Linz-Innsbruck, 30.07.2010 (KAP) Neben den rund 1.000 Ministranten aus der Erzdiözese Wien, die von Weihbischof Franz Scharl begleitet werden, werden sich auch aus den anderen österreichischen Diözesen zahlreiche "Minis" vom 1. bis 7. August auf den Weg zur Internationalen Ministrantenwallfahrt in Rom begeben. Die größte Delegation wird dabei aus der Diözese Linz kommen: 1.060 Ministranten werden laut Angaben der Diözese in Begleitung von Bischof Ludwig Schwarz und Ministrantenseelsorger Jakob Eckerstorfer in mehr als 20 Bussen am Sonntagabend nach Rom reisen. Österreichweit werden insgesamt rund 3.200 Ministranten an der großen Wallfahrt - die Internationale Ministrantenvereinigung CIM rechnet mit insgesamt 53.000 "Minis" - teilnehmen. Höhepunkt der Wallfahrt ist am 4. August eine Begegnung mit Benedikt XVI. auf dem Petersplatz, wenn der Papst zum ersten Mal nach der Juli-Pause wieder eine Generalaudienz abhalten wird. Das Leitmotto der Wallfahrt lautet "Aus der wahren Quelle trinken". Ebenfalls von ihrem Diözesanbischof begleitet werden die rund 350 Jugendlichen aus der Diözese Innsbruck. Neben Bischof Manfred Scheuer, werden auch Generalvikar Jakob Bürgler und Jungschar- und Jugendseelsorger Wolfgang Meixner die Gruppe begleiten. Eine etwa gleich große Gruppe wird auch aus der Diözese Graz-Seckau den Weg in die "ewige Stadt" antreten. Sie werden dabei vom diözesanen Referenten für Ministrantenpastoral, Johannes Huber, begleitet. Aus der Erzdiözese Salzburg werden sich rund 140 Ministranten in Begleitung von Ministrantenseelsorger Paul Rauchenschwandtner und Jungschar-Sekretärin Johanna Seidl. Weiters werden auch rund 100 Jugendliche aus Vorarlberg unter der Leitung von Jugendseelsorger Dominik Toplek nach Rom pilgern. Aus Eisenstadt werden sich 41 Ministranten in Begleitung u.a. von Jungschar-Vorsitzenden Stefan Wallner auf die Reise begeben. Weitere Gruppen kommen aus den Diözesen St. Pölten und Gurk-Klagenfurt. Österreich-Treffen in Rom Das dichte Programm der Wallfahrt sieht u.a. Gottesdienste, Begegnungen und die Teilnahme an einer Papstaudienz am Petersplatz vor. Zunächst wird am Dienstag beim Jubiläumstreffen der Minstrantenvereinigung CIM eine Statue des Heiligen Tarcisius - des Patrons der Ministranten - enthüllt. Höhepunkt der einwöchigen Reise ist die Papstaudienz am Petersplatz am Mittwoch, bei der Benedikt XVI. zu den versammelten Jugendlichen sprechen, mit ihnen singen und beten wird. Für die "Minis" aus Österreich gibt es am Donnerstag, 5. August, einen weiteren Höhepunkt: So wird der Innsbrucker Bischof Manfred Scheuer mit ihnen im Rahmen einer Begegnungsfeier aller österreichischen Teilnehmer in der Basilika San Paolo fuori le Mura einen festlichen Gottesdienst feiern. Die Rückreise ist für Freitag, 6. August, geplant. Die letzte Internationale Ministrantenwallfahrt hatte im August 2006 stattgefunden. Damals begleitete Kardinal Christoph Schönborn die "Minis" nach Rom.






