(KAP) Angesichts der verheerenden Situation nach dem Erdbeben auf Haiti startet in Österreich eine eigene Welle der Hilfsaktion "Nachbar in Not". Spenden sind auf das "Nachbar in Not"-Konto PSK 90.150.300 (BLZ 60.000) unter dem Kennwort "Erdbeben Haiti" möglich.
"Die Situation in Haiti ist derartig dramatisch und die Lage der Menschen derartig verzweifelt, dass es eine entsprechende Hilfsreaktion braucht", erklärte "Nachbar in Not"-Vorstand und Caritas-Auslandshilfechef Christoph Petrik-Schweifer am Donnerstag im Gespräch mit "Kathpress". "Nachbar in Not" stelle jenen "nationalen Schulterschluss" der Hilfsorganisationen dar, der in einer solchen Situation notwendig sei, so Petrik-Schweifer.
"Nachbar in Not" war 1992 im Zuge des Jugoslwien-Kriegs von ORF, Caritas und Rotem Kreuz gegründet worden. Im Laufe der Jahre haben sich auch andere österreichische Hilfsorganisationen wie der Malteser Hospitaldienst, die Diakonie, das Hilfswerk Austria, Care, Volkshilfe und Samariterbund angeschlossen.
Nach der Jugoslawien-Hilfe gab es weitere "Nachbar in Not"-Aktionen für die Opfer des Bürgerkrieges in Darfur, des Tsunamis im indischen Ozean und bei den Hochwasser-Katastrophen in Rumänien und Bulgarien. Die bisher letzte Hilfsaktion im Rahmen von "Nachbar in Not" war im Oktober 2005 nach dem schweren Erdbeben in Pakistan gestartet worden.






