Mutter Teresa wäre am 26. August 100 Jahre alt geworden. Auf der ganzen Welt gedenken Christen und Nicht-Christen der Ordensfrau und Friedensnobelpreisträgerin, die 1997 starb
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Am 26. August 2010 jährt sich zum 100. Mal der Geburtstag von Mutter Teresa (1910-1997). Nicht nur Christen, sondern auch Muslime, Hindus und Menschen ohne religiöses Bekenntnis in aller Welt verehren die Gründerin der "Missionarinnen der Nächstenliebe" längst als Heilige. Auch in Österreich wird mit zahlreichen Gottesdiensten, Veranstaltungen und Aktionen an die Selige gedacht und erinnert. Die vielfältigen Aspekte der Ordensfrau und Friedensnobelpreisträgerin sollen damit auch einem breiteren Publikum bekanntgemacht werden.
Federführend sind dabei die Päpstlichen Missionswerke in Österreich ("Missio Austria"), konnte doch der nunmehrige "Missio"-Nationaldirektor Msgr. Leo Maasburg als einziger Priester des deutschsprachigen Raums Mutter Teresa viele Jahre lang auf zahlreichen Reisen begleiten. Nach ihrem Tod gehörte Maasburg zu jenem Team, das das Seligsprechungsverfahren für Mutter Teresa vorbereitete.
Ihre "Mission" bestand laut Maasburg darin, dass sie niemanden "in den Glauben hineingeredet", sondern durch ihr Beispiel "in den Glauben hineingezogen" habe. Diese Haltung habe Mutter Teresa zu einer weit über die katholische Kirche hinaus geschätzten und bewunderten Persönlichkeit gemacht und sei bis heute Leitgedanke des Engagements von "Missio".
In der Krypta der Peterskirche in Wien präsentiert "Missio" vom 27. August bis 26. September die Ausstellung "Mutter Teresa - Missionarin der grenzenlosen Liebe" (täglich 9 bis 18 Uhr). Anhand eines "Lebensbandes" dokumentieren Bilder und persönliche Zitate Mutter Teresas Werdegang von ihrer Kindheit in Skopje über die Anfänge ihres missionarischen Wirkens in Kalkutta bis hin zur Ausbreitung der von ihr gegründeten "Missionaries of Charity", die auch in Wien tätig sind.
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Bekannte Christen vor der Selig- oder Heiligsprechung: |
Zum 100. Geburtstag plant "Missio" auch eine SMS-Aktion: Interessierte erhalten ein Jahr lang gratis wöchentlich ein Zitat von Mutter Teresa aufs Handy. Der Diözesandirektor von "Missio" in Oberösterreich, Heinz Purrer, hat Gottesdienstlieder zur Ehren der seligen Mutter Teresa komponiert und mit Freiwilligen aus seiner Pfarre eine CD aufgenommen. Schwestern gedenken ihrer Ordensgründerin Die in Österreich tätigen Schwestern der "Missionarinnen der Nächstenliebe" feiern am Donnerstag, 26. August, um 19 Uhr mit Weihbischof Franz Scharl eine Gedenkmesse im Stephansdom. Am Sonntag, 5. September, dem Todestag von Mutter Teresa, feiern die Päpstlichen Missionswerke um 12 Uhr im Stephansdom einen feierlichen Gedenkgottesdienst. Dabei wird eine eigens komponierte Messe des Linzer "Missio"-Diözesandirektors zur Aufführung kommen. Graz feiert Mutter Teresa In Graz findet anlässlich des 100. Geburtstags von Mutter Teresa am Freitag, 27. August, ein interkulturelles Fest statt, zu dem der "Förderverein Mutter Teresa" und die Pfarre St. Andrä einladen. Das Fest beginnt um 12 Uhr mit einem Gottesdienst in der Andräkirche, ab 14 Uhr findet im Veranstaltungszentrum Dominikanerkloster ein Symposion statt. Beiträge dazu kommen u.a. von Diözesanbischof Egon Kapellari, Caritaspräsident Franz Küberl und P. Leo Maasburg.
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Mutter Teresa 1993 in einem Kinderheim in Singapur |
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Im Rahmen des Festes soll auch ein bisher namenloser Platz in der Grazer Annenstraße in "Platz der Menschenwürde" umbenannt und eine Mutter Teresa-Statue - vorerst noch provisorisch -aufgestellt werden. Vertreter der Politik und der Kirchen und Religionsgemeinschaften werden dabei anwesend sein.
Der Pfarrer von St. Andrä, Hermann Glettler, zeigte sich zuversichtlich, dass die vom Bildhauer Ulrich Mertel geschaffene Statue ab 2012 - nach dem Totalumbau der Annenstraße - dort dann auch endgültig ihren Platz finden wird. Die Staue solle nicht auf einem Sockel, sondern auf einem ebenerdigen Flaggenteppich (färbige Betonbeschichtung) stehen, der - ausgehend von Albanien - die Lebensstationen der Seligen sowie die ersten und wichtigsten Staaten mit Neugründungen des Ordens repräsentiert.
Eine interreligiöse Feier sowie ab 19.30 Uhr ein Benefizkonzert in der Andräkirche runden das Programm des interkulturellen Festes am 27. August ab. Der Reinerlös der Spenden kommt einem humanitären Hilfsprojekt in Albanien zugute.
| JAA | 26.08.2010 04:04 | antworten | |
| Ich hoffe, folgende Sätze können gut und richtig verstanden werden. Ich bin schon müde und möchte schlafen gehen, wesehalb ich nachfolgende Wort kurz, knapp und spontan verfasse: Ich habe einige Interviews und Aussagen von Mutter Theresa gehört. Mutter Theresa war Werkzeug Gottes, ob ihr das so bewusst war, bezweifle ich, wenn sie z.B. sagt: "Wenn Gott wirklich existiert, dann...". Genauso wie es - was vielen verborgen ist - einem Sigmund Freud nicht bewusst war, dass seine Arbeit Werkzeug Gottes war und ist, denn die echte (!) Psychotherapie/-analyse ist eine Brücke/ein Umweg hin zur Liebe Gottes. Leider gibt es überall Scharlatane und falsche Propheten, die scheinbar Gutes (an erkrankten Menschen) tun oder scheinbar Therapien durchführen. Die Ansätze für die echte Therapie - wie sie Freud hinterlassen hat - schließen Liebeslücken im Menschen und führen damit näher zu Gott. Die echten Propheten/Jünger/Apostel helfen z.B. verletzten Menschen, die Gott zu ihnen führt bzw. die Gott in ihre Hände legt. JA |
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