
Lebenskunst
So., 5.7. | 07:05 | Ö1
Der Buddha im Bauernhof – Besuch bei der Vizepräsidentin der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft
Der einzige buddhistische Tempel des Burgenlandes ist in einem alten Bauernhaus untergebracht. Renoviert und liebevoll adaptiert wurde er von Marina Jahn und ihrem Mann Klaus. „Wir sind eine kleine, aber feine Gruppe“, erzählt die Vizepräsidentin der Buddhistischen Religionsgesellschaft in Österreich. Seit mehr als 35 Jahren fühlt sie sich der Theravada-Tradition zugehörig, die in weiten Teilen Südostasiens verbreitet ist. Im Rahmen der Reihe „Orte für die Seele“ hat Maria Harmer Marina Jahn in Karl im Bezirk Oberpullendorf besucht und sich den ehemaligen Kuhstall, der jetzt „Sadharma“, die edle Lehre des Buddha, genannt wird, zeigen lassen.
(Sendungen zum 85. Geburtstag des von vielen als Oberhaupt des Tibetischen Buddhismus verehrten 14. Dalai Lama am 6. Juli 2020 sind auf oe1.orf.at und religion.orf.at nachzuhören.)
Was mich in der Krise trägt – „hoffentlich“ von Clemens Sedmak
Seit die Corona-Pandemie Österreich erreicht hat, kommen in LEBENSKUNST immer wieder Menschen zu Wort, die erzählen, was sie in der Krise trägt oder getragen hat. Diesmal ist es der 1971 in Bad Ischl geborene Philosoph, Theologe, Sozialethiker und Autor Clemens Sedmak. Er lehrt an der University of Notre Dame in Indiana, USA - und ist Leiter des Zentrums für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg. Sein Buch "hoffentlich. Gespräche in der Krise" ist im Tyrolia-Verlag erschienen.
Was die Liebe (was Gott) erzählt – Zum 160. Geburtstag von Gustav Mahler
Unsterbliche Musik ist von einem geblieben, der an die unsterbliche Seele geglaubt hat: Der Komponist, Ehemann von Alma Mahler, geborene Schindler, und Direktor der Wiener Hofoper war ein Suchender und Sehnender. Am 7. Juli 1860 in eine jüdische Familie in Böhmen geboren und als Erwachsener römisch-katholisch getauft, hat sich Gustav Mahler schon früh von religiösen Dogmen und konfessionellen Einengungen verabschiedet und zu seiner ganz eigenen Spiritualität gefunden, stets auf der Suche nach Sinn und Erlösung. Sein musikalisches Werk ist durchdrungen von diesen Motiven, Spuren des Göttlichen, des Spirituellen durchziehen sein ganzes Leben. Kerstin Tretina hat diese Spuren gesucht. (Mehr zum 160. Geburtstag von Gustav Mahler auf oe1.orf.at/lebenskunst. Auch die GEDANKEN FÜR DEN TAG ab 6. Juli, vier vor sieben Uhr früh in Ö1, sind ihm gewidmet.)
Das Böse mit Gutem überwinden - Bibelessay zu Römerbrief 12,17-21
Wie immer am ersten Sonntag im Monat nimmt sich die LEBENSKUNST jenes Stück Weltliteratur, jene Bibelstelle, vor, die in evangelisch-lutherischen Kirchen an diesem Tag zu hören ist. Diesmal geht sie auf Paulus aus Tarsus und das Jahr 56 zurück und enthält Rat für das Leben miteinander. Überlegungen von der evangelischen Theologin, Bibelwissenschaftlerin und Leiterin der Österreichischen Bibelgesellschaft, Jutta Henner.