Rom, 1.8.06 (KAP) Rund 42.000 Buben und Mädchen aus 18 Nationen nehmen in dieser Woche an der Internationalen Ministrantenwallfahrt in Rom teil. Höhepunkt des Treffens ist ein Gottesdienst mit dem Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, am Dienstagabend auf dem Petersplatz. Am Mittwoch werden die Ministranten an der Generalaudienz mit Papst Benedikt XVI. teilnehmen. Dabei will der Papst ein eigenes Grußwort an die jugendlichen Teilnehmer richten.
Die meisten der 42.000 Ministranten - Kinder und Jugendliche zwischen 13 und 20 - kommen aus Deutschland, gefolgt von Österreich. Auffallend ist, dass diesmal - im Gegensatz zur letzten Ministrantenwallfahrt 2001 - keine einzige Gruppe aus Polen nach Rom gekommen ist.
Die Wallfahrt unter dem Motto "Spiritus vivificat - Der Geist macht lebendig" umfasst ein Pilgerprogramm, das von den einzelnen Herkunftsdiözesen gestaltet wird. Am Dienstag zogen die Ministranten von mehreren Plätzen Roms aus in einem Sternmarsch zum Vatikan. Nach dem Gottesdienst auf dem Petersplatz war ein internationales Fest der Begegnung im Säulenrund vor dem Petersdom geplant.
Die zweitstärkste Gruppe nach den Deutschen bilden die österreichischen "Minis" mit 2.000 Teilnehmern, gefolgt von Ungarn mit mehr als 1.400 und Italien mit 1.300 jungen Pilgern. Veranstalter der Wallfahrt ist der 1960 gegründete Internationale Ministrantenbund (CIM).
Eine Gruppe von 50 ukrainischen Ministranten erhielt kein Einreisevisum für Italien. Das teilten die Organisatioren von CIM am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Rom mit. Als Grund für die Visaverweigerung hätten die italienischen Behörden angeführt, dass in den Einladungsschreiben für die ukrainischen Ministranten keine Adresse in Italien angeführt gewesen sei. Die 50 Ukrainer seien daher erst gar nicht in Richtung Rom aufgebrochen.






