Kirche in Österreich macht sich 2007 gemeinsam "auf den Weg"
Katholische Bischöfe beschlossen gemeinsames Motto für die Pfarrgemeinderatswahlen und die Feiern zum 850-Jahr-Jubiläum von Mariazell: "Lebensräume gestalten - Glaubensräume öffnen"
Mariazell, 22.6.06 (KAP) Die Pfarrgemeinderatswahlen im März 2007 und die Feiern zum 850-Jahr-Jubiläum von Mariazell mit ihrem Höhepunkt im September 2007 werden inhaltlich miteinander verknüpft. Einen entsprechenden Beschluss fassten die österreichischen Bischöfe zum Abschluss ihrer Sommervollversammlung in Mariazell. Die beiden Vorgänge stehen unter dem gemeinsamen Motto "Lebensräume gestalten - Glaubensräume öffnen"; damit soll der gemeinsame Weg der katholischen Kirche in Österreich zum Ausdruck gebracht werden. Pfarrgemeinderatswahlen und Mariazeller Jubiläumsfeiern stehen im Zeichen des "missionarischen Aufbruchs", um den Menschen von heute Christus zu zeigen. Ein besonderer Akzent im Jahr 2007 wird die große Jugendwallfahrt von 12. bis 15. August in Mariazell sein.
In einem gemeinsamen Hirtenbrief, der zum ersten Adventsonntag des heurigen Jahres - 3. Dezember - erscheint, werden die österreichischen Bischöfe zur Vorbereitung auf die Pfarrgemeinderatswahlen und auf die Mariazeller Jubiläumsfeiern einladen. Vom Marienfeiertag am 8. Dezember an (dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria) bis zum 8. September 2007 (dem Patroziniumsfest von Mariazell, zu dem Papst Benedikt XVI. eingeladen ist) wird es in den Pfarrgemeinden, apostolischen Gruppierungen und Ordensgemeinschaften in ganz Österreich eine neunmonatige Gebetsbewegung (Novene) geben. Die Impulse werden dabei aus dem Lukasevangelium, aus der Apostelgeschichte und aus der Enzyklika "Deus caritas est" kommen.
Am 8. September 2007 (dem Fest Mariä Geburt) werden die Vertreterinnen und Vertreter der neugewählten Pfarrgemeinderäte nach der neunmonatigen Vorbereitungszeit mit den österreichischen Bischöfen in besonderer Weise in Mariazell der Apostelgeschichte gedenken. Dort wird geschildert, wie die Apostel mit Maria im Gebet verharrten und so die Kraft fanden, den Menschen das Evangelium zu verkünden. In der Auseinandersetzung mit der Apostelgeschichte des Lukas sollen die zur Verkündigung beauftragten Christen ermutigt werden, die Apostelgeschichte "weiter zu schreiben" und den Menschen von heute Christus zu zeigen.






