Am Sonntag, 13. September, fand in der Wiener Stadthalle die größte katholische Veranstaltung Österreichs mit Tausenden Gläuben statt: die "Maria Namen-Feier". Festredner war heuer der Theologe, Arzt - und Kabarettist - Prof. Manfred Lütz
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"Neu von Gott reden" lautete das Motto der diesjährigen Maria-Namen-Feier in der Wiener Stadthalle. Zu der größten regelmäßigen kirchlichen Veranstaltung in Österreich kamen wieder tausende Gläubige aus Österreich und den unmittelbaren Nachbarländern. Organisiert wurde die Feier vom "Rosenkranz-Sühnekreuzzug", der von P. Petrus Pavlicek gegründet wurde.
Konzelebranten von Kardinal Schönborn waren u.a. die Diözesanbischöfe Paul Iby (Eisenstadt), Alois Schwarz (Klagenfurt), Ludwig Schwarz (Linz), Christian Werner (Militärdiözese) sowie die Weihbischöfe Franz Lackner (Graz), Franz Scharl (Wien) und Stephan Turnovszky (Wien). Weiters konnte der Leiter des "Rosenkranz-Sühnkreuzzugs", P. Benno Mikocki, u.a. den Zweiten Nationalratspräsidenten Fritz Neugebauer, sowie die Präsidenten der Caritas (Franz Küberl), des Katholischen Laienrats (Wolfgang Rank) und des Katholischen Familienverbands (Clemens Steindl) begrüßen.
Die Festpredigt hielt Kardinal Schönborn. Dabei betonte er die Bedeutung des konkreten missionarischen Tuns im Geiste des Evangeliums: "Ohne Hören, Hinschauen und Zupacken, Tun wird es kein neues Reden von Gott geben", so Schönborn. Zugleich verwies der Kardinal in diesem Zusammenhang auf die große Dialog- und Missionsoffensive der Erzdiözese Wien, die im Oktober unter dem Titel "Apostelgeschichte 2010" mit einer großen Diözesanversammlung ihren ersten Höhepunkt erreichen wird.
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Kardinal Christoph Schönborn |
Der Apostolische Nuntius in Österreich, Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen überbrachte eine Segensbotschaft von Papst Benedikt XVI. Die Verkündigung des Evangeliums durch Handeln und Reden sei die Aufgabe jedes getauften und gefirmten Christen, heißt es in der Grußbotschaft. Damit dies gelingt, sei die Begegnung mit dem lebendigen Gott im Wort der Schrift, in den Sakramenten, im Gebet Voraussetzung.
"Stargast" der Feier war heuer der Arzt, Psychotherapeut, Theologe und Erfolgsautor Manfred Lütz. In seinem Vortrag analysierte Lütz die Begleiterscheinungen des Neo-Atheismus. Wo heute das Christentum abhanden komme, fülle das Heidentum die Lücke. Das "Einströmen von Bio-Kräften" und "guter Energie" spiele im Denken nicht weniger Menschen eine Rolle. Dem Christentum glaube man demgegenüber den Vorwurf der Wissenschaftsfeindlichkeit erheben zu können - mit Verweis auf Galileo Galilei oder Darwins Evolutionstheorie. Dabei werde übersehen, dass viele populäre Deutungen etwa im Bereich der Evolution nichts anderes seien als zur "Ideologie" gewordene Theorie.
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Manfred Lütz Teil 1 Teil 2 |
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Im Vergleich zu früheren Jahren war heuer die starke Präsenz der Jugend bei der "Maria-Namen-Feier" auffallend. Einem Aufruf von Weihbischof Franz Lackner (bis vor kurzem "Jugend-Bischof") war eine große Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor allem aus der Steiermark gefolgt, die in ihren Pfarren und Bewegungen die Kirche mitgestalten. Die Katholische Jugend Steiermark organisierte ein Vorbereitungsprogramm in Maria Lanzendorf, die Gemeinschaft "Maria, Königin des Friedens" stellte dafür ihre Klosterräumlichkeiten gratis zur Verfügung. Zahlreiche Gruppen und Bewegungen gestalteten Workshops, Weihbischof Lackner hielt eine Jugendkatechese. Die jungen Leute wollten auch in der Stadthalle zeigen, dass "die Kirche jung ist".
