Den Lateinern folgte der orthodoxe Patriarch Theophilos III. mit Bischöfen und Priestern als Vertretern der zahlenmäßig größten christlichen Konfession in der Stadt. Anschließend hielten Bischöfe weiterer Ostkirchen wie der Armenier und Kopten ihren Einzug.
Erster Höhepunkt der Feiertage sind die Palmsonntags-Prozessionen über den Ölberg.
In diesem Jahr fallen die Ostertermine der Ost- und Westkirchen auf dasselbe Datum, weshalb die israelischen Behörden mit einem außergewöhnlichen Besucherandrang rechnen. Vor allem zur orthodoxen Liturgie des "Heiligen Feuers" am Karsamstag, 3. April, werden tausende Einheimische und Pilger erwartet.
Verschärft wird die Situation dadurch, dass auch das jüdische Pessach-Fest in die Karwoche fällt. Das mehrtägige Fest im Gedenken an den Auszug aus Ägypten beginnt Montagabend.
Christlichen Palästinensern aus dem Westjordanland ist aus diesem Grund die Einreise nach Jerusalem während der ganzen Woche verboten. Passierscheine für die Osterfeiern gelten demnach nur für Besuche in außerhalb der Stadt gelegenen arabischen Gemeinden in Israel.






