Am Samstag, 4. Oktober, saßen neben den üblichen Stars und Sternchen auch zwei Mönche des Zisterzienserstifts Heiligenkreuz bei Thomas Gottschalk auf der "Wetten, dass"-Couch. Im Gespräch mit "Katholisch.at" berichtet P. Karl Wallner von dieser außergewöhnlichen Erfahrung
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Am Anfang stand nur die Idee, das alltägliche gesungene Gebet der Heiligenkreuzer Mönche, den gregorianischen Choral, als Höreindruck aus einer anderen Welt auf CD zu bannen und so einige Hörer in einem sehr speziellen Segment zu erreichen... Mittlerweile hat sich die CD "Chant" bereits rund 450.000 Mal weltweit verkauft, sie hat "Madonna" in den Charts geschlagen und ein Ende ist - insbesondere angesichts der nun nachgeschobenen Weihnachts-CD-Box - nicht in Sicht.
Für die Heiligenkreuzer Mönche kam dieser Erfolg völlig überraschend - ebenso wie die damit einhergehende Prominenz: Fernsehanstalten interessieren sich plötzlich für den beschaulichen Ort im Wienerwald, Interviewanfragen können kaum mehr alle beantwortet werden. - Und nun das: Ein Auftritt bei "Wetten, dass". Gemeinsam mit Prominenten, Stars und Sternchen wie Karl Lagerfeld, Sylvie van der Vaart, Michael "Bully" Herbig und Carla Bruni saßen P. Karl Wallner, Rektor der päpstlichen philosophisch-theologischen Hochschule Heiligenkreuz, und P. Philipp aus Heiligenkreuz bei Thomas Gottschalk auf der Talk-Couch.
Im Gespräch mit "Katholisch.at" zieht P. Wallner eine gemischte Bilanz zu dem Auftritt: "Es war für uns ein persönliches Opfer, weil wir uns in dieser Glitzer- und Pointenwelt sehr unwohl gefühlt haben." Dennoch zeigten ihm die durchwegs positiven Reaktionen, die ihn derzeit insbesondere per Email erreichten, dass das eigentliche Ziel ihres Auftritts nicht verfehlt wurde: "Wir haben dem Auftritt zugestimmt, weil wir dies als Chance sahen, Kirche auch in den Medien einmal positiv darzustellen. Dies scheint gelungen zu sein." Hätte er jedoch vorher gewusst, "wie tief das Niveau angesichts mancher Blödlei sinken würde, hätte ich es mir wohl doch noch mal überlegt", so P. Wallner.
| P. Karl Wallner, Stift Heiligenkreuz
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Moderator Thomas Gottschalk habe sich während des Vorgesprächs mit den beiden Mönchen höchst interessiert und wohl informiert über kirchliche Themen gezeigt, so P. Wallner. So habe er etwa davon berichtet, dass er selbst in seiner Jugend Priester werden wollte. Außerdem habe er im Gespräch vor der Sendung seine Enttäuschung darüber zum Ausdruck gebracht, dass Kirche in den Medien wie auch in der Lebenswelt der Menschen selbst oft nurmehr am Rande oder negativ
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Beim "Fass-Anstich" nach der verlorenen Wette |
Während des Gesprächs in der Sendung sei er selbst "völlig blockiert" gewesen, so P. Wallner, da er "ständig daran denken musste, was wohl meine Mitbrüder und die anderen Ordensleute zu unserem Auftritt sagen würden". Um so erfreulicher sei es da, dass herbe Kritik bislang ausgeblieben ist und großer Zuspruch laut wurde.
Eine interessante Erfahrung sei u.a. der Umgang mit den anderen Gästen vor der Sendung gewesen, so P. Wallner. "Es hatte ein wenig den Charakter von Star- oder Künstlerseelsorge", weiß P. Wallner zu berichten: "Diese Leute stehen alle unter einem permanenten Druck, wie sie wohl beim Publikum ankommen. Und da wir als Ordensleute für sie aus einer ganz anderen, fremden Welt kommen, sind sie gleich auf uns zugekommen und haben ganz offen mit uns geplaudert."
| P. Karl Wallner, Stift Heiligenkreuz
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Dass die gesteigerte mediale Aufmerksamkeit für das Leben und die Leistung der Klöster auch anderen Klöster in Österreich zu Gute kommt, werde laut P. Wallner etwa daran deutlich, dass sämtliche im Verbund "Klösterreich" zusammengeschlossenen Klöster derzeit erhöhte Anfragen bezüglich Einkehr- und Besinnungstagen verzeichnen.
