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> Eine Bildergalerie zu Konya finden Sie hier
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Das verfallene Kloster Alahan |
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Konya heute: eine moderne Großstadt |
Moderne Großstadt
Konya, das biblische Ikonion, präsentiert sich heute als moderne Großstadt, die von den in aller Welt üblichen Betonbauten und breiten Straßenzügen dominiert wird. Von historischen Zeugnissen des Apostels ist hier nichts übrig geblieben.
| Ruf des Muezzins in Konya |
Heimat des islamischen Mystikers "Rumi"
Konya ist insbesondere durch den dort begrabenen islamischen Philosophen, Mystiker, Ordensgründer und Dichter Mevlana Celaleddin Rumi (1207-1273) bekannt. Begleitet von der meditativen Musik der "Derwische" betritt man mit der weitläufigen Anlage des Mevlana-Klosters gleichsam eine andere Welt. Schweigend schieben sich Touristen gleichermaßen wie Anhänger des Mystikers durch die Anlage und bis vor das Grab des "Römers". Der eigentliche Schatz des Klosters steht unscheinbar in einer Glasvitrine in der Mitte des Raumes: es ist ein Band des "Mesnevi", des religiös-philosophischen Hauptwerks des Celaleddin Rumi, ein reich illustriertes Buch, bestehend aus insgesamt 26.000 Doppelversen.
Eine handvoll Christen
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| Pauluskirche in Konya |
Für die Christen ist Konya als islamische Hochburg heute ein schwieriges Pflaster. Die hiesige Pauluskirche, ein einfacher restaurierter Backsteinbau, ist jedoch weiterhin als Kirche intakt. Betreut wird sie seit 1995 von zwei italienischen Schwestern der in Trient ansässigen Bruderschaft "Jesus der Auferstandene".
| Die Schwestern informieren über ihre Tätigkeit in Konya |
Mit den vereinzelten Pilgern und der verbliebenen Handvoll Christen der Stadt halten sie Andachten und feiern - sollte ein Priester unter den Besuchern sein - Gottesdienste. Es gehe einzig darum, Präsenz zu zeigen, sagen die Schwestern. Gedankt wird diese Zurückhaltung mit einem aufrichtigen Interesse von Seiten der Muslime, die die Einladung zu einem Austausch über Glaubensfragen an zwei Tagen der Woche gerne nutzen.








