"Forum Katholischer Erwachsenenbildung" sieht keine innovativen Perspektiven für die kommenden fünf Jahre Bildungspolitik
Wien, 25.11.08 (KAP) Kritik am neuen Regierungsprogramm übt das "Forum Katholischer Erwachsenenbildung". "Wir finden es äußerst schade, dass in einem 265-seitigen Papier der wichtige Bereich der Erwachsenenbildung in knapp einer Seite abgehandelt wird", so Franz Bittner, Geschäftsführer des Forums, am Dienstag in einer Presseaussendung. Das Programm enthalte ausschließlich bereits angelaufene Projekte und bereits bekannte Ziele. Innovative Perspektiven für die kommenden fünf Jahre Bildungspolitik fehlten hingegen.
Man bekomme den Eindruck, dass nach der Absolvierung von Schule oder Universität Bildung nicht mehr gefragt sei, so Bittner. Das sei auch deshalb verwunderlich, da die aktuelle und künftige Bildungsministerin zu den Regierungsverhandlern zählte.
Die Erwachsenenbildung ist der bei weitem größte Bildungsbereich in Österreich. Insgesamt werden im Jahr etwa vier Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in etwa 173.000 Veranstaltungen gezählt.
Unter dem Markennamen "Weiterwissen.at" vernetzt das "Forum Katholischer Erwachsenenbildung" derzeit mehr als 60 katholische Einrichtungen. Jährlich werden ca. 34.000 Veranstaltungen mit etwas über einer Million Teilnehmern durchgeführt. Österreichweit sind mehr als 15.000 ehrenamtliche Mitarbeiter tätig. Das Forum ist damit die größte Erwachsenenbildungs-Einrichtung in Österreich.
"Erwachsenenbildung kommt zu kurz"