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| Heinz | 08.10.2008 12:12 | antworten | |
| Was tut man nicht alles der Publicity wegen! Das wird anlässlich der beiden CDs ja nun auch am „braven" Stift Heiligenkreuz deutlich, das sich sonst bei allen sich bietenden Gelegenheiten als vorbildlich linientreu präsentiert. Einmal drauf eingelassen, heisst die geltenden Spielregeln akzeptieren. Also finde ich es unfair, nachher drüber zu granteln. Die Feststellung von Pater Karl, dass „das Opfer", dass die Heiligenkreuzer durch die Mitwirkung bei der Sendung gebracht haben, nun auch anderen Klöstern zu Gute kommt, halte ich durch für einigermaßen übertrieben. Die Hoffnung bleibt: Den Heiligenkreuzern wird das Material für eine dritte CD ausgehen, und der Medienrummel wird sich auch wieder legen, wenn man ihn nicht selbst immer wieder anheizt. Oder hat da jemand Spaß am Zündeln? |
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| Heinz | 08.10.2008 12:12 | antworten | |
| Was tut man nicht alles der Publicity wegen! Das wird anlässlich der beiden CDs ja nun auch am „braven" Stift Heiligenkreuz deutlich, das sich sonst bei allen sich bietenden Gelegenheiten als vorbildlich linientreu präsentiert. Einmal drauf eingelassen, heisst die geltenden Spielregeln akzeptieren. Also finde ich es unfair, nachher drüber zu granteln. Die Feststellung von Pater Karl, dass „das Opfer", dass die Heiligenkreuzer durch die Mitwirkung bei der Sendung gebracht haben, nun auch anderen Klöstern zu Gute kommt, halte ich durch für einigermaßen übertrieben. Die Hoffnung bleibt: Den Heiligenkreuzern wird das Material für eine dritte CD ausgehen, und der Medienrummel wird sich auch wieder legen, wenn man ihn nicht selbst immer wieder anheizt. Oder hat da jemand Spaß am Zündeln? |
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| Yvonne Schwartz | 08.10.2008 09:09 | antworten | |
| Sehr geehrter Herr Wallner, ich habe nur einen Teil der Sendung gesehen, weil die Gästeauswahl (außer Sie und Ihr Bruder) einfach grauenvoll waren. Besonders diese furchtbaren Möchtegern-Komiker. Ich begreife nicht wie Leute über die lachen können. Und Sie haben natürlich recht, das das Niveau der Sendung sehr primitiv ist. Früher wurden die sogenannten Prominenten angehalten für ihren Wetteinsatz etwas gutes zu tun (bsp. Kinderheim besuchen o.ä.) Das war toll. Es gibt so viel Elend und Leid auf dieser Welt. Wenn man tief in sich geht, dann muß man schon sagen diese Sendung braucht keiner!! Ich wünsche Ihnen und Ihrem Stift (ich hoffe ich habe es richtig ausgedrückt) alles Gute und Gottes Segen. mit freundlichen Grüßen Ihre Yvonne Schwartz aus dem wunderschönen Vogtland |
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| Peter Stinglhammer | 08.10.2008 07:07 | antworten | |
| Sehr geehrte Patres, auch ich habe die Sendung am Samstag gesehen. Obwohl (oder weil) ich kein Mitglied einer Kirche bin, glaube ich an den Herrn Jesus als meinen Retter und Erlöser. Daher schmerzte mich das niedrige Niveau von "Wetten Das" sehr. Aber das Publikum bekommt halt was es sich wünscht. Oder zu wünschen glaubt! Die Botschaft von Jesus Christus kam eindeutig zu kurz, anderseits ist alles gut, wo Gott im Spiel ist. Gottes Wege und Möglichkeiten übersteigen völlig unser Vorstellungsvermögen. Daher muß man darauf vertrauen, dass auch hier Gott wirkte und doch manchen zum Nachdenken über unseren Herrgott gebracht hat. Sie haben sich auf jeden Fall sehr souverän aus der Affäre gezogen und sich nicht der Niveaulosigkeit angepasst. Herzliche Grüße und Gottes Segen für Sie und Ihre Arbeit. Peter Stinglhammer |
