte 2,1-11

Das Pfingstfest hat seinen Namen von Pentecosté, altgriechisch für fünfzigster Tag, und erinnert an die Geistkraft Gottes. Regina Polak, Theologin und Religionssoziologin, wagt einen Vergleich: Diese Kraft, die 50 Tage nach der ersten österlichen Erfahrung in der Urkirche Menschen aus allen Teilen der Welt versammelt, habe eine völlig andere Qualität als jenes Virus, das heute die ganze Welt in Unordnung bringt, zeigt sich die an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien Lehrende überzeugt. Anders als das Virus, das Einzelne trennt und zwingt, voneinander Abstand zu halten, versammle und verbinde diese Kraft Menschen miteinander, die einander sonst nicht kennen oder gar verstehen.

 

Lebenskunst 1.6. (Pfingstmontag)

 

Der vergessene Erzbischof – Franz Jachym und sein Leben für die Kirche

Weil – nach biblischer Überlieferung – die Apostel am 50. Tag (griechisch: Pentecosté, woraus sich das Wort Pfingsten entwickelt hat) nach der Kreuzigung und Auferstehung des Jesus von Nazareth von göttlichem oder heiligem Geist ermutigt wurden, waren sie befähigt, die „Frohe Botschaft“ von der Überwindung des Todes zu verkünden. Deshalb, so die Theologie weiter, gilt Pfingsten als Geburtsfest der Kirche. Markus Veinfurter nimmt dieses Fest zum Anlass, an einen zu erinnern, der – heute weitestgehend vergessen – im wahrsten Sinn viel für den Aufbau seiner Kirche geleistet hat, der römisch-katholischen Kirche in Österreich: Franz Jachym. Er war nicht nur einer der Konzilsväter des Zweiten Vatikanums, Generalvikar der Erzdiözese Wien, Dompropst von St. Stephan oder Kanzler der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität. Er hätte auch Erzbischof der Erzdiözese Wien werden können – wenn er nicht während des Gottesdienstes zu seiner Bischofsweihe die Weihemesse im Stephansdom verlassen hätte, mit den Worten: Non dignus sum, ich bin nicht würdig. Das war am 23. April vor 70 Jahren, die Gründe dafür sind bis heute nicht ganz geklärt. Nach einer Unterredung mit Papst Pius XII. wurde ihm im Mai 1950 in Rom dann doch ohne weitere Zwischenfälle die Bischofsweihe erteilt, weshalb er Koadjutor (Beistand) der Kardinäle Theodor Innitzer und Franz König wurde. Als „Erzbischof-Koadjutor“ stand er bis zu seinem Tod 1984 zwar nur in der zweiten Reihe, er hat die Ära König aber entscheidender geprägt als in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde und wird.

 

Bescheiden sein und warten können – Die große Schriftstellerin und der Heilige Geist

Friederike Mayröcker lebt seit ihrer Geburt 1924 in Wien, schreibt Gedichte und Prosa. 1946 veröffentlichte sie ihr erstes Werk. Seither hat die frühere Lehrerin rund 100 Bücher geschrieben und gilt als eine der wichtigsten deutschsprachigen Literatinnen. Ihre "große Liebe", wie sie sagt, war und ist der Dichter Ernst Jandl, der vor 20 Jahren, am 9. Juni 2000, gestorben ist. Friederike Mayröcker wurde im vergangenen Dezember 95. Ob sie an ein Leben nach dem Tod glaube, hat man sie gefragt. "Manchmal hoffe ich es, aber ich bin keineswegs überzeugt. Woran ich aber sicher glaube, ist der Heilige Geist, daran, dass ich mit seiner Hilfe Texte schreiben kann. Aus mir selbst heraus könnte ich das nie! Man kann ihn nicht rufen, man muss bescheiden sein und warten können. Und ich bin dann auch so dankbar, wenn ich wieder arbeiten kann. Ich brauche diese Hilfe!" Sebastian Fleischer hat mit der großen österreichischen Schriftstellerin über Diesseitiges und Jenseitiges gesprochen.

 

Gottesbilder unter der Lupe – Paul Michael Zulehner führt durch seine „Gottesbildergalerie“

Von Gott zu reden, war sein Job als Seelsorger. Über ihn nachzudenken, darum kreiste seine theologische Arbeit. Dabei haben sich die Bilder des Theologen und Religionssoziologen Paul Michael Zulehner gewandelt. Gott „ist für mich jetzt ein GeHEIMnis, in dem ich mit meiner kosmisch unbehausten Seele daHEIM sein kann“, sagt der Theologe, der auch katholischer Priester ist. „Noch mehr, er ist für mich wie das Wasser, in dem ich als Fisch schwimme, ohne das Wasser zu merken, doch: manchmal als starke Strömung, vorantreibend, abbremsend, die Richtung verändernd. Gott ist mir fremder geworden und zugleich näher.“ Fakt ist, der „Soziologe Gottes“ hat sich jahrzehntelang mit „Gott“ und dem Glauben der Menschen an ihn beschäftigt, nachzulesen unter anderem in der vor Kurzem erschienenen Langzeitstudie „Religion im Leben der Österreicher/innen 1970-2020“. Für die LEBENSKUNST im Juni lädt Paul Michael Zulehner nun zu einem Gang durch seine Gottesbildergalerie, zu sechs Schauräumen für jeden Sonn- und Feiertag einen.

 

Unterscheidung der Geister – Bibelessay zu Johannes 15,26-16,3.12-15

Der Evangelienabschnitt, der am Pfingstmontag in römisch-katholischen Messen zu hören ist, erzählt vom „Geist der Wahrheit“ und geht auf den Verfasser des Johannesevangeliums und damit auf das Ende des 1. Jahrhunderts zurück. Gerhard Langer, katholischer Theologe, Judaist und Professor am Institut für Judaistik der Universität Wien, hat sich den Text für LEBENSKUNST angesehen: Der biblische Autor, so Gerhard Langer, betont die radikale Kluft zwischen dem Richtigen und Falschen, zwischen dem Geist der Wahrheit und dem Geist der Lüge, zwischen den Mächten des Bösen und dem Guten. In dieser Radikalität lässt Johannes freilich keine anderen Heilswege zu. Heute sind viele Menschen vorsichtig geworden, wenn es darum geht, vorzuschreiben, was wahr ist und was gänzlich falsch. Und vielleicht kann auch der Text selbst als kritische Anfrage in diese Richtung gelesen werden.

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