Die "Maria-Namen-Feier" ist alljährlich die größte katholische Glaubensveranstaltung in Österreich. Vor 51 Jahren fand die erste Feier dieser Art in der Wiener Stadthalle statt, die seit damals regelmäßig zur "größten Kathedrale Österreichs" wird. Die 1947 gegründete internationale Gebetsgemeinschaft "Rosenkranz-Sühnekreuzzug" umfasst heute weltweit 700.000 Mitglieder in mehr als 130 Ländern.
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| Maria-Namen-Feier 2008 | ![]() |
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| Kardinal Christoph Schönborn lud zum "Gebet für Österreich"; Verurteilter Mörder Torsten Hartung erzählt seinen Glaubensweg; P. Karl Wallner (Heiligenkreuz) hielt die Predigt | |||
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| Stargast war Erfolgsautor Peter Seewald, Kardinal Schönborn predigte | |||
| » | Maria-Namen-Feier 2006 | ||
| Vorsitzende der russischen katholischen Bischofskonferenz, Bischof Iosif Werth (Nowosibirsk); Bischof Scharl erzählte von seiner Berufung; Aufruf von Kardinal Chrstoph Schönborn, sich auf Papst-Besuch in Österreich im September 2007 vorzubereiten |
| JAA | 18.10.2009 14:02 | antworten | |
| Maria-Namen-Feier enthält das Wort Maria. Deshalb hier ein Beitrag zu Maria: Maria war für mich das lebende Beispiel, und der Beweis, dass Gott bei der Zeugung der Kinder in den Mutterleibern dabei ist. D.h., schon die Embryonen sind zu 100% im Heiligen Geist verinnerlicht/VERHERRLICHT. Man beobachte nur werdende Mütter, wie sie im Heiligen Geist, in der Liebe Gottes ihrer Kinder, erstrahlen - unabhängig von den irdischen Freuden oder dem irdischen Stolz über evolutions- und genetisch bedingte Reproduktionserfolge. Später, wenn die Kinder geboren sind und ihre Entwicklungen durchmachen, wird ihnen irdischer Erfolgsdruck aus der unmittelbaren Umwelt entgegengesetzt, und die „Unkrautanteile“ (siehe NT) beginnen zu wachsen. Maria hat Jesus geliebt, und zwar hat sie auch Gott in ihm geliebt. Deshalb hat Maria ihr Kind so behandelt, wie sie Gott selbst, seine unendliche Liebe, behandelt hätte. Und das aus dem Heiligen Geist, aus der Liebe Gottes selbst, heraus. D.h. unter Abwesenheit irdischen Drucks und irdischer Motive, wie Macht, Geld, Herrschaft, zur Unterdrückung anderer Menschen. Maria hat sich einfach nur aus der Liebe Gottes heraus gefreut, und diese Liebe in Jesus gesehen. Die Liebe Gottes kann die Liebe Gottes nur lieben. Mit Ehrfurcht, mit Demut, in Dankbarkeit. Unendlich – und jeden Tag – in Stille und ohne jede irdischen Aufgeregtheit, wie wir sie rund um unsere Kinder leider zu häufig und in zu großer Intensität beobachten können. So werden aus früheren Kindern oft so genannte Verlorene Schafe (siehe NT) – früher oder später, je nach Intensitäten und Formen des früheren irdischen Drucks auf sie. Wer kennt nicht ein Kind, dass da fleht und jammert, weil von ihm Sachen verlangt werden, die gegen den Heiligen Geist, die Liebe Gottes (in ihm), gerichtet sind. Umgekehrt aber, wenn die Liebe – wie bei Maria – aus dem Heiligen Geist heraus auf den Heiligen Geist in unseren Kindern trifft, dann werden aus Kindern später Erwachsene, die selbst aus dem Heiligen Geist heraus die in ihnen wohnende Liebe Gottes auf ihre Umwelt ausstrahlen. So ist Maria ein Vorbild für alle (werdenden) Mütter und solche, die Mütter und Väter werden wollen – und allen – die privat und beruflich mit Kindern zu tun haben. Dann wäre der Friede hergestellt – auf unserer gesamten Erde. Der Friede sei mit Euch. Meinen Frieden schenke ich Euch (NT). LG JA |
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