Kardinal Schönborn feierte am Sonntagabend im Turiner Dom einen großen Gottesdienst
Turin, 12.04.2010 (KAP) Mehr als 48.000 Besucher haben am ersten Ausstellungstag in der Kathedrale von Turin das Grabtuch Jesu besichtigt. Trotz heftigen Regens warteten die Gläubigen am Sonntag teilweise bis zu zwei Stunden, um das Leinentuch mit dem mysteriösen Abbild eines Gekreuzigten betrachten zu können. Zusätzliche Verzögerungen gab es, weil sich Besucher nicht an die von den Organisatoren zugewiesenen Besuchstermine hielten. Zahlreiche Pilgergruppen feiern in Turin auch Gottesdienste; so leitete Kardinal Christoph Schönborn am Sonntagabend im Turiner Dom einen großen Gottesdienst. Am Montagabend hält der Wiener Erzbischof einen auf das Grabtuch Bezug nehmenden Vortrag zum Thema "Passio Christi - Passio Hominis". Das seit Samstag zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder ausgestellte Grabtuch kann bis zum 23. Mai betrachtet werden. Am 2. Mai wird Papst Benedikt XVI. in der norditalienischen Industriemetropole einen großen Gottesdienst feiern und vor der Reliquie im Dom beten. Es sei ausreichend, sich eine halbe Stunde vor der vom elektronischen Buchungsverfahren zugewiesenen Besuchszeit im Eingangsbereich einzufinden, appellierten die Organisatoren an die Besucher. Früheres Eintreffen führe zu Behinderungen und bringe den äußerst knapp kalkulierten Zeitplan durcheinander. In den nächsten Wochen werden rund zwei Millionen Menschen zu Grabtuch-Ausstellung erwartet.