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| Georg Schendzielorz | 08.10.2008 02:02 | antworten | |
| Liebe Mitmenschen. Was erwarten wir heute von den Medien? Wie viele sinnvolle Programme oder Beiträge sind dabei? Wir sollen uns aber über die Peinlichkeiten dort nicht wundern. Programmideen werden über Jahrzehnte ausgeschlachtet bis die Stars umfallen, Kinofilme Teil 1-5 gedreht und mit Oskars ausgezeichnet, keine Werbung ohne irgend welche Sexsignale produziert usw., alles im Namen eines schnellen Geldes und Steigerung der Quoten. Dieses Denken haben wir heute in allen Bereichen, was die heutige Finanzkrise weltweit auch zeigt. Mehr und schneller, egal mit welchen Methoden. Haben wir wirklich von einer solchen Welt geträumt? Muss man da immer brav mitmachen? Liebe Grüße an alle, die sich trauen den Fernseher auch Mal abzuschalten oder ein Buch zu lesen bzw. sich in der Freizeit einfach von diesem ständigen Rauschen zu befreien und eigenständig ohne mediale Drogen entscheiden, wie sie zu denken haben. Georg |
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| Reinhard Josef Glimmann | 07.10.2008 23:11 | antworten | |
| Es ist für mich einfach unerträglich, eigentlich muss es für jeden deutschen Fernsehzuschauer gelten, wenn sich Menschen, die sich jederzeit den täglichen ZDF-Sendungen entziehen können, so über einen beschränkten, ja fast behinderten Menschen wie Herrn Gottschalk herziehen. Nicht dieser arme Thomas ist verzweifelt, sondern die ZDF-Oberen sind zum verzweifeln. Würden diese Mönche täglich das ZDF erleben, dann wären sie viel resistenter und im Glauben an die ernsthaften Bemühungen des ZDF gefestigt. Unser begnadeter Entertainer, unser lieber Thomas, unser blonder Engel, der präzise und einfühlsam dem Geist und der Seele der Deutschen Labsal gibt - dabei spielen natürlich Millionen von schnöden Euros keine Rolle - darf doch nicht so hämisch in den Senf gezogen werden. Ein bisschen mehr christliches Mitgefühl für diesen armen Menschen, vor dem noch weitere solche schweren Aufgaben und Sendungen stehen, darf doch erwartet werden. Und was soll das mit den Würstchen, bis diese zu den armen, kleinen Negern gebracht sind, sind sie doch lange schon schlecht geworden. |
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| sr | 07.10.2008 22:10 | antworten | |
| Hallo an Alle, ich muss jetzt doch mal eine Lanze brechen für Thomas Gottschalk und Wetten Dass. Es ist mir schon klar, dass dies nicht Ihre Welt war weil Ihr eben nicht wisst, was draussen im Dschungel der Grossstadt täglich vor sich geht. Und das ist das Problem. Genau so wenig kann ich mir vorstellen, mein Leben in einem Kloster zu verbringen, vielleicht wäre das aber die bessere Alternative als in der Welt da draussen das grosse Glück zu suchen. Für mich war es einfach ein Abend zum Relaxen. Ein paar schöne Frauen, Musik war auch ganz gut, über die Spässe kann man geteilter Meinung sein. Ich hab mir ein paar Bier gegönnt und war zufrieden. Vielleicht versteht das ja auch jemand hier im Board. Oder bin ich ein hoffnungsloser Fall? Egal, schließt mich beim nächsten Gebet ein. Es grüsst ein Single aus dem Schwarzwald | ||
| Dirk Pabst | 07.10.2008 19:07 | antworten | |
