Ausdrücklich verweist Bischof Cikrle auf die positiven Erfahrungen im Ausland, "hauptsächlich in unserer Nachbardiözese Wien"
Prag, 21.2.09 (KAP) Auch im tschechischen Brno (Brünn) findet heuer im Mai eine "Nacht der Kirchen" (Noc Kostelu) statt. Ähnlich wie in österreichischen Städten werden in der Stadtmitte die Gotteshäuser verschiedener Konfessionen zugänglich sein. Beteiligen werden sich die katholische Kirche, die evangelische Kirche der Böhmischen Brüder, die Tschechoslowakische Hussitische Kirche und die orthodoxe Kirche. Sakristeien, Türme und Krypten werden offen stehen; ein breites Publikum soll durch Führungen, Informationsbroschüren sowie ein reichhaltiges Kulturprogramm angesprochen werden.
In seinem Grußwort auf der Website www.nockostelu.cz zeigt sich Diözesanbischof Vojtech Cikrle erfreut darüber, "dass gerade die Stadt Brünn Teil dieses großen europäischen Projekts" im von Papst Benedikt XVI. ausgerufenen Paulus-Jahr werde. Der Völkerapostel sei ja einer der beiden Patrone des Brünner Doms und der ganzen Diözese. Dem Umfang nach werde die Brünner "Nacht der Kirchen" in der Tschechischen Republik "nicht ihresgleichen" haben.
Ausdrücklich verweist Bischof Cikrle auf die positiven Erfahrungen im Ausland, "hauptsächlich in unserer Nachbardiözese Wien", deren "Lange Nacht der Kirchen" für Brünn "Inspiration" gewesen sei. Es freue ihn, dass "durch die wechselseitige Zusammenarbeit mit den österreichischen Freunden dieser Gedanke die Grenzen überspringen" konnte.






