Wie soll Frieden werden im Heiligen Land? Die österreichischen Bischöfe teilen die tiefe Sorge vieler Menschen über die dramatischen Entwicklungen im Nahen Osten; sie laden die Gläubigen ein, um Frieden für alle im Land Jesu zu beten. Um ein Zeichen zu setzen, werden die österreichischen Bischöfe ihre Herbstvollversammlung von 4. bis 10. November im Heiligen Land abhalten, voraussichtlich in Nazareth.
Die Abhaltung der Herbstvollversammlung im Heiligen Land ist auch Ausdruck der Solidarität mit den Christen des Landes, die sich in einer schwierigen Situation befinden. Die Präsenz lebendiger christlicher Gemeinden im Heiligen Land ist von großer Bedeutung für die ganze Christenheit. Wenn es im Heiligen Land nur mehr „museale Erinnerungsstücke" von der Geschichte Jesu und der Urkirche gäbe, wäre der christliche Glaube von seinen Wurzeln abgeschnitten.
Zugleich geht es den Bischöfen auch darum, die Gläubigen in Österreich zu ermutigen, ins Heilige Land zu pilgern. Die Existenz des Österreichischen Hospizes in der Altstadt von Jerusalem ist ein Zeichen dafür, wie sehr die österreichischen Katholiken immer mit dem Heiligen Land verbunden waren. Diese Verbundenheit soll auch heute zum Ausdruck kommen; das Heilige Land ist ja für die Christen gleichsam ein "fünftes Evangelium".






