Salzburger Erzbischof ruft in Hirtenbrief zur Fastenzeit zum Maßhalten auf: "Die Fastenzeit ist eine Einladung, 'Wege des Weniger' zu finden, Wege des Verzichtes" Salzburg, 16.2.10 (KAP) Die Fastenzeit, die am morgigen Aschermittwoch, 17. Februar, beginnt, will zur Umkehr und damit auch zu einem anderen Umgang mit der Schöpfung einladen. Dies betont der Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser in seinem am Montag veröffentlichten Fastenhirtenbrief. Sei es das Konsumverhalten, die persönliche Mobilität oder auch der wachsende Müllberg: die Fastenzeit lade in all diesen Bereichen ein, "über unseren Umgang mit der Schöpfung nachzudenken", so Kothgasser. Zugleich stelle die Fastenzeit damit einen Aufruf dar, die Diskussionen auf der Kopenhagener Weltklimakonferenz vom Dezember des vergangenen Jahres um eine Umkehr in der Klimapolitik weiterzuführen. "Immer wieder war davon die Rede, dass sich die Menschheit mit großer Geschwindigkeit in eine Sackgasse fortbewegt", so Kothgasser. Umkehr bedeute in dieser Situation, Abstand zu nehmen von den Bequemlichkeiten des Alltags: "Die Fastenzeit ist eine Einladung, 'Wege des Weniger' zu finden, Wege der Einfachheit, des Maßhaltens, des Verzichtes". Das Christentum verlange dem Menschen ein prinzipielles "'Ja' zum Unterwegssein" ab, wozu auch die Bereitschaft gehöre, den Weg, "der ruhig und stetig zu Gott hinführt" als "Weg des Maßes und der Mäßigung" zu gehen, so Kothgasser. Den Wortlaut des Fastenhirtenbriefes von Erzbischof Kothgasser finden Sie hier