| Sehr geehrter Pater Wallner, sehr geehrter Pater Gschanes, ich wäre enttäuscht gewesen, wenn ihnen das Niveau der Sendung zugesagt hätte. Die Diskrepanz zwischen ihrem Leben, ihrer Berufung, ihren Werten und der Oberflächlichkeit der "Gespräche" bei dieser Sendung läßt in ihnen doch keine andere Möglichkeit zu, als sich dabei unwohl zu fühlen.Aber bitte denken sie daran: viele Menschen sehnen sich nach einem inneren, erfüllten Leben. Wenn sie sich in einer von Millionen Zuschauern gesehenen Fernsehshow zeigen, werden einige über ihr eigenes Leben nachdenken und vielleicht den letzten Anstoß zu einem kontemplativen Leben erhalten. Dieses muß nicht unbedingt in einem Kloster stattfinden. Sinnhaftigkeit des Lebens und die von ihnen gelebten Werte müssen sich auch innerhalb der Gesellschaft entwickeln. Ich halte es für sehr wichtig, auch öffentlich einen Gegenpol zu einer oberflächlichen, "unter-haltsamen" Berieselung aufzuzeigen. |
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| Marita Konrad | 07.10.2008 16:04 | antworten | |
| Diese Fernsehshow erreicht ein Millionenpublikum - und ausnahmsweise gehörte auch ich mal dazu! Ich finde, die Kirche sollte heute die Chance der medialen Präsenz nutzen; und wenn es "nur" zwei Zisterzienserpatres in ihrer Ordenskleidung sind. Sie beweisen Mut, sind Zeugen Gottes und weisen dadurch auf die eigentliche Letztbestimmung aller Menschen hin. Und dazu gehören auch die Menschen des "Umfeldes", wie immer man sie auch einschätzt. | ||
| Sabine Wilke | 07.10.2008 16:04 | antworten | |
| Sehr geehrter Herr Pater Wallner, sehr geehrter Herr Pater Gschanes, ich habe gerade im Internet von Thomas Gottschalks Sendung gelesen. Trotz allem was Ihnen so mißfallen hat, muß ich sagen, Sie haben sich sehr souverän gehalten. Wenn ichs mal so formulieren darf. Ich persönlich fand Ihren Auftritt großartig. Hat mir sehr gefallen. Vor alles die Ruhe, die Sie ausstrahlen. Die vermißt man heute in der Hektik des Alltags und auch durch den Starrummel kommt doch keiner richtig zur Besinnung. Für die Zukunft wünsche ich Ihnen alles Gute. Die Musik von Ihnen nehme ich zum Anlaß, mal reinzuhören und entspannen und Ruhe finden. Liebe Grüße von Sabine |
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| Hans Georg Streubel | 07.10.2008 15:03 | antworten | |
| Sehr geehrte Herren, Ihren Auftritt bei "Wetten das" habe ich mit Interesse verfolgt und auch Ihre Kommentare und insbesondere Ihre Analyse zu Ihrem Besuch in Nürnberg. Ich schicke voraus, dass ich als Katholik und auch als Mitglied eines Kirchenchores allergrößten Respekt vor Ihnen, Ihrer Berufung und Ihrem Wirken habe. Sie haben jede Anerkennung und Aufmerksamkeit verdient. Allerdings muss ich sehr kritisch anmerken, dass es für mich wirklich nicht nachvollziehbar ist, wenn Sie sich jetzt kritisch zu Ihrem Besuch und zum Gespräch, das Sie im Verlaufe der Sendung mit Herrn Gottschalk geführt haben, geäussert haben. Ich schicke voraus, dass Ihnen die Gästliste vorher bekannt war. Vor diesem Hintergrund ist es für mich daher unerklärlich, warum Sie sich jetzt in dieser Weise äussern. Ich muss Ihnen daher die Frage nach Ihrer Erwartungshaltung und Motivation stellen. Haben Sie womöglich eine tiefgreifende theologische Diskussion über den Sinn und Ihre Berufung in und mit diesem Besucherkreis erwartet? Haben Sie von Herrn Schröder tatsächlich erwartet, dass er mit seinen Einlassungen tatsächlich über die Niveaugrenze "Gürtellinie" hinaus kommt? Herr Schröder war beschämend, primitiv und anstössig. Dieser Herr und die übrigen Damen und Herren der "edlen Runde" verkaufen nur eine (ihre) Ware, nämlich sich selbst, und das tun Sie mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, mögen sie Ihnen auch noch so fremd erscheinen. Auch Sie, und das muss ich ebenfalls kritisch anmerken, haben u. a mit Ihrem Werben für Ihre