"72-Stunden" in...
"Ein Intensivkurs der Mitmenschlichkeit"
Als einen "Intensivkurs der Mitmenschlichkeit" hat Caritas-Präsident Franz Küberl sie einst bezeichnet: jene Aktion, die unter dem Titel "72 Stunden ohne Kompromiss" heuer vom 25. bis 28 Oktober wieder mehr als 5.000 Jugendliche in ganz Österreich zu einem außergewöhnlichen sozialen Engagement motivierte.
In über 350 Einzelprojekten, von der Spielplatz-Sanierung bis zur behindertengerechten Umgestaltung einer Kirche, engagierten sich die Jugendlichen österreichweit, um zu zeigen, "dass wir aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft mitwirken und soziales Engagement Abenteuer sein kann und Spaß macht", wie der Vorsitzende der Kath. Jugend Österreich, Stefan Wurm, bei der Präsentation des Projekts auf einer Pressekonferenz betonte.
Jeweils eine Jugendgruppe von zehn bis 15 Personen erhielt zu Beginn der Aktion die Beschreibung einer Aufgabe, die in den kommenden 72 Stunden durchgeführt werden sollte. Am Ende der drei Tage sollte das Projekt völlig abgeschlossen sein.
Auch Jugendbischof Franz Lackner und Caritaspräsident Franz Küberl zeigten sich bei der Projektpräsentation in der Jugendkirche Wien sichtlich angetan. Die beteiligten Jugendlichen seien ein Hoffnungsträger sowohl für das Land als auch für die Kirche, so Bischof Lackner. Das Projekt würde die Sehnsüchte sehr vieler Jugendlicher berühren, "die im Geiste der Nächstenliebe etwas für andere Menschen tun wollen".
Unterstützung fand das Projekt, dass nach 2002 und 2004 nun zum dritten Mal durchgeführt wurde, weiterhin auch bei Hitradio Ö3 sowie beim ORF. Ö3-Reporter waren im ganzen Land unterwegs und haben von den Projekten berichten. Die Religions-Abteilung des ORF hat auf ihrer Website religion.orf.at eigens einen "Internet-Fernsehkanal" geschaffen, der mit Hilfe von etwa 40 Jugendlichen ausgiebig über die 72 Stunden berichtete.
Organisiert wurde die bundesweite Aktion von der Katholischen Jugend Österreich (KJÖ) in Zusammenarbeit mit der Caritas und Ö3.












