Wien, 09.12.2009 (KAP) Am Sonntag, 13. Dezember, erreicht die Weltklimakonferenz in Kopenhagen ihren Höhepunkt. Um 15 Uhr werden zum Abschluss eines ökumenischen Gottesdienstes im Dom von Kopenhagen überall in Dänemark die Kirchenglocken läuten. Aber nicht nur in Dänemark, sondern in aller Welt werden auf Anregung des Weltkirchenrats von ungezählten Kirchtürmen 350 Glockenschläge erklingen. Die Zahl 350 bezieht sich auf 350 ppm: Dies ist nach Ansicht vieler Wissenschaftler die Höchstgrenze für eine ungefährliche CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre. Bis vor rund 200 Jahren belief sich der CO2-Anteil in der Atmosphäre auf 275 ppm, mittlerweile hat er aber bereits einen Wert von 390 ppm erreicht. Wenn es nicht gelingt, die CO2-Konzentration rasch abzusenken, besteht die Gefahr, dass sich verschiedene bedrohliche Entwicklungen verselbständigen. Die 350 Glockenschläge sollen daran erinnern.