CD, die nun wirklich sehr gut ist, nichts anderes getan. Daß Sie viele Dinge dieser Sendung als niveaulos, verschwenderisch und dümmlich empfunden haben, kann ich nachvollziehen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Ihnen das alles im Vorhinein bekannt war bzw. Sie es zumindest erwarten konnten. Vor diesem Hintergrund sind Ihre Einlassungen und die späten Erkenntnisse sicher nicht hilfreich. Meine Oma, die eine sehr kluge Frau war, hat immer gesagt: Wer in ein Feuer läuft, muss sich nicht wundern, dass man sich den A... verbrennt. Das ist ein Zitat. Ich wünsche Ihnen für Ihre Arbeit im Auftrag der Kirche alles Gute, eine guten Erfolg und Gottes Segen. Hans Georg Streubel |
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| Elfriede Monihart | 08.10.2008 20:08 | antworten | |
| Ich möchte Ihre Meinung doppelt und mehrfach unterstreichen. Das "tiefe Niveau" oder anders gesagt "die flache und einfache Unterhaltung" vieler Sendungen ist bekannt. Vielleicht braucht es einen besonderem Humor, echte Toleranz, und auch Barmherzigkeit, damit das Zusammensein (Communio) unterschiedlichster Menschen möglich wird. Aber gerade damit tun sich offizielle Vertreter der r.k. Kirche schwer. |
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| Heidemarie Lauer | 07.10.2008 15:03 | antworten | |
| Um es gleich zu sagen, ich habe die Sendung nicht gesehen. Für mich ist es uninteressant, wenn Leute völlig sinn- und hirnlose Höchstleistungen erbringen. Gut finde ich dagegen, wenn die Kirche sich im Fernsehen präsentiert. Das baut Hemmungen und Schranken ab! Der Kirchenmann als ganz normaler Mensch, das ist sogar sehr gut. Nur beklagen sollte man sich im Nachhinein nicht. Thomas Gottschalk war immer schon so, wie er ist. Das weiß man vorher. Das macht man mit oder man bleibt weg. | ||
| Johannes S. | 07.10.2008 15:03 | antworten | |
| Ich bin gläubiger Katholik, komme aus Deutschland und weiß wie weit das Niveau von Wetten Dass... gesunken ist! Wer mit Würstchen spielt, in Senf badet, Witze karlauert und dabei noch toll wirken will muss man sagen, dass das Niveau wie ich es in Deutschland gerade erlebe stark gesunken ist! Man wird von der Medienseite als Christ nicht mehr ernst genommen und die Politik stellt sich nicht mehr hinter die Kirche, bzw. wir werden zum Spielball zwischen Gut und Böse. Ich hoffe dass es sich ändern wird und dass sich das Verhältnis zur Kirche bessert! |
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| Astrid Losat | 07.10.2008 15:03 | antworten | |
| Sehr geehrter Herr Pater Wallner, es freut mich,das Sie noch Stellung zu dieser Sendung genommen haben.Ich hatte überlegt,ob ich dem ZDF meinen Eindruck schildern sollte,wie verfehlt ich das Verhalten des Herrn Gottschalk (der sich selbst "gläubig")nennt Ihnen und ihrem Mitbruder gegenüber empfunden habe.Der Mann wusste in keiner weise einzuschätzen,welch kostbare Gelegenheit zur Wertevermittlung durch Ihre Partizipation in dieser ansonsten mehr als albernen Sendung er versäumt hat.gerade eine Sendung mit Millionen Publikum sollte nicht nur durch grobe,deplazierte und billige Blödelei glänzen,sondern sich auch verantwortlich sehen,gute und fördernde Unterhaltung zu liefern.Durch Ihre feine und bescheidene Art ist das trotzdem noch gelungen,aber wohl nur bei den etwas sensibleren Menschen angekommen.Dank an Sie beide für den gut gemeinten Versuch,mein Fazit ist-Gottschalk erspare ich mir künftig! Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen an Sie A.B.Losat |
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