Vom 14. bis 16. Oktober werden mehr als 1.500 Delegierte aus den Pfarren der Erzdiözese Wien im Stephansdom zusammenkommen und darüber beraten, wie sich die Kirche in Wien auch strukturell ändern muss, um ihre missionarische Grundausrichtung für die Anforderungen der Zeit zu stärken
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» Apg 2010
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Die am Donnerstag im und rund um den Wiener Stephansdom beginnenden Dritte Diözesanversammlung stellt eine "Zwischenstation" dar, sie ist jedoch "kein Endpunkt" für den diözesanen Dialogprozess "Apostelgeschichte 2010". Dies betonte der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, im Vorfeld der Versammlung in "thema kirche", dem Mitarbeiter-Magazin der Erzdiözese Wien. Es sei an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen, wie weit man in den "gemeinsamen Überlegungen über den künftigen 'Weg der Kirche' gekommen" sei, so Kardinal Schönborn.
Vom 14. bis 16. Oktober werden mehr als 1.500 Delegierte aus den Pfarren der Erzdiözese Wien im Stephansdom zusammenkommen und darüber beraten, wie sich die Kirche in Wien auch strukturell ändern muss, um ihre missionarische Grundausrichtung für die Anforderungen der Zeit zu stärken. Grundlage dafür sind die beiden vorangegangenen Diözesanversammlungen im Oktober 2009 und im März 2010 sowie der Studientag über die Zukunft von Gemeinden im September dieses Jahres.
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Leitgedanke
Als Leitgedanke für die Beratungen bei der kommenden Diözesanversammlung empfahl Kardinal Schönborn eine Grundidee des Zweiten Vatikanischen Konzils, demnach es "von entscheidender Bedeutung" sei, "dass alle Christen durch Taufe und Firmung berufen sind, an der Sendung Christi teilzunehmen". Kardinal Schönborn wörtlich: "Wenn das so ist, können wir uns nicht mehr zurücklehnen. Dann müssen wir 'mitdenken und mittun'."
Medieninitiative der Erzdiözese Wien
Momente dieses "Mittuns" sei etwa die aktuelle Medieninitiative der Erzdiözese Wien in Form des neuen Magazins "Grüß Gott", dass als Beilage in den Wiener Tageszeitungen verbreitet wird, sowie die Neuaufstellung des Internetportals der Erzdiözese, www.erzdioezese-wien.at. Diese Initiativen zeigten, "dass sich die Kirche nicht in die Sakristei flüchten will, sondern dass sie das offene Gespräch mit den Menschen von heute sucht - allen Problemen zum Trotz", so Kardinal Schönborn.
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Neuerungen gegenüber den letzten Diözesanversammlungen sind laut Veranstalter eine stärkere Berücksichtigung des freien Wortes beim "Offenen Mikrofon", außerdem werden drei "Themenanwälte" die drei Tage der Versammlung begleiten und sich darum kümmern, dass die Gegenwartsbezüge erhalten bleiben. In Arbeit befindet sich bereits eine Dokumentation des Gesamtprozesses, die zugleich ein Werkbuch zur Weiterarbeit auf Vikariats- und Dekanatsebene darstellen soll.
Inhaltliche Impulse in Anlehnung an die Apostelgeschichte wird Kardinal Schönborn am Donnerstag, 14. Oktober, bei der Eröffnung ("Vom brennenden Herzen bis zum Erkennen") und am Samstag zum Abschluss ("...vom Mut Zusprechen und Stärken") geben. Am Freitag wird der bekannte Berliner Jesuitenpater Klaus Mertes einen Impulsvortrag zum Thema "Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen..." (Apg 1,8) halten. Die Dritte Diözesanversammlung und der Prozess Apg2010 wird mit einer Sammlungs- und Sendungsfeier im Stephansdom sowie einer Agape im Hof des Erzbischöflichen Palais beschlossen, zu der neben den Delegierten auch alle Gläubige eingeladen sind.










